Satanismus

Auf ein Wort:
Satanismus ist nicht strafbar, wohl aber die aus der Ideologie entstandenen Straftaten!

von Jörg Stolzenberger

Lieber Leser dieser Beiträge über Satanismus: Bitte schenken Sie mir, bevor Sie sich in die nachfolgenden Seiten unserer Beiträge zu diesem Themenkomplex einklinken, kurz Ihre Aufmerksamkeit.

Vielmals gewinne ich den Eindruck, dass das Thema Okkultismus/Satanismus immer nur dann Bedeutung erhält, wenn damit gleichzeitig ein äußerst spektakuläres Ereignis oder gar ein rituelles Tötungsdelikt in Verbindung gebracht werden kann. Zum Teil wurden mir Meinungen nahegebracht die besagten: Satanismus ist doch nicht strafbar!

Richtig! Wohl aber die aus der Ideologie entstandenen Straftaten! Und es ist mindestens genauso wichtig, dass man erkennt, aus welcher Motivation heraus der Täter gehandelt hat. Dies kann auch später ausschlaggebend für das erhaltene Strafmaß des Täters sein oder auch für Hilfen die man ihm angedeihen kann. Bei hochwertig begangenen Straftaten genauso wie bei kleiner- oder mittlerer Kriminalität.

Gerade in dem Bereich der Jugendkriminalität ist die Motivation des straffällig gewordenen Kindes, Jugendlichen oder Heranwachsenden entscheidend. Wichtige Aspekte über sein Elternhaus oder Schwierigkeiten in seiner Erziehung, seine schulischen Leistungen, Hobbys, sein Umfeld u.a. werden deshalb in solchen Verfahren immer herausgearbeitet.

Aber gerade was die Motivlage in den Bereichen Okkultismus/Satanismus betrifft, scheint man nicht dieser Meinung zu sein, denn allzu oft werden solche Motivationen der Täter unterschätzt oder man erkennt sie aus Unwissenheit nicht.

Ein Satanist wird nicht als Satanist geboren! Er interessiert sich irgendwann für dieses Thema, findet darin seine ideologischen Ansätze, übernimmt, für sich zunächst bemerkt oder auch unbemerkt, Teilbereiche und verfällt schließlich Stückchen für Stückchen in eine satanischen Sichtweise. Diese Sichtweise bedeutet irgendwann, die Identifizierung mit den satanischen „Werten“ (besser wäre der Begriff: „Unwerten“). Okkulte- und satanische Techniken werden einstudiert und probiert. Abnorme „Weisheiten“ des Kultes setzen sich im Gedanken fest. Grenzbereiche und Gesetzesschranken werden verlassen.

Wenn Sie nun die nachfolgenden Fallbeispiele und Abhandlungen aus dem Bereich des Okkultismus/Satanismus, insbesondere im Bereich des Jugendsatanismus ansehen, so bilden Sie sich ihre eigene Meinung darüber, wie wichtig es ist, okkult-satanische Hintergründe/Beweggründe beim Jugendlichen frühzeitig zu erkennen und zu begegnen.

Diese, hier nach und nach eingestellten Beiträge, sollen dabei helfen.