Die Eltern- & Betroffenen-Initiative gegen sogenannte Sekten und Psychogruppen (EBIS e.V.) Baden-Württemberg wurde Dreißig.

30jahre

Ein Bericht von
Jörg Stolzenberger
Aufklärungsgruppe Krokodil
Oktober 2015

 

 

 

Seit 25 Jahren gibt die Erste Vorsitzende, Frau Lieselotte Wenzelburger-Mack der EBIS e.V Baden-Württemberg ihr Gesicht und dies wird sie auch beibehalten.                          Lieselotte Wenzelburger-Mack wurde als Vorsitzende auch im Jahr 2015 einstimmig wiedergewählt.
Als stellvertretende Vorsitzende ist 2015 Frau Küchle in ihrem Amt einstimmig bestätigt worden.

In den ersten 5 Jahren wurde der Vorsitz von Inge Mamay und Frau Dr. Helga Lerchenmüller getragen. Helga Lerchenmüller ist heute der EBIS e.V. immer noch mehr als verbunden, obwohl viele sie in Verbindung mit der Aktion-Bildungs-Information (ABI) Stuttgart bringen, wo sie als Abteilungsleiterin „Recht“ tätig ist.

Helga Lerchenmüller war bisher und ist 2015 wieder, als Beisitzerin im Vorstand der EBIS e.V., einstimmig bestätigt worden.

Als weitere Beisitzerin wurde erstmalig 2015 Heidrun Bronkal einstimmig gewählt.

Als Schriftführerinnen wurde einstimmig wiedergewählt: Helke Koulakiotis (Mitbegründerin Aufklärungsgruppe Krokodil) und neu einstimmig gewählt wurde Sybille Scharpf.

Zum Schatzmeister ist einstimmig wieder gewählt: Manfred Wenzelburger.

Während der Veranstaltung der EBIS e.V. 2015 wurde auch von Lieselotte Wenzelburger-Mack an die beiden verstorbenen EBIS-Mitglieder im Jahr 2015 gedacht.

 

Ein Blick zurück zum 27. August 1985, ein schwarzer Tag für Lieselotte Wenzelburger-Mack und ihrer Familie.
Angehörige fanden ihren damals 37-jährigen Bruder Wilhelm Mack erhängt in seiner Werkstatt. Mit geronnenem Blut im Ohr, einer Stoffbinde um den Kopf und einem Knebel im Mund.

 

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Bild oben: Wilhelm Mack …(1)

 

Wie der Journalist Horand Knaup (Freiburg) recherchierte, hatte der Mann aus dem schwäbischen Dorf Großbettlingen innerhalb von fünf Wochen rund 75.000 DM für Kurse, Bücher und Vitamintabletten an das Stuttgarter Scientology-Zentrum überwiesen.
Dann kam er zur Besinnung und forderte sein Geld zurück.

Der Journalist zitiert aus seinem Schreiben: „Da ich nun etwas Abstand zu Euch gewonnen habe, weiß ich erst recht, auf was ich mich da eingelassen habe. Leider! (…) Das Auditing und die Kurse haben mir in der Praxis erheblich mehr geschadet als evtl. genützt. Deshalb möchte ich mich davon trennen.”

Trotz der mysteriösen Todesumstände erfolgte keine Obduktion, und die Ermittler gingen so schlampig ans Werk, dass sich das Stuttgarter Justizministerium, wie Knaup herausfand, später sogar bei der Familie entschuldigte.

 

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Bild oben: Liselotte Wenzelburger am Grab ihres Bruders Wilhelm …(1)

Seit dieser Zeit setzte sich Lieselotte Wenzelburger-Mack für die Aufklärung gegen Scientology ein.

Für ihr Engagement hat sie 1990 das Bundesverdienstkreuz am Bande bekommen.

Zu dem 30-Jährigen Bestehen der EBIS e.V. kamen auch Wegbegleiter aus alten Tagen, einer von ihnen:

Thaddäus Kunzmann, Abgeordneter der CDU und Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg.

1980 trat Thaddäus Kunzmann in die Junge Union Nürtingen und 1983 in die CDU ein, bei der er seit 2001 Vorsitzender des Kreisverbandes Esslingen, seit 2002 auch des Stadtverbandes Nürtingen ist. 1994 wurde er erstmals in den Nürtinger Gemeinderat gewählt, in dem er im Dezember 2009 zum Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde, nachdem sein Vorgänger Roland Hiller verstorben war. Von 2004 bis Mitte 2011 gehörte er ferner der Regionalversammlung des Verbands Region Stuttgart und dort dem Planungs- und Wirtschaftsausschuss an. Auch beruflich arbeitete er ab 1993 ausschließlich für die CDU. Von 1993 bis 1999 war er als Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Elmar Müller beschäftigt. Von 1999 bis 2005 arbeitete er beim Landesverband Baden-Württemberg des Wirtschaftsrates Deutschland als Referent für den Präsidenten des Wirtschaftsrates und Europaabgeordneten Kurt Lauk und von 2005 bis 2011 als Mitarbeiter beim Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich.
Bei der Landtagswahl 2011 errang Kunzmann im Wahlkreis Nürtingen das Direktmandat und setzte sich damit unter anderem gegen den Spitzenkandidaten der Grünen und späteren Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann durch, der in diesem Wahlkreis ein Zweitmandat erzielte.

Bereits schon als er noch in der Jungen Union war, unterstützte Thaddäus Kunzmann die Frau Wenzelburger-Mack im Kampf gegen Scientology bei verschiedenen Veranstaltungen und Gelegenheiten. Ausserdem trat Thaddäus Kunzmann damals auch der EBIS e.V. als Mitglied bei. Als Wegbegleiter und EBIS-Mitglied stellte sich Thaddäus Kunzmann nun der Wahl zu einem der Kassenprüfer und wurde einstimmig gewählt.

 

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Bild oben: c/o Aufklärungsgruppe Krokodil 10/2015: Thaddäus Kunzmann

 

Es war ein langer Abriss von den Aktivitäten der EBIS e.V. (später auch mit der Aufklärungsgruppe Krokodil) den Lieselotte Wenzelburger-Mack anlässlich der EBIS-Veranstaltung noch wiedergeben konnte.

1990 wurde sie in den Vorstand erstmals als Vorsitzende gewählt.
Veranstaltungen in verschiedenen Städten folgten wie: Hamburg; Meißen; Dresden; Erfurt; Stuttgart usw. und verschiedenen Ländern („die Reisen habe ich selbst bezahlt“).

Sie gab einen Abriss mit welchen verschiedenen Institutionen man Seite an Seite war, z.B. Konrad-Adenauer-Stiftungen; Bundeswehr; Kreisjugendring Buchen; Landfrauenzirkel; der Aktion Jugendschutz mit über 2000 Teilnehmern, des Landtags BW, Kirchentage; Lehrerfortbildungen, Polizeifortbildungen in Waiblingen, Aalen, Karlsruhe usw.

Sie erinnerte an durchgeführte Demonstrationen mit der Jungen Union gegen Scientology, sowie verschiedene Fernsehaufzeichnungen für Sender wie Pro 7; SWR; ZDF z.B. mit Dr. Fromm hatte man bewältigt.

Es war unsagbar viel was Lieselotte Wenzelburger-Mack berichten konnte und man konnte sich vorstellen wie viel Eigeninitiative; Zeit und Geld dies alles gefordert hatte.

Ein weiterer Weggefährte über all diese Zeit war der Vorgänger von Hans-Werner Carlhoff, Herr Linus Hauser, an den sich Lieselotte Wenzelburger-Mack gerne erinnerte.

Anwesend hingegen war auch der inzwischen pensionierte ehemalige Leiter der Interministeriellen Arbeitsgruppe sogen. Sekten & Psychogruppen Hans Werner Carlhoff.

Hans-Werner Carlhoff leitete von 1974 bis 1993 als Geschäftsführer die Landesarbeitsstelle Aktion Jugendschutz (ajs) Baden-Württemberg. Anschließend war er bis zu seiner Pensionierung mehr als ein Jahrzehnt Referent im Jugendreferat des Kultusministeriums. Dort war er vor allem mit der Leitung der Interministeriellen Arbeitsgruppe für Fragen sogenannter Sekten und Psychogruppen betraut.

„Mit großem Fachwissen und beeindruckendem persönlichem Einsatz hat Hans-Werner Carlhoff Gefährdungen für die Jugend erkannt und ihnen entgegengewirkt“, betonte die Staatssekretärin in ihrer Rede.
Auch über sein berufliches Engagement hinaus setzte sich Carlhoff in vielfältiger Weise für Menschen ein, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden. Dies belegt etwa die 17-jährige Tätigkeit als Jugendschöffe beim Landgericht Stuttgart. Als ehrenamtlicher Richter ist Carlhoff seit 2010 am Landessozialgericht Baden-Württemberg tätig.                    Für bedürftige Menschen vor Ort engagiert sich Hans-Werner Carlhoff als Gründungsmitglied des „Lions Club Stuttgart – Altes Schloss“.                                             Seit 1990 widmete sich Carlhoff im Johanniterorden sozialen Aufgaben.                                   Von 2000 bis 2014 war er Vorsitzender der Johanniter Hilfsgemeinschaft Stuttgart.              Seit 2011 ist Hans-Werner Carlhoff Beauftragter aller baden-württembergischen Hilfsgemeinschaften.
Ferner ist Carlhoff Gründungsmitglied der Deutsch-Vatikanischen Gesellschaft in Stuttgart. Seit 1994 ist er Mitglied der CDU und dort insbesondere in der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft aktiv. Von 1999 bis 2014 war Carlhoff gewähltes Mitglied der Regionalversammlung der Region Stuttgart.
Am 28. Juli 2015 hat Staatssekretärin Marion v. Wartenberg das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Hans-Werner Carlhoff verliehen. „Sein bewundernswertes Engagement für den Jugendschutz, seine unerschrockene Aufklärung über sogenannte Sekten und Psychogruppen und seine vielfältigen Ehrenämter machen Hans-Werner Carlhoff zum Vorbild“, betonte die Staatssekretärin bei der feierlichen Übergabe der Verdienstmedaille im Kultusministerium in Stuttgart.
Auch Hans-Werner Carlhoff nahm in den Jahrzehnten, in denen er als Leiter der „IMA SuP“ eingesetzt war, stets treu an den EBIS-Veranstaltungen teil. Als Wegbegleiter wurde er nun EBIS-Mitglied und wurde anlässlich der Wahlen der EBIS e.V. als Kassenprüfer einstimmig gewählt.

 

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Bild oben: c/o Aufklärungsgruppe Krokodil 10/2015: Hans Werner Carlhoff

 

Für den Sektenpolitischen Sprecher der CDU, Tobias Wald, der sich wegen anderer Termine entschuldigen musste, kam der Abgeordnete der CDU und Mitglied des Landtags, Herr Georg Wacker zur EBIS-Veranstaltung.

Seine politische Karriere begann bereits in den 1970er Jahren in der Jungen Union.             Seit 1978 ist er Mitglied der CDU. Mit 21 Jahren wurde er in den Gemeinderat der Stadt Schriesheim gewählt. Im April 1996 zog er als Abgeordneter für den Wahlkreis Weinheim in den Landtag von Baden-Württemberg ein. Wie bereits bei den Landtagswahlen 2001 und 2006 (jeweils 42,6 % der Stimmen) konnte er sein Direktmandat auch bei den Landtagswahlen 2011 verteidigen.
Von Februar 2006 bis Mai 2011 war er politischer Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Im Anschluss wurde er bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Baden-Württembergischen Landtag.
Von 2003 bis 2011 war er Kreisvorsitzender der CDU Rhein-Neckar.                                         Seit 2007 gehört er dem Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg an.

 

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Bild oben: c/o Aufklärungsgruppe Krokodil 10/2015:Georg Wacker

 

Georg Wacker übermittelte die Grüße von Tobias Wald und Guido Wolf und meinte:

„Man kann sich persönlich bei Ihnen sehr wohl fühlen“.                                           Er bedankte sich, auch im Namen der anderen, für die Arbeit der EBIS e.V. und deren „außerordentlich wertvolle Arbeit“.
Fast niemand könne nachvollziehen, so Herr Wacker, was „seelische Misshandlungen“, ausgehend von bestimmten Sekten & Psychogruppen, „bedeuten und was hier den Menschen angetan wird.“ Diese Menschen befänden sich in einem „Vakuum und werden alleine gelassen.“                                                               Desto wichtiger ist es, dass es die EBIS e.V. gäbe, die diese Leute auffange.            „Scientology agiert nach wie vor immer noch gefährlich“, so Georg Wacker.

Diese Worte waren wichtig, insbesondere deshalb, da sich bei der EBIS-Versammlung wieder neue Betroffene zu Scientology in der Veranstaltung befanden und diese auch sehen konnten, dass man sich auch politisch weiter mit diesem Thema auseinander setzt.

Nicht anwesend war der Nachfolger des Herrn Sommer, ehemaliger Leiter der „Koordinierungsstelle sogenannte Sekten & Psychogruppen“ beim Kultusministerium Baden-Württemberg, Herr Dr. Kremer.

Zum besseren Verständnis:

Bernd Sommer war der Nachfolger von Hans-Werner Carlhoff und schon viel später auf die Stelle eingewiesen worden. Er hatte die „50 Prozent“-Stelle etwa ein Jahr inne gehabt, als er im Juni 2015 die Stelle wegen Überlastung (so hieß es), verließ.

3 Monate waren dann vergangen und die Stelle schien verwaist.

Am 16.09.2015 wurde uns aufgrund unserer E-Mail-Anfrage mitgeteilt, dass der Nachfolger von Bernd Sommer im Bereich Interministerielle Arbeitsgruppe sogen. Sekten & Psychogruppen beim Kultusministerium Baden-Württemberg Herr Dr. Markus Kremer, Studienrat, ist.

Er arbeitet, wie er uns schreibt seit dem 14.09.2015 im Referat 53.
Er hatte sich für seine Abwesenheit zur EBIS-Veranstaltung bei der Vorsitzenden „entschuldigt“.

In einer E-Mail teilte er der EBIS-Vorsitzenden folgendes mit:

Grußwort für die Mitgliederversammlung der EBIS
am 17.10.2015 in Plochingen

Sehr verehrte, liebe Mitglieder der EBIS!

Wie Sie wissen, hat es im Bereich „Sekten und Psychogruppen“ am Kultusministerium in diesem Jahr noch einmal personelle Veränderungen gegeben: Seit 14.09.2015 bin ich nun als Referent für diesen Bereich zuständig und möchte mich Ihnen heute vorstellen.            Ich bedaure sehr, nicht persönlich anwesend sein zu können, aber private Pflichten ließen mein Kommen an diesem Samstag leider nicht zu. Ich hoffe sehr, dies im nächsten Jahr nachholen zu können.

Mein Name ist Markus Kremer, ich bin promovierter Theologe (kath.) und lebe mit meiner Familie unweit von Karlsruhe. Seit 2005 bin ich im Schuldienst des Landes tätig und unterrichte an zwei Gymnasien in Karlsruhe Religion und Psychologie. In meiner unterrichtlichen Tätigkeit war ich immer auch mit der „Sektenthematik“ befasst, sei es durch die Behandlung im Unterricht, sei es, dass Schüler mich auf Werbeversuche verschiedener Gruppen in der Fußgängerzone aufmerksam gemacht haben oder dass solche Gruppen mit fragwürdigen Absichten auch an die Schulen herangetreten sind. Ich habe mich auf die Stelle am Kultusministerium beworben, weil ich es für wichtig halte, das Bewusstsein für die Aktivitäten und Bestrebungen dieser als „Sekten und Psychogruppen“ bezeichneten Vereinigungen wach zu halten.

Dies kann ich aber nicht alleine tun, sondern nur in Zusammenarbeit mit vielfältigen politischen, kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, zu denen auch die EBIS gehört. Jeder und jede einzelne von Ihnen hatte unterschiedliche Beweggründe, sich der EBIS anzuschließen und sich darin zu engagieren. Sie alle vereint das gemeinsame Ziel, das Erlebte besser bewältigen zu wollen und Betroffene und Gefährdete vor den Machenschaften der Sekten zu warnen. Für dieses, teils langjährige Engagement möchte ich Ihnen ausdrücklich danken und Sie ermutigen, in Ihren Bemühungen nicht nachzulassen. Auch wenn die Tagespolitik sich immer wieder anderen Themen zuwendet, dürfen die Anliegen der Sekten-Betroffenen nicht vergessen werden, gerade auch um zukünftigen Gefahren zu begegnen. Werden Sie nicht müde, Ihre Erfahrungen einzubringen und die Behörden auf den Handlungsbedarf hinzuweisen. Nur durch diese äußeren Anstöße kann langfristig etwas bewirkt werden.

Bei all dem möchte ich Sie im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen.                          Leider konnte der früher übliche Stellenumfang bei der Neubesetzung nicht aufrecht erhalten werden. Nichtsdestotrotz will ich versuchen, immer ein offenes Ohr für Ihre Anliegen zu haben. Sie erreichen mich über die bekannten Kontaktwege oder gerne auch über Frau Wenzelburger-Mack.

Ich wünsche der Mitgliederversammlung einen harmonischen Verlauf und für Ihnen und Ihren Familien ganz persönlich alles Gute!

Es grüßt Sie herzlich aus Stuttgart

Ihr Dr. Markus Kremer“

 

 

Entschuldigt hatte sich auch die Abgeordnete der SPD Frau Rösch-Frei.

 

Schon das zweite Mal bei einer EBIS-Veranstaltung anwesend war der Abgeordnete der Grünen und Mitglied des Landtags Baden-Württemberg, Herr Willi Halder.
Er gehört seit 1992 als Mitglied der Alternativen und Grünen Liste (ALI) Winnenden, einer freien Wählergemeinschaft, dem Gemeinderat von Winnenden an, wo er bis 2011 Fraktionsvorsitzender war. Seit 1994 ist er auch Mitglied des Kreistages des Rems-Murr-Kreises und wurde auch hier Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.

Bei der Landtagswahl 2011 erhielt er im Wahlkreis Waiblingen mit 23,49 % der Stimmen ein Zweitmandat. Dabei verdreifachte er das Ergebnis im Wahlkreis von 2006 (8,6 %).
Willi Halder ist u.a. Schöffe bei der Jugendkammer am Landgericht Stuttgart, Beirat für Wirtschaftsförderung im Rems-Murr-Kreis und Mitglied des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Waiblingen.

 

 

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Bild oben: c/o Aufklärungsgruppe Krokodil 10/2015: links Willi Halder

 

Herr Halder betonte in seiner kurzen Ansprache, dass das Thema Sekten & Psychogruppen „ein großes Thema in seiner Fraktion“ sei.                                              Er stellte dabei die „Gülen-Bewegung; die Scientology-Organisation mit seiner Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte (KVPM) und das neue Zentrum der Scientology-Organisation in Zürich/Basel“ heraus und verlangte mehr „Eigenverantwortung zum Thema Sekten & Psychogruppen“.                         Dann zitierte er seinen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne): „Wunder gibt es nur in der Politik.“

 

 

Verwendete Quellen:
(1) Freizeit Revue/Neue Revue vom 18.05.1991, Seiten 6,7,8 Bericht und Fotos (2)

ZDF Bericht von Rainer Fromm vom 08.01.1997 in Kennzeichen D

 

Siehe auch: „Die misteriösen Todesfälle in Scientology“ unter:

https://scientologytodesfall.wordpress.com/tag/scientology/page/6/

mit weiteren Todesfällen auch zu deutschen Scientologen und Narconon-Probanden

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