Die EBIS e.V.

Die EBIS e.V. – Rat und Tat für Betroffene, durch Betroffene

Die EBIS e.V. (Eltern- und Betroffenen- Intitiative zur Selbsthilfe gegenüber neuen religiösen und ideologischen Bewegungen, Baden-Württemberg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, der Psychogruppen, sogenannten „Sekten“ und destruktiven Kulten den Kampf angesagt hat.

Seit 1985 hilft die EBIS e.V. Sektenopfern und deren Angehörigen bei der Bewältigung von Problemen, die durch solche Psycho-Organisationen und destruktiven Kulte verursacht werden.

Erste Vorsitzende der EBIS e.V. ist Frau Liselotte Wenzelburger-Mack.

Die EBIS-Mitglieder sind Menschen, die selbst Opfer einer sogenannten „Sekte“ waren, oder die in ihrem persönlichen Umfeld ein Sektenopfer haben – also Menschen, die sich aufgrund persönlicher Erfahrungen mit diesem Thema auskennen und sich entsprechend engagieren.

So profitiert jedes EBIS-Mitglied von den Erfahrungen der anderen Mitglieder und findet immer einen Gesprächskreis, in dem seine Sorgen und Nöte ausgesprochen werden können.

Neben der Hilfe für Betroffene klärt die EBIS e.V. im Rahmen von Informationsveranstaltungen über das Treiben von solchen Gruppierungen auf und enttarnt deren Machenschaften und Werbungskonzepte.

Sie erstellt und verteilt Informationsmaterial und erteilt auch nichtbetroffenen Mitmenschen jederzeit kostenlose Auskunft zum Thema „Sekten“. In mühevoller Kleinarbeit sammelt die EBIS e.V. Informationen und Material über verschiedene sektiererische Gruppierungen, von denen es in Deutschland schätzungsweise mehr als 600 gibt. Oftmals benötigt man viele Mosaiksteinchen, bevor sich ein schlüssiges Bild über die Ideologie und Vorgehensweise einer sogenannten „Sekte“ ergibt

Als private Organisation muss sich die EBIS e.V. nicht an das Neutralitätsgebot gegenüber pseudoreligiösen Vereinigungen halten, an das staatliche Stellen durch das Grundgesetz gebunden sind. Aus diesem Grunde kann die EBIS e.V. mehr für Betroffene tun als die staatlichen Organe. Sie stellt somit, wie auch andere private Organisationen, eine ideale Ergänzung zu kirchlichen und staatlichen Beratungsstellen dar.