Im Netz von Scientology: Bekannte Künstler oder Politiker unterstützen vermutlich aus Unwissenheit, einen Verein, hinter dem Scientologen stehen.

Ein Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

08.03.2018

 

Der schweizerische Verein „KUNST FÜR MENSCHENRECHTE“ („Art for Human Rights“) bezweckt, laut Eigendarstellung,  „das Bewusstmachen und die Förderung der  Menschenrechte durch Kunst. Der Verein ist politisch und religiös unabhängig“.

Prominente & Künstler aller Colour haben die Möglichkeit, Menschen mit ihrer Ästhetik und den höheren Sphären des Lebens zu inspirieren, sowie auch auf die Menschenrechte aufmerksam zu machen. „Verstösse gegen die Menschenrechte, so der Verein, existieren überall, auch in den zivilisiertesten Ländern, auch an Orten wo man es nie erwarten würde. Sie sollen alle bekannt werden!“ Durch ART FOR HUMAN RIGHTS soll ein Denkanstoss für jedermann entstehen, auch auf internationaler Ebene. (1)

 

Bild oben: Emblem des Verein „Art for Human Rights“.

 

Der Verein lebt von Mitgliedsbeiträgen und Spenden der Sponsoren.

Es werden Mittel benötigt für Werbung, Ausstellungen, Festivals, Konzerte, Publikationen, die Unterstützung anderer Menschenrechtsgruppen usw.

Falls Sie ART FOR HUMAN RIGHTS unterstützen möchten, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Sie im beidseitigen Interesse als Sponsor oder Förderer aufzuführen.

Aber er lebt auch durch sogenannte „Ideengeber“, welche dem Verein Ratschläge geben, wie Kunst auch im Vereinsrahmen umsetzbar wäre.

Einer davon ist der bekannte Schweizer Kabarettist und Komiker Emil Steinberger.

Jeder der ihn kennt, hat Achtung vor dem, was er geleistet hat. Er hat mit seiner Situationskomik viele Menschen zum Lachen gebracht, nicht nur in seinem Heimatland, auch hier in Deutschland.

Er wird vom Verein als „Ideengeber“ bildlich, zusammen mit seiner Frau Niccel Steinberger geb. Kristuf dargestellt und sein Beitrag wurde abgedruckt.

Hierin heißt es:

„Liebe Gabrielle,

Plötzlich kam ich auf eine Idee.

Mich ärgert oft die Äusserung, dass nur immer der Sport völkerverbindend sei. Aber die Stimmung vor einer WM zeigt mir immer ganz andere Aspekte. Bei Orchestern empfinde ich das völkerverbindende schon viel eher, wenn bei einem Orchester die Musiker aus verschiedenen Nationen kommen.

Meine Frau und ich machen Wochenblätter. Jede Woche ein Blatt von uns beiden gezeichnet.

Am Montag liegt ein weisses Blatt auf dem Tisch, meine Frau oder ich machen die ersten Striche, das andere fährt am andern Tag weiter, man ergänzt es auf seine Art natürlich, dann geht wieder meine Frau ans Werk – so, bis zum Sonntag, dann ist „Abgabetag“.

So ergeben sich 52 Blätter im Jahr, ca. 30 x 40 cm.

Wir haben die Blätter schon im Haus der Kunst, St. Josef, in Solothurn ausstellen können, ebenso im Alten Rathaus von Göttingen.

Was uns freute waren die Eintragungen im Gästebuch der Ausstellungen. Sehr oft konnte man lesen:“Das versuchen wir auch zu Hause“, Vater mit den Kindern, Grossvater mit den Enkeln, Familien mit Familien. Gerade kürzlich haben wir wieder von Leuten Fotos von Werken bekommen, die die Idee regelmässig ausführen. Sieht man den Zeichnungen (meistens mit Buntstiften hergestellt) an, wer welchen Teil gemalt/gezeichnet hat? Ist eine totale Harmonie festzustellen, oder grosse Unterschiede im Strich, oder allgemein in der Fortführung der „Vorlage“?

Wichtig ist, man spricht nicht, oder äussert nicht Wünsche, wie man sich die Fortsetzung vorstellen könnte!

Wie wäre es, wenn 2 Menschen von verschiedenen Kulturen „Wochenblätter“ machen würden, ein Afrikaner und ein Europäer? (mit dem gleichen Wohnort, natürlich aus praktischen Gründen) Zwei Kulturen, die auf einem Blatt sich zusammentreffen und versuchen das Werk des anderen fortzusetzen, aber ja nicht zu zerstören.

Wir schicken Ihnen unseren Katalog von der Ausstellung 2006. Da können Sie sich ein Bild machen, was entstehen könnte…..

Das war so ein Schnellgedanke, den ich Ihnen rasch mitteilen musste. …“

 Emil Steinberger“

 

Bild oben: Screenshot vom Eintrag Emil Steinbergers auf der Vereinsseite

 

Mit „Gabrielle“ ist die Frau gemeint, die im Internet mehrere abweichende Namen hat.

Auf  der Vereinsseite heißt es: Gründerin des Vereins ist die Pianistin, Fotografin und Kuratorin Gabrielle Beck-Lipsi.“ (3)

 

 

Bild oben: Screenshot von der Vereinsseite Gabrielle Beck-Lipsi (Verantwortliche)

 

In der Eigendarstellung heißt es (auszugsweise) Gabrielle Beck-Lipsi, jüngste Tochter des Pariser Bildhauers Morice Lipsi (Polen) und der Malerin Hildegard Weber-Lipsi (Schweiz), wurde 1941 in Zürich geboren. Nach einer Kindheit, die Sie am Zürichsee verbracht hatte, studierte Sie Klavier im Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris in der Meisterklasse von Vlado Perlemuter und an der École Normale de Musique. Sie gibt Konzerte in der Schweiz, in Frankreich, in Deutschland und in Dänemark. (3)

 

Vor 11 Jahren beschäftigte man sich schon mit der Dame.

Im Netz findet sich unter der NAKIVE News Group ein Beitrag, der sich mit Gabrielle Beck-Lipsi befasst. Dort heißt es (auszugsweise):

„Es geht um ein „Benefizkonzert“ von Gabrielle Beck Lipsi, in
Zusammenarbeit mit dem Verein Jugend für Menschenrechte (das Konzert
wird von kurzen Lesungen durch Mitglieder des Vereins Jugend für
Menschenrechte begleitet, sie lesen Menschenrechte vor).

In der Beschreibung zum Youtube-Filmchen steht, dass die Spenden an
den Verein Jugend für Menschenrechte gehen und an http://www.livingeducation.org/,
letztere Organisation betreut Schulen in Pakistan, ein Vertreter hält
auch eine kurze Rede während des Konzerts, welchem zu entnehmen ist,
dass er den Zusammenhang Verein „Jugend für Menschenrechte“ und
Scientology kennt.

Wer ist Gabrielle Beck Lipsi? habe ich mich gefragt.
http://www.truthaboutscientology.com/stats/by-name/g/gabi-beck.html
http://www.truthaboutscientology.com/stats/by-name/g/gabrielle-beck.html
http://www.truthaboutscientology.com/stats/by-name/g/gabi-beck-lipsi.html.“
(4)

Der in dem Beitrag erwähnte Filmbeitrag ist nicht mehr erreichbar.

Bemüht man „Moneyhouse“, so erfährt man, dass der Verein „Kunst für Menschenrechte“ mit Sitz in der Plattenstrasse 10, CH 8340 Hinwil, Statutendatum: 22.08.2008, 28.11.2009, einen „einen gemeinnützigen Zweck“ verfolgt.

Eingetragene Personen sind: Gabrielle Anna Elisabet Beck-Lipszyc, von Schaffhausen, Hinwil, Präsidentin des Vorstandes, mit Kollektivunterschrift zu zweien; Beck Hans Jakob, von Schaffhausen, Hinwil, Vizepräsident des Vorstandes, mit Kollektivunterschrift zu zweien;
Bürkli Liliane, von Meilen, Zürich, Mitglied des Vorstandes, mit Kollektivunterschrift zu zweien und Siegrist René, von Elfingen, Oberlunkhofen, Mitglied des Vorstandes und Kassier, mit Kollektivunterschrift zu zweien.

 

 

Bild oben: Screenshot v. Eintrag „Moneyhouse“ über den Verein „Arts for Human Rights“

 

Hans Jacob Beck bzw. Hans Jacob-Lipsi, der Vizepräsident des Verein „Kunst für Menschenrechte“ („Art for Human Rights“) ist vermutlich auch Direktor von „Skulpture Network“ in Frankreich. (6)

Die Liste der „Sympathisanten“, so nennt der Verein selbst seine intressierten Künstler, welche der Verein „Kunst für Menschenrechte“ („Art for Human Rights“) eingestellt hat, trägt über 50 Namen. Teilweise verlinkt sind hier die Webseiten von Künstlern, Dirigenten, Schauspielern, Musikern, Illustratoren, Tänzerinnen, Regisseuren, Publizisten, Schriftstellern u.s.w..  aus der Schweiz, Deutschland und anderswo her. (7)

Der Verein wählte als Einstiegsbild für ihr Portal dieses Spinnennetz.

 

 

Bild oben: Screenshot Eigendarstellung des Verein

Mit dem Datum  vom 23.2.2012 vermeldete der Verein, das der französische Botschafter & Mitverfasser der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO und Widerstandskämpfer, Stephane Hessel die Schirmherrschaft von „ART FOR HUMAN RIGHTS“ übernimmt. Er wird folgendermaßen zitiert:

„Das ist ein grossartiges Projekt. Ich habe immer gewünscht dass man Kunst und Menschenrechte sich näher bringen sollte!!“ (8)

 

 

Bild oben: Screenshot vom Beitrag über den Schirmherren des Vereins

 

Gabrielle Beck-Lipsi und auch ihr Mann Hans Jacob Beck(-Lipsi) haben einen Scientology-Hintergrund. Dies hätten Interessierte oder auch die „Sympathisanten“ für den Verein sicherlich gern vorher gewußt, bevor sie sich für diesen Verein entscheiden.

Aber auf der Vereinsseite ist dies natürlich nicht erwähnt.                                                             Das Spinnennetz würde ja vielleicht nicht funktionieren.

 

Wie der erwähnte Bericht schon vor 11 Jahren zeigt, gibt es eine Vielzahl von Einträgen zu „Gabi Beck-Lipsi“ und Gabrielle Beck und ähnlich, auf der scientology-kritischen „Datenbank“ http://www.truthaboutscientology.com, die jeder Interessierte aufrufen kann. Ich habe hier nur ein Beispiel aufgeführt, denn es sollen unstreitbare Hintergründe sein – der Name Gabi Beck wäre strittiger, obwohl wir die Abfolge der Kurse-/Auditings hier mit den anderen nachvollziehen könnten, da wieder der vollständige Name aufgeführt ist.

 

Bild oben: truthaboutscientology.com zu Gabi Beck-Lipsi

 

So gibt es auch zu Hans Jacob Beck Informationen.

Bereits im Jahre 2001 und 2004 stand sein Name in der Firmenliste des Weltfirmenverbandes von Scientology, der sogenannten „WISE“-Liste            (World Institute of Scientology Enterprises International Business Directory):

2001 unter dem Vermerk:

Category: Artists, Fine
Hans Jacob Beck
Musee Morice Lipsi (France)
Plattenstr. 10
8340 Hinwil
Switzerland
Tel. (+41) 11-938-0260
Fax (+41) 11-938-0261
E-Mail: beck@[provider].ch

2004 war vermerkt:

Category: Artists, Fine
Hans Jacob Beck
Musee Morice Lipsi
Plattenstr. 10
8340 Hinwil
Switzerland
Tel. +41 11-977-1640
Fax +41 11-938-0261
E-Mail: beck@[provider].ch

 

Auch im Jahre 2006 war Hans Jacob Beck auf dieser Firmenliste der Scientology-Organisation auf der Seite 107 vermerkt:

Musee Morice Lipsi

Hans Jacob Beck

Arts Museum and sculpture garden in a beautiful French Contryside

Plattenstr.10

8340 Hinwil

Schwitzerland

Tel. +41 11-977-1640
Fax +41 11-938-0261
E-Mail: beck@[provider].ch

 

Bilder oben: Auszüge aus der WISE-International Business Directory 2006

 

 

 

Bilder oben: Screenshots zu Scientology-Informationen von Hans Jacob Beck

 

Natürlich sind in dieser Datenbank von Kirsti Wächter nicht abschließend alle Kurse- Spenden oder Auditings zu einer Person des Scientology-Umfeldes aufgeführt, da jeder andere Informationen hat. Ich möchte Sie dennoch jedem ans Herz legen, der nicht in die Fänge von Scientology geraten will.

Nach unseren zusätzlichen Informationen findet man den Namen Gabrielle (Gabi) Beck-Lipsi beginnend auf Scientology-Listen aus dem Jahr 1995.

1999 war sie unter den sogenannten „Cornerstone-Members“. (10)

Seit 2001 wird sie auf der Scientology-Publikation Impact der IAS als sogenannter „PATRON“ der Internationalen Vereinigung der Scientologen (IAS) geführt. Somit hat sie mindestens 40.000 US-Dollar in die sogenannte Kriegskasse der Scientologen gespendet. (11)

Dies setzt sich bis ins Jahr 2005 fort. (12)

Das Advance, Magazin der Advance Organization, Saint Hill United Kingdom, Ausgabe 156/2005, Seite 12 Releases & Graduierte weist für sie den Status eines “Operierenden Thetan der Stufe V. aus: OT V.

 

Bilder oben: ADVANCE Magazin Nr. 156/2005, Deckblatt und Seite 12

 

In einer DIN A 4 Foto-Beilage, Titel  ”Jedermann wird OT in der AOSH EU- Entscheiden sie sich, kommen sie an und beginnen sie! Sie alle erreichten NEW OT V in der AOSH EU“ von 2006 CSEU,  findet man  Gabrielle Beck-Lipsi sogar mit Bild.

 

 

Bild oben: Auszug aus DIN A 4 Foto-Beilage, Titel  ”Jedermann wird OT in der AOSH EU

 

Hans Jacob Beck findet man, nach unseren Informationen seit 1994 auf Scientology-eigenen Verzeichnissen.

1997 wird er „SPONSOR“ der Internationalen Vereinigung der Scientologen und hat somit mindestens 5.000 US-Dollar gespendet.(13)

1999 ist auch er ein „Cornerstone-Mitglied“ und wird als Key Constributor“ geführt. (14)

2001 erhöht er seinen Status bei der IAS und wird als „CRUSADER“ eingeschrieben.

Mindestens 10.000 US-Dollar hat dies gekostet. (15)

 

Das Advance-Magazin der Advance Organisation, Saint Hill Europe, Nr. 157/2005 Seite 16, Releases & Graduierte: führt ihn als “Operierender Thetan der Stufe IV.  (OT IV).

Zum besseren Verständnis: „Operierender Thetan“ ist eine der höchsten Stufen in Scientology, in Europa ist die höchst erreichbare Stufe die OT VIII.

In einer Goldenen Gedenkbeilage zur Impact, zum 25. Jahrestag der IAS werden die sogenannten „Meilenstein-Patrons der IAS“ vorgestellt. Als „Meilenstein-Patrons with Honors“: Schweiz (100.000.- Dollar gespendet) wird auch die Hans Jacob Beck Family gewürdigt.

 

Ich kann an dieser Stelle nicht alles abhandeln, was noch relevant sein könnte.

Eines möchte ich aber deutlich erwähnen:

Wir haben keinerlei Verbindungen zwischen dem Ehepaar Emil & Niccel Steinberger geb. Kristuf in Bezug zu Scientology gefunden!

Auch zu dem Botschafter Stephane Hessel der die Schirmherrschaft von „ART FOR HUMAN RIGHTS“ übernahm, haben wir keinen Scientology-Hintergrund gefunden.

Wie vielleicht andere Künstler aus Deutschland auch, dachte ich mir, sind sie unwissentlich in dieses Netz geraten.

Ich wollte es aus erster Hand wissen und kontaktierte Herrn Emil Steinberger und seine Frau am 07.03.2018 um 17.40 Uhr mit einer E-Mail-Anfrage und nach kurzer Vorstellung der Aufklärungsgruppe Krokodil und der EBIS e.V. Baden-Württemberg, stellte ich folgende Anfrage:

„Bei meinen Recherchen bin ich auf den Verein „„KUNST FÜR MENSCHENRECHTE“ („Art for Human Rights“) des Ehepaares Hans Jacob Beck(-Lipsi) und Gabrielle Beck-Lipsi gestossen, die beide Scientology-relevante Personen sind. Ich habe mich daher mit der Webseite u.a. des Vereins befasst und habe einen Artikel darüber vorbereitet, den ich demnächst auf der genannten Seite der „Aufklärungsgruppe Krokodil“ einstellen möchte.

Ich weiß, dass sie und ihre Ehefrau auf der Vereinsseite „Art for Human Rights“ dort auch bildlich dargestellt sind und man dort ihren Beitrag als „Ideengeber“ abgebildet hat. Da ich keinerlei Hinweise habe, dass Sie oder ihre Frau einen Scientology-Bezug haben, gehe ich davon aus, dass Sie, wie andere auch, durch Unwissenheit und in gutem Glauben dem Verein beistehen wollten bzw. beigestanden haben.

Ich würde mich daher freuen, wenn Sie mir baldmöglichst aus ihrer Sicht darstellen, wie sie an diesen Verein gelangt sind bzw. auch was Sie für Erfahrungen gemacht haben. Ich würde dann ihre Sicht in meinen Beitrag einfügen.“

Ich erhielt am 07.03.2018  um 18.18 Uhr folgende Antwort von dem Ehepaar Steinberger (auszugsweise):

„Lieber Herr Stolzenberger,

zunächst einmal ganz lieben Dank, dass Sie sich an uns gerichtet haben. Ich bin gerade mal auf die Webseite gegangen und habe dort tatsächlich einen Beitrag mit Foto von Emil und mir gefunden.

Wir erinnern uns nicht mehr, wann diese Leute uns kontaktiert hatten.       Ich denke, der Gedanke, mit Kunst für Menschenrechte einzustehen, hat uns noch gefallen … aber da sieht man mal wieder, dass man nie vorsichtig genug sein kann, denn mit Leuten, die für Scientology stehen, wollen wir sicher nichts zu tun haben oder von ihnen sogar missbraucht werden, um andere Leute an Bord zu holen.

Ich habe auch auf einer Liste gesehen, dass doch einige aus unserem Bekanntenkreis auf dieser Webseite als ……… auch namentlich erwähnt sind. Wenn Sie erlauben, werden wir diesen Leuten Ihr Mail weiterleiten,        in der Hoffnung, dass sie sich auch die Sache nochmals durch den Kopf gehen lassen und verlangen, dass man ihre Namen von der Webseite entfernt.

Emil und ich sind uns einig, dass wir uns an das Ehepaar wenden müssen und verlangen müssen, dass sie augenblicklich unsere Zeilen und unser Foto, auch unsere Namen von der Webseite entfernen. (..)

Und noch etwas: Wir finden es toll, dass Sie für diese Aufklärungsgruppe „Krokodil“ einen Artikel darüber schreiben.

Ganz herzliche Grüsse und ganz lieben Dank für diesen so wichtigen Hinweis, Niccel und Emil Steinberger“

 

Familie Steinberger hat uns inzwischen mitgeteilt, dass Sie bereits auf andere Freunde, welche unter der „Sympathisanten“-Rubrik des Vereins stehen, zugegangen sind.        Diese wurden uns namentlich mitgeteilt.

Inzwischen hatten wir ebenfalls E-Mail-Verkehr mit einem weiteren Betroffenen, dem bekannten Schweizer Filmemacher Rolf Lyssy (Die Schweizermacher). Auch er wurde durch Empfehlung an den Verein verweiesen und wird sich aus der „Sympathisanten-Liste“ des Vereins nehmen lassen.

Er schreibt uns u.a. “

„Scientology gehört in der Tat zu den gefährlichsten Sekten weltweit. Das wird einem so deutlich bewusst, wenn man den eindrücklichen Dokfilm „Goin Clear“ gesehen hat. Ich wünsche Ihnen weiterhin eine erfolgreiche Aufklärungsarbeit.“

Desweiteren vertritt er die Schauspieler und Künster Graziela Rossi (Schauspielerin/Theaterschauspielerin/Synchronsprecherin) , Georg Kohler (einen Schweizer Philosoph, Publizist und Professor), Armin Brunner (Musiker, von der Universität Osnabrück zum Ehrendoktor ernannt), Erich Langjahr (Filmemacher) und Dani Rohr (Schweizer Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter) welche ebenfalls auf der „Sympathisanten“-Rubrik stehen. Auch sie wollen, dass ihr Name von der Vereinslsite gestrichen wird.

Auch Peter Schweiger (Regisseur, Aufnahmeleiter Theaterleiter) nahm Kontakt mit uns auf und will sich von der Liste herunternehmen lassen. Er erklärt uns gegenüber, dass er kein Symphatisant des Vereins sei, sondern „erklärter Gegner von Scientology“.

Alle schrieben den Verein an und forderten ihn zu Herausnahme ihrer Links auf.

Am 16.03.2018 war die Internetpräsenz des Verein mehrere Stunden wegen Wartungsarbeiten offline.

 

Am 22.03.2018 erhielt die Aufklärungsgruppe Krokodil eine E-Mail von der bekannten Schauspielerin Cornelia Bernoulli aus München. Sie war u.a. Darstellerin in mehreren „Soko“-Krimiserien und Darstellerin in der Verfilmung der Oetker-Entführung.  Auch Frau Bernoulli möchte von der Liste der „Symphatisanten“ des Vereins genommen werden.

Nochmals zu allen hier genannten Schauspielern, Regisseuren u.a.: wir haben keine Hinweise, dass einer der hier erwähnten Prominenten einen Bezug zur Scientology hatte.

 

Am 23.03.2018 schrieb Herr Hans Jacob Beck-Lipsi vom Verein „Arts from Human Rights“ die Aufklärungsgruppe Krokodil an und teilt mit:

„Sehr geehrter Herr Joerg Stolzenberger

Sie schreiben, ich sei  Direktor von  Sculpture Network in Frankreich.            Weder diese noch irgendeine Funktion in Sculpture Network hatte ich zu keiner Zeit und ersuche Sie deshalb, die Aussage aus Ihrem Aufsatz zu nehmen.

Mit freundlichen Grüsse

ARTFORHUMANRIGHTS

Hans J. Beck“

 

Ich kann an dieser Stelle mitteilen, warum diese „Annahme“ erfolgte, es war durch die Darstellung auf der Seite www.sculpture-network.org, die ich bisher nicht in meinen Bericht eingebaut habe. Da Herr Beck-Lipsi mich aber auf den Umstand hinwies, möchte ich dies ergänzen:

 

 

Bilder oben: Gesicherte Seite von sculpture-network.org (..)

 

Herr Hans Jacob Beck-Lipsi ist hier als „Director“ bezeichnet.

 

 

Wir werden über Neuigkeiten weiter berichten.

 

Ein Gutes hat das Ganze! Das Spinnennetz, das der Verein auf seiner Webseite einstellte, hat ein Loch. Das zeigt, dass man dem sehr wohl entkommen kann.

Verfangen Sie sich bis dahin nicht im Spinnennetz!

 

Quellen:

 

(1) Art for Human Rigths: https://www.artforhumanrights.net/de/

(2) Art for Human Rigths Ideenpool: https://www.artforhumanrights.net/de/ideenpool.html

(3) Art for Human Rights: https://www.artforhumanrights.net/de/verein/verantwortliche.html

(4) http://de.soc.weltanschauung.scientology.narkive.com/y71pkknV/benefizkonzerte-gabrielle-beck-lipsi

(5) Moneyhouse: http://www.moneyhouse.ch/p/Gabrielle+Anna+Elisabeth-Beck_Lipszyc

(6) Skulpture Network: http://www.sculpture-network.org/de/print/home/skulptur/skulpturenorte-in-europa/einzelansicht-mitglieder/museum-morice-lipsi.html

(7)Sympathisanten: https://www.artforhumanrights.net/de/43-verein/verein/94-sympathisanten.html

(8) Neuigkeiten vom 23.02.2012: https://www.artforhumanrights.net/de/einleitung.html

(9) Einträge http://www.truthaboutscientology.com zu Gabrielle Beck-Lipsi und Hans Jacob Beck.

(10) Source 127/1999, eingeheftete Beilage zwischen Seite 22 und 23 Ehrenliste der Cornerstone Mitglieder: CORNERSTONE Club Member. Unter: Gabrielle Beck-Lipsi.

(11) Impact 97/2001, Seite 24: Patrons der IAS Switzerland: 40.000 Dollar gespendet.

Unter: Gabi Beck-Lipsi.

(12) Impact 111/2005 Seite 67 Patrons der IAS Switzerland: 40.000.- Dollar gespendet.

Unter: Gabi Beck-Lipsi.

(13) Impact  Nr. 75/1997 : Sponsor der IAS. 5.000 US-Dollar gespendet.

(14) Source 127/1999, eingeheftete Beilage zwischen Seite 22 und 23 Ehrenliste der Cornerstone Mitglieder: Key Constributor.

(15) Impact 98/2001 Seite 74: Crusaders, 10.000 Dollar gespendet.

(16) Impact 123/2010, Goldene Gedenkbeilage zur Impact 123/2010 zum 25. Jahrestag der IAS „Meilenstein-Patrons der IAS“, Seite 25 „Meilenstein-Patrons with Honors“: Schweiz (100.000.- Dollar gespendet).

Unter: Hans Jacob Beck Family.

 

 

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