Sektenproblem?

Woran erkennt man ein vorliegendes Sektenproblem?

Oftmals merkt man erst viel zu spät, dass ein Angehöriger oder ein Freund einer pseudoreligiösen „Sekte“ oder einem destruktiven Kult geraten ist. Es gibt jedoch unverkennbare Zeichen, die darauf hindeuten, dass jemand der „Droge“ Sekte verfallen ist.

Unsere Erfahrung mit Betroffenen zeigt:

    • Schon der geringste Kontakt mit einer Psychogruppe oder einem destruktiven Kult löst bei dem Betroffenen eine Persönlichkeitsveränderung aus.
      Dies kann sich zunächst durchaus in positiven Änderungen des Verhaltens und / oder des äußeren Erscheinungsbildes zeigen.
    • Das neue Kultmitglied entwickelt eine zunehmende Euphorie und fühlt sich anderen Gruppenmitgliedern und dem Gruppenziel eng verbunden.
    • Diese Euphorie kann sogar bis zur völligen geistigen Abhängigkeit von der Gruppe und zu Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und Ablehnung jeder Kritik führen.
    • Dem Streben nach dem Gruppenziel („Seelenheil“, „geistige Freiheit“, o.ä.) wird nach und nach alles untergeordnet.
      Die Freizeit wird zugunsten der Gruppe geopfert.
    • Das Sektenopfer löst oft die Kontakte zur Familie, zu Bekannten und Freunden, oder gibt sogar die Arbeitsstelle und den Wohnsitz auf.
      Teilweise ist dies von der Gruppierung auch so gewollt, insbesondere bei kritischen oder warnenden Äußerungen von oben genannten Personenkreisen (sogenannter Trennungsbefehl).
    • Meistens läßt sich die Psychosekte ihre „Lehren“, die in Form von Kursen, Büchern oder Schriften, Tonträgern oder Videomaterial u.a. angeboten werden, teuer bezahlen. Die Betroffenen geraten so oftmals sehr schnell in finanzielle Not.