Film: Clearwater- die Stadt der Scientologen; von der Sekte kontrolliert

 

WDR-Text: Leere Ladenlokale, verdunkelte Fensterscheiben, Uniformierte auf den Straßen – ein eher ungewohntes Stadtbild für einen Urlaubsort. Die US-Stadt Clearwater wird vom mächtigen Scientology-Konzern beherrscht, andere Bewohner immer weiter an den Rand gedrängt. Etwa eine Million deutsche Urlauber kommen jedes Jahr an den Strand von Clearwater in Florida. Doch über die Brücke, die den Strand mit der City verbindet, geht oder fährt kaum einer. Downtown wirkt ausgestorben.

‚Scientology steht der Außenwelt sehr feindlich gegenüber. Sie halten sich für überlegen und denken, sie hätten Superkräfte und besondere Privilegien. Mit einer demokratischen Republik lässt sich das niemals vereinbaren‘, sagt der Radiojournalist Tom Smith. Ihn ängstigt und verärgert, was in seiner Heimatstadt vor sich geht.

Es ist nahezu unmöglich, sich im Stadtkern zu bewegen, ohne von Security Kameras der Scientologen beobachtet zu werden.

WDR vom 25.01.2017

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Vorschau auf Leah Reminis-Dokumentation: „Scientology and the Aftermath“

Leah Remini ist eine der Promineten Scientology-Aussteigerinnen. Ihre scientology-kritische Dokumentation soll auch bald in Deutschland anlaufen.

In einem weiteren Beitrag berichtete die Aufklärungsgruppe Krokodil bereits darüber, wie Scientology bzw. einige Scientologen die Firma Walt Disney (deren der Filmsender A&E) gehört durch Schreiben bedrängen, die Dokumentation von Leah Remini abzusetzen.

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Scientologen ergreifen Maßnahmen gegen Diskriminierung und schufen ihre Internet-Plattform STAND – „Scientology Taking Action Against Discrimination“.

Ein Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

26.01.2018

 

In ihrem „Leitbild“ über ihre Mission „STAND“ will Scientology ihre Scientologen „vor Intoleranz und Vorurteilen zu schützen“ und „Gerüchte und Lügen über die Scientology Religion, Scientologen, und deren Kirchenleitung und ihren Gründer vertreiben“. (1)

Der Zweck von „Scientologists Taking Action Against Discrimination (STAND)“ ist es, die Diffamierung und den Fanatismus gegenüber Scientologen und der Scientology Religion für immer zu beenden und das grundlegende unveräußerliche Recht aller zu schützen, ihren gewählten Glauben zu praktizieren.

Scientologen, die gegen Diskriminierung vorgehen wird empfohlen, antireligiöse Extremisten und Fanatiker bloß zu legen und „Hassverbrechen“ zu überwachen und zu melden, Gutachten zur Scientology-Religion zur Verfügung zu stellen und über wichtige Neuigkeiten und Entwicklungen bei der internationalen Sicherung der Religionsfreiheit zu berichten.

Um „Verständnis und Toleranz zu fördern, bietet diese Website sachliche Informationen über Gerüchte und Unwahrheiten über die Scientology-Kirche. Es enthält auch Informationen und Ressourcen, die verwendet werden können, um Hassreden und Hassverbrechen zu melden und diejenigen vor Gericht zu bringen, die sie verüben.“ (1)

Die Webseite entstand im Jahre 2013.

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2018 Neues von der „Nigeria-Connection“- Betrüger mit neuer Story im alten Gewand. Verhaftungserfolg !

Ein Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

  1. Januar 2018

 

 

Heute erreichte die Aufklärungsgruppe Krokodil folgende E-Mail von einem

angeblichen  Herrn Mavis WANCZYK, der sich als Gewinner eines 758 Millionen Dollar Jackpots  ausgibt:

 

„Mein Name ist MAVIS WANCZYK. Ich habe gewonnen $ 758,7 Millionen Gewinner der Massachusetts State Lottery Powerball Jackpot im August 2017.i Ich habe eine Spende von 4.800.000,00 EURO.i geben Sie diese Spende, um Ihnen zu helfen und Ihnen helfen, Ihre Community zu entwickeln.Mail uns auf (..)“

(Fehler im Original) (1)

 

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Anführer eines neuen Psycho-Kults in den USA: Keith Raniere und seine „Selbsthilfegruppe NXIVM“ !

 

Ein Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

22.12.2017

 

 

Bild oben: Selbstdarstellung NXIVM im Internet

 

NXIVM hat den Hauptsitz in Albany und ist in den ganzen USA, in Kanada und Mexiko vertreten. Seit den 1990er Jahren haben schätzungsweise etwa 16.000 Menschen die Kurse besucht. Hier sollen psychische und emotionale Barrieren beseitigt werden, dadurch sollen die Mitglieder sich besser selbst verwirklichen können und auch erfolgreicher werden. Die meisten Teilnehmer durchlaufen diese Workshops ohne weitere Bindungen an die Gruppe. (1) (2)

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Scientology wirbt mit Stipendien um junge deutsche Sportler im Football.

Eingestellt auf die Krokodil-Seite

durch Jörg Stolzenberger

am 21.12.2017

 

David Hausfeld berichtet für die Westfälische Nachrichten im Internet und titelt mit der oben genannten Schlagzeile.

In dem Bericht vom  22.11.2017 teilt die Zeitung mit, dass junge Footballer aus Deutschland Angebote für ein Stipendium in den USA bekommen und das hinter den Anfragen aber offensichtlich die Scientologen stecken, die neue Mitglieder rekrutieren wollen.

Mit Sprachstipendien versucht die Organisation, auch laut dem Verfassungsschutz, junge deutsche Footballspieler in die USA zu locken. Auch ein Nachwuchsspieler aus dem Bundesliga-Team der Münster Mammuts sowie zwei Akteure der Osnabrück-Tigers haben solche Angebote von einer Schule in der Scientology-Hochburg Clearwater/Florida bekommen.

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Auszug aus dem Bundesverfassungsschutzbericht 2016, Herausgegeben Juni 2017; zur Scientology-Organisation.

 

Bundesverfassungsschutzbericht 2016

Der Verfassungsschutzbericht 2016 ist am 4. Juli 2017 von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und Bundesverfassungsschutzpräsident Dr. Hans-Georg Maaßen der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Herausgeber: Bundesministerium des Innern. Über die „Scientology-Organisation“ (SO) wird hier folgendes berichtet:

 

 

 

Die „Scientology­ Organisation“ (SO) ist ihrem Ziel, in Deutschland eine scientologische Gesellschaft zu etablieren, im Jahr 2016 nicht nähergekommen. Die Mitgliederzahl in Deutschland stagniert derzeit bei rund 3.500 Personen. Die Anzahl der öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten – wie beispielsweise die „Feierlichkeiten“ der „Scientology Kirche Hamburg e.V.“ im Juni 2016 anlässlich 43 Jahren Präsenz in der Stadt – ist weiterhin gering. Eine Beständigkeit zeigt die SO in der Durchführung von Informationsständen in verschiedenen Städten.

„Wahre Demokratie“ ist nach dem Organisationsgründer und der ideologischen Leitfigur L. Ron Hubbard (1911–1986) nur möglich in einer Nation von „Clears“ – den mittels scientologischer „Techniken“ geformten Menschen. Alle anderen Personen werden nicht als gleichwertig betrachtet. Hubbard hat die von ihm angestrebte Gesellschaftsform unter anderem als „Rechtsordnung“ beschrieben, in der die Existenz des Einzelnen vom willkürlichen Ermessen der SO abhängt. Grundrechte stehen demzufolge nur denjenigen zu, die aus Sicht der Organisation zu den „Ehrlichen“ gehören. Die SO strebt weiterhin eine Gesellschaft ohne allgemeine und gleiche Wahlen an und lehnt das demokratische Rechtssystem ab. Dieses soll langfristig durch einen eigenen Gesetzeskodex ersetzt werden. Nach außen hin versucht sie sich hingegen als unpolitische und demokratiekonforme Religionsgemeinschaft zu präsentieren.

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Eine Empfehlung der Aufklärungsgruppe Krokodil: „Wie geht`s wirklich unter Reichsbürgern zu?“ von Autor Dirk Walbrühl

Vorwort von Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

08. Juni 2017

 

Die Aufklärungsgruppe Krokodil war bereits Ende Juni 2016 Ziel einer E-Mail- Auseinandersetzung mit einem sogenannten „Reichsbürger“.

D. SCH. versuchte sich dagegen aufzulehnen, dass wir auf unserer Webseite das sogenannte „Handbuch für Verwaltungen: Was tun, wenn der ’Reichsbürger’ kommt?“ eingestellt hatten und haben. Das Handbuch ist ein Ratgeber für Verwaltungen im Umgang mit dem Personenkreis. Herausgeber ist Dirk Wilking.

Siehe: http://www.aufklaerungsgruppe-krokodil.de/2016/01/was-tun-wenn-der-reichsbuerger-kommt-ein-handbuch-zum-umgang-mit-den-sogenannten-reichsbuergern/

 

Herr D. SCH. schrieb uns:

„Sehr geehrter Herr Stolzenberger,

mit der Verteilung des Reichsbürger-Handbuches machen Sie sich strafbar/haftbar. Tatbestand: Betrug usw. Sie verteilen es unter folgendem Link… Sehen Sie sich mal diesen Film an: https://www.youtube.com/watch?v=7CjQSI1JhEk

Ein Beispiel für die falsche Darstellung im Buch: Bezug Seite 34 des Buches.

Der „Minister“ Schäuble CDU sagte bei einer Preisverleihung, daß er keine Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland machen will weil es zu lange dauert.

Dies wurde vom mdr gesendet. Bedeutet ganz klar. Die „BRD“ hat keine Verfassung, nur ein GG mit fehlendem-, räumlichen Geltungsbereich. (..)

Herr D. SCH. wies dann auf seinen eigenen Blogspot im Internet hin.

 

Nachdem wir sein Anliegen ablehnten schrieb er folgendes:

 

„Sehr geehrter Herr Stolzenberger,

Sie können alles zurückweisen, aber Strafantrag werde ich jetzt dennoch stellen. Wir müssen ja schließlich „entnazifizieren.“ Es ist Betrug (..) und Sie sind rechtlich bedenklich.“

 

Nachdem ich nach fragte was Herr D. SCH. mit dem Begriff „entnazifizieren“ meine,

folgte seine Feststellung:

„Sehr geehrter Herr Stolzenberger,

Sie haben offensichtlich nichts verstanden. (..) Ich werde versuchen das Problem anders mit Ihnen zu lösen. Erstmal werde ich die Herausgeber verfolgen, sobald möglich. Der Gegner ist eine bessere Herausforderung und schwerer zu „knacken“, da mindestens ein „Ministerium“ und mehr beteiligt ist. Staatenlos.Info ist auch nicht perfekt, aber ein guter Anhaltspunkt. Damit sollten Sie sich beschäftigen, dann müssten Sie irgendwann verstehen, was ich mit entnazifizieren meine.“

Komischerweise wird von diesem Klientel die „BRD“ in rechtlicher Form, sowie deren Personaldokumente (Reisepässe; Personalausweise; Führerscheine) und Beamten usw. abgelehnt, es ist aber durchaus möglich, dass sie vom Staat, den sie ablehnen, für ihre gerichtlichen Auseinandersetzungen „Prozeßkostenhilfe“ beantragen, sowie auch D. SCH., wie man auf seinem Blog erkennen konnte.

Drohungen, Nötigungen, Beleidigungen, wenn man nicht an sein Ziel kommt?                  Warum muss dies sein?

 

 

Vor einigen Tagen ging mir der Artikel „Wie geht`s wirklich unter Reichsbürgern zu?“ von Dirk Walbrühl zu.

Katharina Lüth von Perspective Daily hatte ihn der Aufklärungsgruppe Krokodil übersandt.

Ich fand den Artikel sehr gut und informativ, wenn er tatsächlich nur „MARKUS“ dazu bringen würde, seine Ansichten als sogenannter Reichsbürger zu überdenken, so hat es sich wirklich schon gelohnt, dass er geschrieben wurde. Aber auch für andere Leser ist er interessant und deshalb bat ich den Autor schriftlich ihn auf unserer Seite einstellen zu können.

Wir telefonierten auch miteinander.

Dirk Walbrühl schrieb mir darauf am 08.06.2017 um 11.50 Uhr:

 

Sehr geehrter Jörg  Stolzenberger,
Liebe Aufklärungsgruppe Krokodil,

danke sehr für das Lob und an dieser Stelle auch meinen großen Dank für eure Arbeit!

Nach meiner Recherche in diesem Bereich ist umso deutlicher klar geworden, wie wichtig die Arbeit von Aufklärungsgruppen ist. Es gibt leider noch immer zu viele wie „Markus“ da draußen.

Wie vorhin telefonisch besprochen könnt ihr meinen Artikel gerne auf eure Seite stellen.

Beste Grüße (und weiter so!)

Dirk

 

 

Dieser Artikel von Dirk Walbrühl erschien im Original bei Perspective Daily, dem ersten lösungsorientierten und werbefreien Online-Medium aus Deutschland. Unter folgendem Link kommst du zum ursprünglichen Artikel mit zusätzlichen Quellen und Bonus-Informationen:
https://perspective-daily.de/article/263/psMwfTTz
Hier nun der versprochene Artikel:

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EILMELDUNG- Scientologen erhalten Einsicht in Akten des Kultusministeriums Baden-Württemberg. Das „Informations-Freiheits-Gesetz“ macht es möglich!

Ein Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

  1. Mai 2017 / 17:35 Uhr

 

In Baden-Württemberg ist zum Ende des Jahres 2015 ein sogenanntes „Informationsfreiheitsgesetz“ (LIFG) in Kraft getreten.

Damit hat die grün-rote Regierung weitgehend unbemerkt ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt, das immer wieder öffentlich angemahnt, von ihr selbst aber lange hinausgezögert worden war.

Es heißt genauer „Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen in Baden-Württemberg“ (Landesinformationsfreiheitsgesetz – LIFG) und ist gültig seit 17. Dezember 2015.

Der Zweck dieses Gesetzes ist es, unter Wahrung des Schutzes personenbezogener Daten und sonstiger berechtigter Interessen durch ein umfassendes Informationsrecht den freien Zugang zu amtlichen Informationen sowie die Verbreitung dieser Informationen zu gewährleisten, um die Transparenz der Verwaltung zu vergrößern und damit die demokratische Meinungs- und Willensbildung zu fördern.

Justizia

BW

 

 

 

 

 

Vor wenigen Stunden  erfuhr die Aufklärungsgruppe Krokodil und die Eltern-& Betroffenen-Initiative gegen sogen. Sekten & Psychogruppen (EBIS e.V. Baden-Württemberg) davon, dass die Scientologen im Kultusministerium seien und Akteneinsicht forderten.

 

Scientology

 

 

 

 

 

Ich schrieb daraufhin um 12 Uhr eine E-Mail an das Kultusministerium  (Referat Öffentlichkeitsarbeit) und die Interministerielle Arbeitsgruppe sogen. Sekten & Psychogruppen. Hierin stellte ich elf Fragen, die ich vom Pressereferenten Kai Graef, vom Ministerium für Kultus – Jugend & Sport Baden-Württemberg um 17.24 Uhr beantwortet bekam. Herr Graef schreibt:

 

Sehr geehrter Herr Stolzenberger,

im Folgenden sende ich Ihnen unsere Auskünfte auf Ihre Fragen:

  1. Aufklärungsgruppe Krokodil: Wann fand die Akteneinsicht (ich vermute nach dem Informations-Freiheitsgesetz) statt?

Die Einsichtnahme in die Akten des Kultusministeriums fand auf der Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes am 30.5.2017 statt.

2. Aufklärungsgruppe Krokodil: War diese vorher angekündigt?                           Wenn ja, wie lange?

Der entsprechende Antrag datiert vom 23.9.2016. Der Termin zu einer Einsichtnahme wurde vor zehn Tagen vereinbart.

3. Aufklärungsgruppe Krokodil: Wer erschien im Amt und welche Legitimation hatten die Scientologen für ihr Anliegen?                                                             

Die Einsichtnahme erfolgte durch zwei Vertreter der örtlichen Organisation der Scientologen. Es lag eine entsprechende Vollmacht der „Scientology-Kirche Deutschland“ (München) vor.

4. Aufklärungsgruppe Krokodil: Wieviel Seiten sichteten die Scientologen?

Die Einsichtnahme umfasste rund 800 Seiten Aktenmaterial.

5. Aufklärungsgruppe Krokodil: Welche Themengebiete betraf die Sichtung?

Betroffen waren die Akten der Interministeriellen Arbeitsgruppe sogenannter Sekten und  Psychogruppen, sofern sie die Scientology Organisation betreffen.

6. Aufklärungsgruppe Krokodil: Wurden auch Akten eingesehen bei denen Geschädigte oder Aussteiger oder auch Hinweisgeber betroffen waren?

Fallweise vorhandene Informationen dieser Art wurden geschwärzt.

7. Aufklärungsgruppe Krokodil: Was wurde von der Landesregierung dagegen unternommen?

Der Antrag wurde auf der Grundlage des Landesinformationsfreiheitsgesetzes pflichtgemäß beschieden und abgewickelt.

8. Aufklärungsgruppe Krokodil: Wie haben sich die Einsicht nehmenden Scientologen verhalten?

Hierzu ist nichts zu berichten.

9. Aufklärungsgruppe Krokodil: Wurden Kopien von den Akten gemacht?

Die Antragsteller haben beantragt, dass sie Kopien des Aktenbestands erhalten, in den sie Einsicht nehmen durften. Hierauf besteht ein Anspruch nach dem Landesinformationsfreiheitsgesetz.

10. Aufklärungsgruppe Krokodil: Halten Sie es für möglich, dass Geschädigte; Aussteiger oder auch Hinweisgeber nun irgendwelchen Schwierigkeiten ausgesetzt sind?

Die Akten wurden vor Einsichtnahme mit höchster Sorgfalt gesichtet und Passagen, aus denen sich personenbezogene Informationen ergeben, geschwärzt. Aus diesem Grund ist es höchst unwahrscheinlich, dass sich aus den offen gelegten Informationen Nachteile für Geschädigte, Aussteiger oder Hinweisgeber ergeben könnten.

11. Aufklärungsgruppe Krokodil: Die Scientology-Organisation wird immer noch vom Verfassungsschutz beobachtet, warum ist es nicht möglich die Personen (Geschädigte/Betroffene/Aussteiger) vor Ausspähung zu schützen, die sich den Vertretern der Landesregierung zum Thema anvertrauen?

Anfragen, aufgrund derer sich auf der Grundlage des Landesinformationsfreiheitsgesetzes ein entsprechender Anspruch ergibt, werden sehr sorgfältig behandelt. Die Regelungen des Landesinformationsfreiheitsgesetzes enthalten ausreichende Möglichkeiten, personenbezogene Informationen zu schützen. Hiervon haben wir Gebrauch gemacht.

 

Mit freundlichem Gruß

Kai Gräf

MINISTERIUM FÜR KULTUS, JUGEND UND SPORT BADEN-WÜRTTEMBERG

Pressereferent

Thouretstraße 6

70173 Stuttgart

 

BW

 

 

Weitergabe von Teilen des Textes unter Nennung des Urhebers: Jörg Stolzenberger; Aufklärungsgruppe Krokodil, 71373 Weinstadt, Postfach 3150, erlaubt.

 

 

 

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DER KROKO-TEST: MARIA DUVAL – Hellseherin ! Finger weg von Blendern und Abzockern !

Bericht von

Helke Koulakiotis und Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

im Jahre 2000 (auf pdf)

Neu eigestellt Mai 2017

 

Anfang Februar 1998 sandten zwei Mitglieder der „Aufklärungsgruppe Krokodil“ (Aufklärungsgruppe der Eltern- und Betroffenen- Initiative Baden-Württemberg (EBIS e.V.) unabhängig voneinander in Weinstadt und Backnang eine Informationspostkarte ab, die unter den Haushalten verteilt worden war (Briefkastenwurfsendung).

Es war eine Informationskarte der

 

Maria DUVAL

Präsidentin des französischen Instituts der

Forschung für Parapsychologie

Medium Hellseherin beim Verband für psychische und

paraspychologische Studien.

KROKO-Duval Postkarte

 

Maria DUVAL, so wurde es auf der Informationskarte weiter erklärt, sei “die größte Hellseherin der Welt“.

Den ersten 500 Personen, die den Gutschein innerhalb von 15 Tagen zurücksenden versprach sie  „ihren berühmten Talisman“, der Wohlstand, Glück und eine außerordentliche Macht im Leben bringen kann, „zu schenken.“

 

Erste Wirkungen, so wurde versprochen könne man bereits „nach 48 Stunden“ feststellen.

Es wird auch beantwortet was festzustellen ist:

„Sie können bald eine größere Geldsumme beim Lotto gewinnen;

Sie können eine verlorene Liebe wiederfinden;

Sie können sehen, dass einer Ihrer Wünsche in Erfüllung geht;

Sie können feststellen, dass eine bedeutende Person auf einmal sehr aufmerksam zu Ihnen ist.“

 

Als Adresse war „Maria Duval, Mediaservice Bräuweg 5, 88131 Lindau“ angegeben.

 

Die Aufklärungsgruppe Krokodil wollte testen, ob die Adressen der Interessierten evtl. weitergegeben werden.

Unsere Absender waren: Helke Koulakiotis (weibl) und Jörg Stolzenberger (von der Aufklärungsgruppe Krokodil).

Damit eindeutig festgestellt wurde inwieweit Adressen aus dem Bereich der Hellseherin Maria Duval weitergegeben werden, wurden die Namen leicht verfälscht in „Helke Kovlakiotis“ und „Josef Stolzenberger“, die Geburtsdaten blieben die eigenen.

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