Scientology sucht den Draht zur Polizei: Am Beispiel von „geleakten“ Emails: Konversation zwischen Scientologinnen und einem Österreichischen Polizeibeamten.

Ein Bericht von
Jörg Stolzenberger
Aufklärungsgruppe Krokodil
Oktober 2015

Wie der WebStandard Anfang Juli 2012 berichtete, hatte Scientology Österreich den Ex-Scientologen und Blogger Wilfried Handl wegen der Veröffentlichung interner Scientology-Mails verklagt. Der Streitwert beträgt 31.000 Euro. (1)

Die E-Mails wurden Anfang Juni 2012 zuvor von Anonymous Austria veröffentlicht.
Der österreichische Anon-Ableger ist nach eigenen Angaben an E-Mails von Scientology Österreich aus den Jahren 2010 und 2011 gekommen.                                                                    Die E-Mails wurden in mehreren Downloadpaketen mit insgesamt 2,8 Gigabyte Größe veröffentlicht.

Als Begründung gegen Scientology nennt AnonAustria sein Vorgehen:
„They are evil. They are dangerous. Everyone must know.“(2)
(Anm. deutsch: „Sie sind böse. Sie sind gefährlich. Jeder muss es wissen.“)

Anonymous Austria

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Anonymous Board Austria mit oben genannter Begründung.

 

Zudem hatte Scientology eine einstweilige Verfügung beantragt, die Handl daran hindern sollte, weitere Mails in seinem Blog zu veröffentlichen.

Die einstweilige Verfügung wurde 2012 in zweiter Instanz vom Oberlandesgericht Wien abgelehnt. Als Begründung der Ablehnung gab das Gericht an, dass keine ausreichende Begründung für den Unterlassungsanspruch vorliege und die Gefährdung von Scientology dadurch nicht überprüft werden könnte. Die Hauptverhandlung, in der es um den besagten Streitwert von 31.000 Euro gehen wird, stand allerdings noch aus. (1)

Der ehemalige Chef von Scientology Österreich, Winfried Handl, hat anhand der E-Mails verschiedene finanzielle Probleme der Sekte beleuchtet und unter anderem herausgefunden, dass versucht wurde, „die Polizei in Österreich zu unterwandern“ – so der Falter in seiner Ausgabe vom 29. August 2012. Der nach dem Leak innerhalb von Scientology geführte Mailverkehr lässt zudem vermuten, dass man Handl den Wind aus den Segeln nehmen wollte. Doch damit dürfte Scientology nun gescheitert sein. (1)

Johannes Öhlböck, Rechtsvertreter von Handl, sah dies als Etappensieg.                                In seiner ersten Klagebeantwortung vom Juli kritisierte er auch den Streitwert, der seiner Meinung nach laut Tarifen für zivilrechtliche Angelegenheiten und Mediensachen nicht 31.000 Euro sondern 8.720 Euro betragen dürfte. Der hoch angesetzte Streitwert sollte einen einschüchternden und mundtotmachenden Effekt haben.                                              Die Berechtigung Handls zur Veröffentlichung der Mails sei zudem durch die Kommunikationsfreiheit, Informationsfreiheit, Pressefreiheit und der freien Meinungsäußerung gegeben, weiter gebe es ein öffentliches Interesse an der Veröffentlichung, die von Handl mit „journalistischer Sorgfalt kritisch kommentiert“ werde. (1)

In erster Linie erfolgte die Veröffentlichung zudem nicht durch Wilfried Handl, sondern durch die Netzaktivisten von Anonymous Austria. Die E-Mails konnten laut Öhlböck erst durch die Außerachtlassung der Sorgfalt an die Öffentlichkeit kommen.                              Die beiden klagenden Parteien – der Verein Scientology Kirche Österreich und die Scientology Mission Wien – sind mit dem Begehren, die Veröffentlichung zu stoppen, vor Gericht jedenfalls abgeblitzt. (1)
Die Berufung in nächster Instanz ist ausgeschlossen.

Der Ausgang der Hauptverhandlung blieb abzuwarten.

Am 04.04.2013 berichtet die Krone.at über den Ausgang der Hauptverhandlung im Fall der geleakten Mails. Darin heißt es:

„Ein von Scientology geklagter Aussteiger darf weiterhin gehackte interne E-Mails veröffentlichen. Das hat das Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen am Donnerstag entschieden. Ein Prozess, den die umstrittene Religionsgemeinschaft gegen den Mann angestrengt hatte, endete mit einem unbedingten Vergleich. Der Angeklagte, ein ehemaliges Mitglied und nunmehriger strenger Kritiker von Scientology, hatte in seinem Blog interne E-Mails verbreitet, die von der Hacker-Organisation „Anonymous“ veröffentlicht worden waren.
Scientology hatte bereits vor dem aktuellen Verfahren versucht, die Veröffentlichungen der E- Mails per Unterlassungsklage zu verhindern. Eine gleichzeitig eingereichte sofortige Verfügung wurde jedoch in zwei Instanzen abgelehnt. Mit dem am Donnerstag erreichten Vergleich stehe nun endgültig fest, dass der Mann weiterhin kritisch über Scientology berichten und die internen E- Mails verwenden dürfe, teilte sein Anwalt Johannes Öhlböck mit. (3)

Sein Mandant habe sich allerdings dazu bereit erklärt, die in den Mails vorkommenden Namen vollständig zu schwärzen – freiwillig, wie der Anwalt betonte. Die Prozesskosten müsse Scientology zur Gänze übernehmen. Die Akte sei damit geschlossen. „Ein Kritiker konnte nicht mundtot gemacht werden“, fasste Öhlböck das Ergebnis der Verhandlung zusammen. (3)

Auch Scientology Österreich kann dem Vergleich Positives abgewinnen.     „Für die Zukunft ist dadurch die Wahrung der religiösen Privatsphäre unserer Mitglieder wiederhergestellt“, meinte die Pressesprecherin der Kirche in einer Aussendung. (3)

 

Kronen Zeitung at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Kronen-Zeitung.at berichtete über das Ende der Hauptverhandlung im „geleakte Mail“-Prozeß

 

Scientology selbst versuchte schon seit 2009 den ehemaligen Scientologen Winfried Handl mit schwarzer Propaganda zu überziehen. Mehrfach schon wurde über Aussteiger der Scientology, die sich nach dem Ausstieg öffentlich kritisch über die SO verhielten, der angeblich so vertrauliche Akt, in Form des privaten Drecks ihrer Ethikakten ausgeschüttet.

Im Fall von Winfried Handl verwendete man u.a. folgende private Details: „Hier ein Auszug aus einem Brief seiner Ex-Frau: “Nach wie vor kann ich nicht verstehen, wie unverantwortlich er sich verhält. Er zahlt keinen Unterhalt für seine Kinder seit nunmehr Jahren. Er zahlt weder Schulden an den Staat noch Schulden an seine Freunde zurück…er hat ursprünglich die Schuld auf den Krebs geschoben, dann war ich Diejenige-welche und jetzt ist es Scientology.” (4)

Sollte dieser Briefauszug stimmen, so muss er ja während Handls Mitgliedschaft bei Scientology eingegangen sein. So wahrt also Scientology die „religiöse Privatsphäre ihrer Mitglieder“. Mit dem Austritt und einem kritischen Verhalten gilt diese wohl nicht mehr.

 

Handl Black Propaganda 2 Handl Black Propaganda

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben: Auszug aus Black Propaganda der Scientology gegen Winfried Handl auf der Webseite „Dianetik und Scientology-Insiderwissen“

 

Ich berichte an dieser Stelle nun über einige der „geleakten“ Emails und zwar einer Konversation zwischen Scientologen und einem Österreichischen Polizeibeamten.    

Zur besseren Übersicht sind die Mailverkehre von dem Polizeibeamten hier fett geschrieben. Unterstreichungen im Text sind von der Aufklärungsgruppe Krokodil.

Anfang Juni 2010 fand ein Mailverkehr zwischen zwei Mitarbeiterinnen von Scientology statt, bezüglich einer geplanten Einladung von Lokalen Exekutivbeamten der Polizei Österreich. Hierin hieß es:

 

Von: [Scientology-Mitarbeiterin 2]
Gesendet: Freitag, 4. Juni 2010 00:51
An: [Scientology-Mitarbeiterin 1]
Betreff: termin Polizei __________________________________________________________
Hallo xxxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 1], Hier mögliche Termine for police! Wir laden sie zu uns ein oder? DIE 15.6 ab 1400 oder MI 16. ab 1500 Was geben wir Ihnen? Kannst Du herrichten DVds usw.? LG xxxxxxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 2] ______________________________________________

 

Von: [Scientology-Mitarbeiterin 1]
Gesendet: Freitag, 4. Juni 2010 10:49
An: xxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 2]
Betreff: AW: termin Polizei
___________________________________________
Hallo xxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 2]! Grundsätzlich hat er gemeint, einen Vormittagstermin wäre besser. So gegen 10:00 in etwa. Kannst Du da was arrangieren? Material habe ich genug. Ich möchte eigentlich wirklich darauf eingehen, was Ihr Problem ist, und nicht einfach darauf losreden. Ich möchte grundsätzlich auf WTH [Way to Happiness] und eventuell Say no to drugs eingehen. Es ist an sich alles auf der Scientology DVD. Broschüren können wir natürlich auch organisieren. Aber ich möchte Ihnen nur das präsentieren, was gewünscht und gebraucht ist. Sag mir Bescheid wegen Zeit. Danke! ARK, xxxx [Scientology-Mitarbeiterin 1]

 

Von: xxxx [Scientology-Mitarbeiterin 1]
Gesendet: Dienstag, 8. Juni 2010 10:40
An: xxxx [Scientology-Mitarbeiterin 2]
Betreff: AW: termin Polizei ______________________________________________________________
Hallo xxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 2]! Ich schicke Dir meine Email noch mal. Kannst Du mir da vielleicht was anbieten? Im Notfall muss ich dann versuchen, auch was am Nachmittag zu bekommen, aber da er mir schon gesagt, er möchte den Termin am Vormittag, sollten wir womöglich es so hinkriegen. Sag mir bitte Bescheid, danke. ML, xxxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 1
Von: xxxxx[Scientology-Mitarbeiterin 2]
An: xxxxx[Scientology-Mitarbeiterin 1] Wednesday June 9, 2010 16:22:12 ______________________________________________________________

 

Von: xxxxx[Scientology-Mitarbeiterin 2]
An: xxxxx[Scientology-Mitarbeiterin 1] Wednesday June 9, 2010 16:22:12 ______________________________________________________________
Hallo xxxxxx[Scientology-Mitarbeiterin 1] Hast mein mail bekommen wegen der Vormittagstermine? Mittwoch geht nun nicht mehr, da ich da die Hausverwaltung mache mit xxxxx [Mitarbeiter von Scientology]. Also 22 oder 23. 6 LG xxxxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 2

 

Der Polizeitermin scheint dann auch tatsächlich um diese Zeit 22.06.2010 bei Scientology stattgefunden zu haben, denn Scientology-Mitarbeiterin 1 sendet am 23. Juni 2010 eine E-Mail an die Polizei bzw. eines der anwesend gewesenen Beamten und bezieht sich auf „den angenehmen Besuch und das sehr interessante Gespräch“:

 

Von: xxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 1]
Gesendet: Mittwoch, 23. Juni 2010 15:36
An: xxxxxx [Name eines Exekutivbeamten]
Betreff: Termin ______________________________________________________________
Sehr geehrter Herr xxxxxxx [Name eines Exekutivbeamten] Ich möchte mich nochmals bei Ihnen und Ihren Kollegen für den angenehmen Besuch und das sehr interessante Gespräch bedanken. Ich hoffe, dass die Informationen, die wir Ihnen mitgeben konnten, Ihnen nützlich waren, und ich hoffe ebenfalls, dass Sie die Befürchtungen ihrer Frau entsprechend beruhigen konnten.
Sollten Sie noch etwas brauchen, stehen wir natürlich zur Verfügung, um noch etwaige offene Fragen zu beantworten. Ich wünsche Ihnen inzwischen gute und informative Unterhaltung mit dem erhaltenen Material,und weiterhin Erfolg in der Umsetzung Ihrer Zielsetzungen. Mit freundlichen Grüßen, xxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 1]

 

Die Unterstreichung stammt vom Krokodil.

Der Text zeigt, dass bereits beim Eingangstermin zwischen einem Beamten und der Scientologin ein näheres, privates Gespräch, stattgefunden hat, wobei dieser Beamte auch „Befürchtungen seiner Frau“ preisgab.
Nur wenige Minuten später antwortet der Polizeibeamte der Scientology-Mitarbeiterin:

 

Von: xxxxxx [Name eines Exekutivbeamten]
An: xxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 1] Wednesday June 23, 2010 15:54:30 ________________________________________________________________
Sehr geehrte Frau xxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 1]! Gleichfalls möchte ich mich im Namen des Stadtpolizeikommandos xxxxxxx für die Einladung und die zu Teil gewordene Information über die Ziele und die Hierarchien Ihrer Organisation bedanken. Leider habe ich noch keine Zeit gefunden, das erhaltene DVD Material zu sichten. Ich denke aber, dass das Wochenende dafür Zeit einräumen wird. Ich möchte die Gelegenheit nicht verabsäumen, mich noch mal für das zur Verfügung gestellte Informationsmaterial bedanken. mit freundlichen Grüßen xxxxxxxxxxxx Executivbeamter

 

Im weiteren Mailverkehr wird Scientology intern gefeiert.                                         Die Scientology-Mitarbeiterin 1 hatte den Mailverkehr zwischen ihr und dem Polizisten an Scientology-Mitarbeiterin 2 und 3 weitergeleitet …

 

From:
xxxxxxxxxxx[Scientology-Mitarbeiterin 1]
Date: Wed, 23 Jun 2010 19:05:39 +0200
To: xxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 2]
Cc: xxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 3]
Subject: WG: Termin ______________________________________________________________
Zur Info!
Ml, Xxxxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 1] ______________________________________________________________
From:
xxxxxxxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 2]
To:
xxxxxxxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin 1] Wednesday June 23, 2010 18:38:51 ______________________________________________________________
Wau!!!
sent by BlackBerry

 

Der Ex-Scientologe Wilfried Handl (ehemals Leiter der Wiener Scientology-Org) hat die geleakten Scientology-Emails ebenfalls auf seinem „Blog gegen Scientology“ eingestellt.  Er meint u.a. dazu: „Der Kernpunkt jeder Konversation mit Scientologen ist darin zu sehen, Schwachpunkte oder Probleme des Gegenübers herauszufinden – Scientologisch: „den Ruin finden“ – und diesen bzw. dieses danach als „Türöffner“ zur jeweiligen Person zu verwenden.                              Die Initiative geht dabei immer von Scientology bzw. der Scientology-Mitarbeiterin aus, die sich scheinbar harmlos für den Besuch bedankt, dabei aber ganz gezielt zwei „Ruin-Themen“ anspricht, die sie beim Erstgespräch „ausgemacht“ hat: Die Frau des Beamten und dessen Zukunftspläne – erinnern Sie sich daran im weiteren Verlauf des Mailverkehrs.“

Der E-Mail-Verkehr verdichtet sich zwischen einer Scientology-Mitarbeiterin und einem der Polizeibeamten. Es kann natürlich nicht gesagt werden, ob hier zusätzlich gegenseitige „Sympathie“ und „Zuneigung“ mit eine Rolle spielte aber ausgeschlossen werden sollte dies auch nicht. Alles beginnt, um es mit L. Ron Hubbards (Gründer von Scientology) Worten zu beschreiben, der „Gute Straßen-Schönes Wetter“-Konversation, welche einem Scientologen die eine oder andere „Perle in die Krone einbringen“ wird. Gemeint ist eine belanglose Konversation bei der das Gegenüber mit lieben Worten belegt wird. Diese Konversation ist in dem Buch „Die Ethik der Scientology“ von L. Ron Hubbard nachzulesen.

 

 

Von: xxxx [Scientology-Mitarbeiterin] Gesendet: Donnerstag, 15. Juli 2010 12:46
An: xxxxxxxxxx [Name eines Exekutivbeamten]
Betreff: Ihr Besuch vor einigen Wochen ______________________________________________________________
Sehr geehrter Herr xxxxxx [Name eines Exekutivbeamten], Ich hoffe, es geht Ihnen trotz Hitzewelle gut. Ich erlaube mir, mich bei Ihnen wieder zu melden. Es würde mich interessieren, ob Sie vielleicht Zeit gefunden haben, einen Blick auf das Material zu werfen, dass wir Ihnen vor einigen Wochen mitgegeben hatten. Ihre Meinung interessiert mich sehr. Mir ist bewusst, dass es sich doch um ziemlich viel[e] Informationen handelt, und dass es sich nicht unbedingt auf einmal durchstudieren lässt. Und ich weiß natürlich auch, dass Ihre Freizeit begrenzt ist.
Aber ich würde mich sehr über einen „Halbzeit Feedback“ freuen.
Auch wenn Ihnen mittlerweile wieder irgendeine Frage in den Sinn gekommen sein sollte, fühlen Sie sich frei, sich bei mir zu melden.
Ich möchte Sie auch noch darüber informieren, dass die kleinen Hefte über Drogen Prävention, die ich Ihrem Kollegen des Kriminalreferats mitgegeben habe, schon öfters auf Polizeiwachen aufgelegt waren. Derzeit speziell im ersten Bezirk, auf der Polizeiinspektion xxxxx, wo wie mir gerade vor zwei Tagen berichtet wurde – die Hefte wie warme Semmeln weggehen, und immer wieder nach mehr verlangt wird.
Ich dachte, es interessiert Sie, darüber zu wissen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team weiterhin viel Erfolg. Mit freundlichen Grüßen,
xxxxx [Name einer Scientology-Mitarbeiterin]

 

 

Gelickte E-mail Polizei Ö 1

 

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Eine der geleakten Mails vom 15. Juli 2010 der Scientologin

 

 

Der Beamte schrieb noch am selben Tag zurück:

 

Von: xxxxx [Name eines Exekutivbeamten] Gesendet: Donnerstag, 15. Juli 2010 16:40
An: xxxxx [Scientology-Mitarbeiterin] Betreff: AW: Ihr Besuch vor einigen Wochen ________________________________________________________
Sehr geehrte Frau xxxxx [Name einer Scientology-Mitarbeiterin]!
Die Hitzewelle erwischt die Polizei ebenso regelmäßig wie die aktuelle Personalnot. Ich habe mich schon mit dem von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationsmaterial ansatzweise auseinandergesetzt.                Ich konnte keine Aspekte erkennen die dazu geführt hätten, dass ich mich als mahnender Rufer gegen Scientology in den Dienst stellen müsste.          Sorgen würde mir auf jeden Fall hinsichtlich einer „Head to Head Sitzung“ mit dem „best geschulten Gegenüber“ machen. Dieser Aspekt muss wie alles auf der Welt einmal aus zwei Richtungen betrachtet werden. Der 1. Aspekt zielt dabei auf die Aufarbeitung verschiedener Seelenschmerzen ab, die den Menschen so werden ließen wie er ist. Die Aufarbeitung dieses Leidens ist absolut positiv zu bewerten, sie hat es sich ja zum Ziel eigene Erkenntnisse zu gewinnen und Lösungsstrategien zu entwickeln. Der 2. Aspekt schafft allerdings gehöriges Kopfzerbrechen und genau hier scheint die Kritik in den meisten Fällen ihren berechtigten Ansatz zu finden. Die „Entblätterung“ jedes Menschen macht ihn zu einem höchst verletzlichen Wesen. Wehe dem, der dieses Wissen in „Hände“ eines Menschen gibt, der sich nicht nur als Diener des Behandelten versteht……
Aus meiner Warte habe ich, abgesehen von finanziellen Gesichtpunkten, noch keine Notwendigkeit geortet, warum eine Organisation wie Scientology unbedingt eine „Kirche oder Religionsgesellschaft“ sein muss.
Ist es in der heutigen Zeit wirklich noch erstrebenswert Mitglied einer „Kirche oder Religionsgesellschaft“ zu sein? Die Befolgung der von Scientology genannten Regeln brächte Ordnung in das Leben vieler Menschen, eigentlich der gesamten Menschheit auf diesem Planeten.  Warum darf sich dies nur eine Kirche oder Religionsgesellschaft zum Ziel setzen? mit freundlichen Grüßen xxxxx [Name eines Exekutivbeamten]

 

 

Gelickte E-mail Polizei Ö 2

 

 

 

 

 

 

Gelickte E-mail Polizei Ö 3 (2)

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Eine der geleakten Mails von dem Polizeibeamten aus Österreich vom 15.07.2010

 

Dazu meint der Scientology-Aussteiger Winfried Handl: „Der Beamte sprang an und antwortete noch am gleichen Tag – und stieg damit auf das Dialogangebot ein. Zunächst alles sehr korrekt und förmlich. Trotzdem beging er hier den ersten Fehler: Scientology bzw. Scientologen legen es darauf an, dass jemand auf ihr „Gesprächsangebot“ reagiert, um dann mit ihrer antrainierten „Kommunikationstechnik“ das Netz zuzuziehen.

 

Von: xxxxx [Scientology-Mitarbeiterin] Gesendet: Mo 19.07.2010 22:44
An: xxxxx [Name eines Exekutivbeamten] Betreff: AW: Ihr Besuch vor einigen Wochen ______________________________________________________________
Sehr geehrter Herr xxxxxx[Name eines Exekutivbeamten]!
Vielen Dank für Ihre rasche Antwort und für Interesse!
Ich muss mich für meine späte Antwort darauf sehr entschuldigen. Wir hatten am Wochenende eine sehr große Veranstaltung mit einigen VIPs aus dem Ausland und ich war mit den Vorbereitungen ziemlich eingesetzt. Ich wollte mir ein bisschen Zeit nehmen, um Ihnen in aller Ruhe zu antworten, was hiermit geschieht. Zu Ihrer ersten Frage, bezüglich des Auditings: ich hatte Ihnen diesen kurzen Ausschnitt aus der DVD gezeigt, wie eine Auditing Sitzung funktioniert. Sie haben Recht, es ist mehr als wichtig, diese verschiedenen Erlebnisse, die „Seelenschmerzen“ enthalten, so aufzuarbeiten, dass die so genannte negative „Ladung“ von ihnen entfernt wird, damit sie als „ungeladene“ Erinnerungen übrig bleiben. Damit bekommt jemand jedes Mal viel von seiner Lebensenergie zurück, die er dann für das Lösen wichtiger Aufgaben in seinem Leben verwenden kann. Das, was die DVD möglicherweise nicht extra erwähnt, ist, dass jede Sitzung eine vollkommen vertrauliche Angelegenheit ist, sowie bei einem Arzt oder einem Priester. Es gibt einen so genannten „Auditoren Kodex“, der eine Reihe von Regeln beinhaltet, unter anderem, dass der Auditor die Aussagen oder Erkenntnisse seines „Preclears“ weder in der Sitzung noch außerhalb der Sitzung weder bewerten noch abwerten darf. Dieser Kodex enthält insgesamt 29 Punkte, die Teil der Ausbildung des Auditoren ist und die seine wichtigste Grundlage sind. Und der Punkt 22 lautet: „Ich verspreche, die Geheimnisse eines Preclears, die in der Sitzung enthüllt wurden, niemals für Bestrafung oder persönlichen Gewinn zu verwenden.“
Sie haben ja damit völlig Recht, dass es ein definitives Verbrechen wäre, jemandem von seinem Leid oder Schmerz zu befreien, und dieses Wissen dann gegen ihn zu verwenden!!! Es würde ja dem ganzen Zweck der Geschichte vollkommen zuwiderlaufen!!! Es geht ja im Grunde um den Zweck. Wie Sie es in unserem Glaubensbekenntnis sehen konnten, würde das ganze Auditing absolut keinen Sinn machen, wenn diese Regel nicht respektiert werden würden, und wenn der Zweck ein anderer wäre. Jeder, der bei uns tätig ist, macht es ausschließlich aus Überzeugung und mit dem Zweck, seinem Mitmenschen zu helfen. Ansonsten ist er Fehl am Platz.             Wir verfügen innerhalb der Organisation auch über eine Abteilung für Korrektur, die sicherstellt, dass diese Grundlagen auch tatsächlich in Anwendung sind.                                Ich zeige Ihnen gerne mehr darüber, wenn Sie uns dann wieder besuchen.
Ich kann Ihre andere Frage sehr gut verstehen, warum wir unbedingt eine Religion sein wollen. Ich denke, wir sind es einfach, ob wir es wollen oder nicht, und zwar im reinsten Sinn des Wortes „Religion“, d.h. aus dem Latein „religio“ = zurückbinden. Es gibt eine Zurückbindung zum Spirituellen im Menschen, und alles, was damit zu tun hat, das geistige Wesen anzusprechen, ist irgendwo im Bereich des religiösen angesiedelt. Ob es jetzt erstrebenswert ist oder nicht, darf jeder für sich entscheiden. Wie gesagt, wie sehen uns grundsätzlich als eine angewandte religiöse Philosophie, und als überkonfessionell, und jeder kann sich darin wieder finden, einfach, weil jeder Mensch ein geistiges Wesen ist. Ich weiß nicht, ob ich damit Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet habe.
Unser Angebot für ein Feedback Gespräch steht natürlich noch. Solche Fragen sind manchmal einfacher und schneller in einem Gespräch zu beantworten.
Haben Sie zufällig in das Buch „Probleme der Arbeit“ hineinschnuppern
können? Es würde mich brennend interessieren, was Sie davon halten.
Ich nehme an, Sie haben bestimmt mit Ihrer Frau über das Thema gesprochen.                    Ich könnte mir vorstellen, dass es für sie nicht einfach ist, mit diesen widersprüchlichen Informationen etwas anzufangen, ohne da gewesen zu sein und/oder mit „echten Scientologen“ gesprochen zu haben.
Ich wiederhole hiermit mein absolut unverbindliches Angebot, Ihrer Frau eine Führung unseres Zentrums anzubieten, und jegliche Frage zu beantworten, die sie haben möchte.
Ich freue mich, bald von Ihnen zu lesen. Mit herzlichen Grüßen
Mit freundlichen Grüßen, xxxxxx [Name einer Scientology-Mitarbeiterin

 

 

 

geleakte Mail vom 19.07.2010 1sc

 

 

 

 

 

 

geleakte Mail vom 19.07.2010 2sc

 

 

 

 

 

 

geleakte Mail vom 19.07.2010 3sc

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Eine der geleakten Mail der Scientology-Mitarbeiterin vom 19.07.2015

 

 

Der Polizeibeamte schrieb noch am gleichen Abend zurück:

 

Von: xxxxxxxx [Name eines Exekutivbeamten] Gesendet: Montag, 19. Juli 2010 23:06
An: xxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin] Betreff: AW: Ihr Besuch vor einigen Wochen ________________________________________________________
Sehr geehrte Frau xxxxxxxx [Name einer Scientology-Mitarbeiterin]!               Es ist leider schon sehr spät aus diesem Grund halte ich mich bei der Beantwortung Ihrer Frage sehr kurz. Das Buch ist sehr einfach, nachvollziehbar und ich habe mich in vielen Situationen persönlich wiedergefunden.
Es gibt sicher noch Gelegenheiten über das Buch ausführlicher zu diskutieren……. [Name eines Exekutivbeamten]
Die Scientologin hat ihren Fisch an der Angel und versucht gleich am nächsten Tag ihn nicht mit einer knappen Antwort davon kommen zu lassen:

 

Von: xxxxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin] Gesendet: Dienstag, 20. Juli 2010 20:54       An: xxxxxxxx [Name eines Exekutivbeamten] Betreff: AW: Ihr Besuch vor einigen Wochen ______________________________________________________________
Sehr geehrter Herr xxxxxxx [Name eines Exekutivbeamten]! Vielen Dank für die Antwort – trotz später Stunde!! Ich freue mich sehr, dass Sie mit dem Buch etwas anfangen konnten. Ja, ich fand es persönlich auch sehr einfach, nachvollziehbar, und vor allem sehr praktisch in der Anwendung, was schließlich das wirklich wichtige daran ist.           Ich freue mich, von Ihnen bei der Gelegenheit mehr zu den schon besprochenen Themen zu hören oder lesen.
Haben Sie eigentlich schon einen Wunschtermin für unsere Feedback Runde, oder möchten Sie sich lieber vorher mehr vom erhaltenen DVD Material ansehen?
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall auch einen schönen restlichen Abend, sollten Sie diese Email noch heute lesen. Mit freundlichen Grüßen, xxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin]

 

Der Polizeibeamte hat mit seiner folgenden E-Mail verloren. Er gibt weitere persönliche Hintergründe preis. Er legt, um es mit Scientology-Sprache zu sagen, seine Ruin-Punkte offen.

 

Von: xxxxxx [Name eines Exekutivbeamten] Gesendet: Mittwoch, 21. Juli 2010 15:14
An: xxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin] Betreff: AW: Ihr Besuch vor einigen Wochen ________________________________________________________
Sehr geehrte Frau xxxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin]!
Ich denke, ich muss mich zum besseren Verstehen noch etwas mehr mit den Unterlagen beschäftigen. Obwohl der erste Teil des Buches großes Interesse geweckt hat, bin ich aus beruflichen Gründen zurzeit nicht in der Lage meinen Interesse so nachzugehen, wie ich es mir wünschen würde.
Hinzu kommt eine weitere Herausforderung in privater Hinsicht, die sich als „Neuordnung meines Privatlebens“ darstellt. Der Lebensabschitt ist also nicht unbedingt die Zeit der Selbstfindung und des Nachdenkens. Leider ist die Lösung von Problemen mit emotionalen Anbindung nicht immer so einfach, als man es bei der Beratung eines Freundes gewohnt ist….
Freue mich trotzdem schon auf ein neuerliches Treffen und hoffe Ihnen von dem einen oder anderen Erkenntnis oder eingetretenen Erfolgen berichten zu dürfen.
mit freundlichen Grüßen xxxxxxxxxxxName eines Exekutivbeamten

 

 

von: xxxxx [Scientology-Mitarbeiterin] Gesendet: Do 22.07.2010 12:24
An: xxxxx [Name eines Exekutivbeamten] Betreff: AW: Ihr Besuch vor einigen Wochen ______________________________________________________________
Sehr geehrter Herr xxxxxxx[Name eines Exekutivbeamten]!
Ich danke nochmals sehr herzlich für Ihre offene und ehrliche Antwort!
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die beruflichen Aufgaben Sie sehr in Anspruch nehmen, und Ihnen wenig Zeit für andere „Extra – Wünsche“. Wenn Sie es dennoch schaffen, von Zeit zu Zeit in das Buch hineinzulesen, könnte ich mir vorstellen, dass Sie noch weitere hilfreiche und praktische Werkzeuge dafür finden werden. Ich kann nur persönlich von der hohen Funktionsfähigkeit dieser Hilfsmittel im Arbeitsalltag bezeugen. Ich danke Ihnen auch für Ihre Offenheit, was die „Neuordnung Ihres Privatlebens“ angeht. Sie werden natürlich sagen, dass dies mich absolut nichts angeht, aber da Sie es angesprochen haben, kann ich nicht so tun, als hätte ich es überlesen.       Ich will um Gottes willen nicht indiskret werden, und Sie können mir gleich antworten, dass ich mich um meine eigenen Angelegenheiten kümmern soll. Aber wir hatten letztens ein wirklich sehr interessantes Gespräch, und ich muss Ihnen sagen, dass ich Sie für eine ausgesprochene verantwortungsvolle, wichtige und fähige Person halte; und ich weiß, wie viel private Situationen auf einem lasten können, vor allem, wenn man großen beruflichen Verantwortungen nachgeht. Darf ich Sie fragen, um was es sich handelt?   Ich konnte schon sehr vielen Menschen mit sehr einfachen Mitteln helfen, ein besseres und ausgeglichenes Leben zu führen, und teilweise wirklich schwierige Situationen zu lösen. Ich bin ziemlich sicher, dass ich etwas für Sie tun könnte. Ich erlaube mir, Ihnen meine Hilfe anzubieten, weil ich wirklich der Meinung bin, dass es meine Pflicht ist. Ohne Ihnen speziell schmeicheln zu wollen, aber Menschen wie Sie, mit Ihrer Einstellung dem Leben und anderen Menschen gegenüber, sind tatsächlich die Menschen, die es am Meisten wert sind, dass Ihnen wirksam geholfen wird. Ich muss Ihnen wirklich sagen, dass mich Ihre Aussage darüber, dass Sie die Polizei als die „größte Menschenrechtsorganisation“ sehen, außerordentlich beeindruckt hat! Dies hätte ich nicht von einem Repräsentant der Polizei erwartet. Um so mehr motiviert es mich, Ihnen diese Zeilen zu schreiben. Aber nochmals, wenn Sie der Meinung sind, dass ich mich in Dinge einmische, die mich nichts angehen, sagen Sie es mir direkt. Ich würde es vollkommen verstehen.
Ich hoffe, bald von Ihnen lesen zu dürfen. Mit herzlichen Grüßen, xxxx Scientology-Mitarbeiterin]

 

Jeder kann sich vorstellen, wie diese Geschichte weiter gehen wird und wer als Sieger aus dieser Konversation hervorgeht. Der Polizeibeamte ist es nicht, er wird nun auch (vielleicht unmerklich) dienstliche Hintergründe an die Scientology-Mitarbeiterin ausliefern und antwortet:

 

Von: xxxxxxx [Name eines Exekutivbeamten]
An: xxxxxxxx [Scientology-Mitarbeiterin] Friday July 23, 2010 23:32:45 ________________________________________________________IIch muss Ihnen gestehen, dass mir das Buch über die Bewältigung von beruflichen Herausforderungen im[mer] besser gefällt.
Es gelingt mir zu einige individuelle Probleme die ich mir bis jetzt nicht erklären konnte einen anderen Zugang zu finden. Es ist wirklich eine große Herausforderung mit meinem Chef, der knappe 60 ist, das berufliche Auslangen zu finden. Er mag in privaten Belangen ein sehr witziger und unterhaltsamer Mensch sein, neigt aber dazu, jeden gleich alles zu versprechen und das in der Reihenfolge ihrer Vorsprache. Diese Versprechen holen ihn, so wie ich das schon bei einigen miterleben musste, natürlich immer wieder ein. Er schiebt fast jede wichtige Entscheidung auf oder drückt sich überhaupt davor. Mein Agieren, dass die Ausrichtung eines Dienstgebervertreters hat, wird mir dann insbesondere vom Dienststellenausschuss (Gewerkschaft), gnadenlos um die Ohren geknallt. Die Vorgesetztenschiene lehnt sich zurück und fühlt sich in der 1. Reihe fußfrei ziemlich wohl. Ja, ich habe es in früheren Jahren oft zu hören bekommen. Als Vorgesetzter ist man oft in beruflichen Angelegenheiten sehr sehr einsam….. Die Andeutung der Notwendigkeit der Ordnung privaten Belange kommt natürlich auch zum Tragen, wenn ein Mensch in privater Hinsicht seinen gedanklichen Austausch mit nahestehenden Menschen nicht im notwendigen Maß pflegen kann.
Es macht mich sehr Stolz Vater von so prächtigen Kindern zu sein, es tun sich aber immer wieder Zweifel auf, ob ich dieser Lebensrolle im notwendigen Maß gerecht werden kann. Die Situation fordert keinen geringen Tribut, zumal diese auch von Verzicht und Entbehrung auf emotinaler und gefühlsmäßiger Ebene begleitet ist.
Ich bin überzeugt, dass ich in den Unterlagen für viele Problemstellungen Lösungsansätze finden kann, aber die konsequenzbehafteten Entscheidungen die im Leben zu treffen sind, werden einem auch nicht abgenommen. So genug Trübsal geblasen… Ich habe in den letzten Jahren viel erreicht und habe große Fortschritte gemacht, dass soll mir auch die Kraft geben die vor mir liegenden Herausforderungen ebenso zu lösen und mir neue Wege zu eröffnen Möchte mich noch einmal für Ihr Interesse und ihre Anteilnahme bedanken und freue mich schon, ein wenig mehr von Ihrer Perspektive über das Leben vermittelt zu bekommen.
xxxxxxxxxxxx [Name eines Exekutivbeamten]

P.S. Tut mir leid mein Computer hat sich leider durch Blitzschlag verabschiedet, sodass ich mich mit meinem Laptop abquälen musste. Leider macht das Ding manchmal Sachen die ich nicht beabsichtigt habe.

 

E-Mail vom 23.07.2015 1

 

 

 

 

 

E-Mail vom 23.07.2015 2 (2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Eine der geleakten Mails von dem Polizeibeamten aus Österreich vom 23.07.2010

 

Der Beamte „übergab“ der Scientologin immer mehr Informationen zu seinem Privatleben, schüttete sozusagen sein Herz bei ihr aus, während diese ihre „Beute“ an Land zog: Der Mailverkehr wurde bis 5. November ausgesetzt und der Beamte hatte in der Zwischenzeit einen Kurs bei Scientology begonnen. (6)

 

Wer wird bestreiten, dass sich dies auf ähnliche Weise in jedem Land der Erde wiederholen könnte, auch in Deutschland.

 

Verwendete Quellen:

(1) iw, der Standard.at, 29.8.2012: Scientology Österreich klagt gegen Verbreitung von Anonymous-Leaks. Scientologys Versuch, die Veröffentlichung der Mails durch Wilfried Handl zu unterbinden, ist gescheitert.
(2) Anonymous Board Austria: http://www.anonamegame.net/forum/thread-815.html
(3) Kronen Zeitung .at http://www.krone.at/Oesterreich/Wien_Scientology-Aussteiger_erreicht_in_Prozess_Vergleich-Gehackte_E-Mails-Story-357038
(4) Dianetik & Scientology Insiderwissen und unbequeme Gedanken zum Weltgeschehen: http://religo.ch/2009/02/21/aktivismus-gegen-scientology-wer-bezahlt-wielfried-handl/
(5) „Blog gegen Scientology“ von Wilfried Handl: http://www.wilfriedhandl.com/blog/2014/04/die-geleakten-scientology-mails-6-eine-geplante-unterwanderung-der-exekutive-teil-1/
(6) „Blog gegen Scientology“ von Wilfried Handl: http://www.wilfriedhandl.com/blog/2014/04/die-geleakten-scientology-mails-7-eine-geplante-unterwanderung-der-exekutive-teil-2/
(7) http://www.scribd.com/doc/220234009/Scientology-Osterreich-Mailverkehr-Polizei-3

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