Checkliste

Checkliste für problematische Gruppen

Beim ersten Kontakt merkt man oft überhaupt nicht, dass man von einer Psychosekte umworben wird. Geht man zu sorglos auf scheinbar verbindliche und positiv wirkende Angebote ein, so kann es passieren, dass man sehr schnell von einer sogenannten „Sekte“ vereinahmt wird, ohne es zu merken. Ist man einmal in ein solches Umfeld hereingerutscht, so ist es unter Umständen sehr schwierig, sich wieder aus den Fangarmen der Gruppe zu lösen.

Die nachfolgende „Checkliste für problematische Gruppen“ soll Ihnen helfen, Ihre Gruppe beurteilen zu können.
Treffen einige – oder sogar alle – Punkte auf Ihre Gruppe zu, so ist äußerste Vorsicht geboten!

  • Schon der erste Kontakt mit der Gruppe eröffnet scheinbar eine völlig neue Weltsicht („…Schlüsselerlebnis“).
  • Das Weltbild der Gruppe ist verblüffend einfach und erklärt wirklich jedes Problem.
  • Bei der Gruppe findet man scheinbar alles was man bisher gesucht hat.
  • Die Gruppe hat einen geistigen Übervater (Gründer; Meister; Führer; Guru; Propheten; Erleuchteten o.ä.) der im Besitz der ganzen Wahrheit ist.
  • Die Gruppe ist die Elite, der Rest der Menschheit ist krank, verloren, nicht reif, falls sie nicht mitmacht / sich retten läßt.
  • Die Lehre der Gruppe wird als das „einzig Wahre“ verstanden.
  • Kritik und Ablehnung durch Außenstehende wird nicht anerkannt.
  • Kontakte zu Andersdenkenden werden abgebrochen, weil sie „Ihre Entwicklung“ behindern.
  • Die Gruppe verfügt über eine eigene „Gruppensprache“
    (auch „Umdefinition“ einzelner Wörter oder Begrifflichkeiten).
  • Strikte Disziplin und Befolgung der Regeln wird verlangt, denn dies ist „der einzige Weg zur Rettung“.