Scientology-Kampagne: Verein „Sag NEIN zu Drogen- Sag JA zum Leben“

Ein Bericht von
Jörg Stolzenberger
Aufklärungsgruppe Krokodil
September 2015

Es war die damalige First Lady der USA, Nancy Reagan, die an einer öffentlichen Veranstaltung in Hollywood forderte: „Ich kam heute hierher mit der dringenden Bitte an euch, nicht mehr länger passiv zu sein. Ich kam, um euch zu bitten, mir dabei zu helfen, den Drogenmissbrauch zu bekämpfen.“ (1)

Dies inspirierte den Schauspieler und Scientologen Jeff Pomerantz, die Kampagne „Hollywood says NO to Drugs“ zu lancieren. Die Kampagne wuchs schnell und fand den Weg auch zu den Schweizer Scientologen.
1990 wurde der Verein „Sag NEIN zu Drogen“ gegründet.
Dessen Ziel ist „eine Gesellschaft ohne Missbrauch von Drogen, Alkohol, Medikamenten oder Betäubungsmitteln“ herbeizuführen.
Die grundlegendste Aktivität, um das zu erreichen, heißt Prävention.
„Nur wer die Fakten über die Drogen und die einzelnen Substanzen kennt, ist in der Lage, selbstbestimmt NEIN zu sagen“. (1)

Daher sind die Hauptaktivitäten der Vereins-Sektionen: Infostände über Drogen und Verteilaktionen von Broschüren. Damit stellen sie die von der Scientology Kirche gesponserten Broschüren über Drogen im Allgemeinen und über die 12 verschiedenen Substanzen zur Verfügung.
In den letzten zehn Jahren wurden gesamtschweizerisch rund 1.3 Millionen Exemplare verteilt. (1)

Von ehemaligen Drogenkonsumenten werden auch Vorträge und Workshops an Schulen durchgeführt. Die Kinder und Jugendlichen sind interessiert an den Informationen und beeindruckt von den Schilderungen eines Lebens unter Drogen – der Schritt zu einem NEIN ist so die logische Konsequenz.
Ein 100-minütiger Dokumentarfilm „Die Fakten über Drogen: Wirkliche Menschen, wirkliche Geschehnisse“ wurde an Bibliotheken, Schulen, Fahrschulen, Suchtberatungsstellen und Sozialvorsteher von Gemeinden versandt. Dieser Film ist wichtiger Bestandteil des – vom Verein offerierten – Pädagogen-Sets mit vollständigem Lehrplan zum Thema Drogen.
Punktuell führt der Verein weitere Aktivitäten wie Konzerte, Demos usw. durch. (1)

Sag Nein zu Drogen Schweiz1Sag Nein zu Drogen Schweiz

Bilder oben: „Sag NEIN zu Drogen..“ Schweizer-Scientologen-Webseite

Ein paar Mitglieder der Scientology Schweiz nahmen also 1990 diese Herausforderung an und begannen in den größeren Schweizer Städten die Fakten über Drogen an Informationsständen zu verbreiten. Bald folgten Vorträge in Schulen und Vereinen über die Gefahren des Drogenkonsums. Benefizveranstaltungen wurden organisiert und der Reinerlös Präventions- und Entzugsprojekten zugeführt. Die Ausbreitung auf Nachbarländer folgte.

Zum 40 Jahre langen Bestehen der Scientology-Schweiz wirbt Scientology auf der Schweizer Webseite ausdrucksstark mit ihren „sozialen Aktivitäten“.
Mittels eines Schaurades sind diese Aktivitäten aufgeführt.
Wir lesen da Namen wie die von „Sag NEIN zu Drogen….“; „Narconon“– eine Drogenrehabilitierung; „Jugend für Menschenrechte“; „Applied Scholastics“, als Lösungen für die Bildung; die „Bürgerkommission für Menschenrechte“ (CCHR) und andere der sozialen Aktivitäten der Scientologen.
Rechts am Goldenen Rad sind Möglichkeiten aufgeführt mehr über Scientology oder den Gründer L. Ron Hubbard zu erfahren.

Scrollt man ein wenig hinunter, so schauen einen, nach der „Einführung“ für die Scientology-Bewegung und ihrem Gründer, die Gesichter des Präsident und des Pressesprechers der Scientology Kirche Zürich, Jürg Stettler, das der Leiterin der Scientology Kirche Zürich Martina Waidelich, das des Präsidenten der Scientology Kirche Basel, Patrick Schnidrig und unter anderen das Gesicht des Leiter der Scientology Kirche Basel, Dr. Rudolf Flösser entgegen. (1)

Sag Nein zu Drogen Schweiz2
Bild oben: Goldenes Schaurad auf der „sozialen Aktivitäten der Scientology“ auf der Schweizer Webseite.

Schauen wir nach Deutschland, so ist der „Verein für Drogenaufklärung“ unter dem gleichen Namen mit Sitz in München unter der Postanschrift Waldfriedhofstraße 30 aktiv.
Als Vorstand firmieren dort Jürgen Heise (Präsident) sowie Isabella Hartl (Vize Präsident) und Anett Fischer (Schatzmeisterin). (2)*

Der Münchner Ableger hat eine ausgiebige Internetseite im WWW aufgeboten.
Es befinden sich Video-Clips; Video-Dokumentationen; Info-Material; Info-Heftchen, Poster und anderes Informationsmaterial über legale und illegale Drogen auf dem Server, welche nur darauf warten heruntergeladen oder bestellt zu werden.

Über eine Materialanforderung erhält man teilweise kostenlos Heftchen auch über die „Fakten über den Mißbrauch rezeptpflichtiger Medikamente“ oder die „Fakten über Ritalinmißbrauch“; „Schnüffelstoffe“ usw.
Materialien für „Unterricht, Vortrag oder Referate über Drogen“ oder der „Klassensatz oder Vortragssatz für Schüler und Studenten“, DVDs oder „Handbücher für den Unterricht“ von Lehrkräften und Ausbilder, alles ist über die Webseite bestellbar. (2)

Sag NEIN zu Drogen1Bild oben: Deutsche Home-Internetseite des Münchner Verein „Sag NEIN zu Drogen..“

Bilder unten: Einige der angebotenen Plakate und Broschüren die je nach Bedarf ausgeliefert werden.

Sag NEIN zu Drogen3Sag NEIN zu Drogen4Sag NEIN zu Drogen2

Sag NEIN zu Drogen5Der Versand in Deutschland, nach Österreich oder in die Schweiz sind – so wird erklärt, mit teilweise recht hohen Kosten für Päckchen und Pakete verbunden, weshalb die Materialien also nur für den rein schulischen Bereich benötigt werden sollen, ansonsten wird um eine Kostenbeteiligung für Porto und Verpackung gebeten.
Auch ein Spendenformular wird angeboten. (2)
Erst hier wird der Mutterverein in Los Angeles „DrugfreeWorld“ USA auf dem Spendenformular mit sichtbar.

Es versteht sich von selbst, dass die meisten Broschüren in verschiedensten Sprachen abrufbar sind.

Unter der Rubrik „Fakten“ finden sich Links zu amtlichen Informationen und Links zu Auszügen aus amtlichen Berichten.
So ist die Webseite von „Sag NEIN zu Drogen-Sag JA zum Leben“ mit der der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler verlinkt.
Und die Berichte der Bundesdrogenbeauftragten 2009-2013 und andere offizielle Daten bezüglich Drogen in Deutschland sind abrufbar.
Zum Bundeskriminalamt geht der Link www.bka.de um die Lagebilder der Rauschgiftkriminalität des BKA zu erhalten.

Auch die Europäischen Fachdienststellen sind aufgeführt, so gibt es pdf-Inhalte zur Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) und den Überblick über die Drogenentwicklung in 28 EU-Ländern im Jahresbericht 2009. (2)

Unter der Rubrik „Aktivitäten und Erfolge“ haben die Vereinsseitengestalter auch eine Mitteilung einer Lehrkraft an einer Förderschule abgedruckt.
Hier heißt es:

„Sehr geehrter Herr Heise,
Ich wollte mich herzlich bedanken für die Zusendung von Aufklärungsmaterial für unsere Schule aus der Serie „Fakten zu Drogen“.
Wir sind eine Förderschule mit überwiegend Schülern aus sozial schwachen Familien mit einem gefährdenden Umfeld.
Aufklärung tut hier bitter Not, weil die Schüler sich durch ihre Lese- und Lernschwäche und in der Regel wenig Anregung im häuslichen Bereich kaum selbst hinreichend informieren.
Ihr Material ist große Klasse und wird hier von Klasse zu Klasse weitergereicht.
Es gefällt Schülern und interessiert sie, es überfordert auch nicht ihre Lese- und Verstehenskompetenzen. Selbst in einer 6. Klasse habe ich die DVD (nach vorherigem Besprechen des Textes) und ihre Heftchen eingesetzt, weil die Schüler intensiv um Informationen über das Thema baten. Einfach toll ! Es gibt nicht allzuviel Material, das geeignet ist für Förderschüler, darum sind wir sehr dankbar.
Nochmals herzlichen Dank! Viele Grüße M.S. (2) (Fehler im Original)

Aber nicht nur der scheinbar ahnungslose Herr oder die ahnungslose Dame M.S. fördert mit seinem Gruß- und Dankeswort die Fluktuation der Broschüren-Verteilung, sondern auch Lena, eine damals 14-jährige Schülerin einer Kleinstadt in Baden-Württemberg preist an wie gefesselt sie war als sie diese Heftchen lass welche sie vorher angefordert hatte, „ich konnte diese Heftchen einfach nicht mehr weglegen:“ (2)

Sag NEIN zu Drogen12JPG

Bild oben: Lehrkraft einer Förderschule bedankt sich

Vom bestehenden Portal aus gelangt man zu der education.drugfreeworld.org einem
„Sag NEIN zu Drogen Virtuellem Online Unterrichts-Programm“ dieser verlangt die kostenlose Registrierung als Lehrer oder als Schüler. (3)
Es wird ein Drogen-Lehrplan zur Verfügung gestellt, den man auch für IPAD APP haben kann. Die nötige App kann an besagter Stelle heruntergeladen werden.

Sag NEIN zu Drogen13JPGBild oben: Das Virtuelle Drogenlehrprogramm für Schüler und Lehrer

Ein Sprung zur Mutterverein-Webseite www.drugfreeworld.org zeigt auf, dass die „Foundation for a Drug-Free-World“ auch Wert darauf legt das die Verteilung der „Fakten über Drogen“-Hefte rund um die Welt und auch zu Polizeibehörden gelangen sollen.
Es heißt:
„POLIZISTEN
Als Polizist verstehen Sie den Zusammenhang zwischen Drogenmissbrauch und Kriminalität besser als die meisten anderer Menschen in unserer Gesellschaft.
Wie verhindert man, dass Menschen, besonders junge Menschen, überhaupt damit anfangen, Drogen zu nehmen?
An dieser Stelle können wir helfen.
Unsere gemeinnützige Organisation wird sie mit einem Programm ausstatten, mit dem sie Menschen über die schädlichen Wirkungen von Drogen aufklären können, bevor sie damit anfangen. Es handelt sich nicht um Tamtam, Angstmache oder Belehrungen, sondern nur auf Fakten beruhende Informationen, die es ihnen ermöglichen, die richtige Entscheidung bezüglich Drogen zu treffen.
Der Erfolg unseres Programms basiert auf mehr als 20 Jahren Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit Polizei, Spezialisten für Drogenprävention, Eltern und Teenager. (..)“(3)

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Bild: Polizisten sollen die Materialien von dem Verein nutzen

Auf der deutschen Seite finde ich nur einen kleinen Absatz im Impressum rechts unten, was auf die Verbindungen zu Scientology hindeutet.

Hier heißt es:

„In Deutschland wurde der Verein „Sag Nein zu Drogen, Sag JA zum Leben“ im Jahre 2003 von Mitgliedern der Scientology Kirche gegründet. Vorher wurde die weltweite Kampagne durch lokale Instututionen unterstützt.“ (2)

Trotz alle dem kann ich den Lehrer oder die Lehrerin, welche(r) sich angeblich schriftlich an die Betreiber gewandt hat nicht verstehen. Ich halte es für nicht vertretbar, wenn man sich in der heutigen Zeit nicht einfach mal im Internet informiert, denn dort findet man durchaus im Google-Angebot auch kritische Berichte zu dieser Kampagne, wenn man sie denn finden will.

 

Sag Nein zu Drogen Deutschland Impressum

Bild oben: Auszug aus dem Impressum der Deutschen Webseite des Verein „Sag NEIN zu Drogen..“

Bereits im Jahre 2013 hat sich das Landesamt für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg in seinem Bericht zu der „Sag NEIN zu Drogen, Sag JA zum Leben“-Kampagne der Scientologen öffentlich geäußert.

Es heißt in dem Bericht:

„Angehörige der „Scientology-Organisation“ (SO) werben im Raum Stuttgart offenbar verstärkt mit Straßenaktionen, bei denen sie vorgeben, über Drogen aufklären zu wollen. Tatsächlich muss damit gerechnet werden, dass vor allem neue Interessenten für Scientology gewonnen werden sollen. (4)

„Sag NEIN zu Drogen – sag JA zum Leben“: Mit solchen Schlagworten werben Scientology-Anhänger offenbar verstärkt bei Straßenaktionen im Raum Stuttgart. Sie verteilen eine Broschüre mit dem Titel „Fakten über Drogen“ und geben sich dabei nicht als Scientologen zu erkennen. Auch aus den Broschüren ergibt sich zunächst kein Hinweis darauf, dass sich hinter den im Impressum genannten Kontaktadressen von „Verein Sag NEIN zu Drogen“ oder der „Foundation for a Drug-Free World“ in Wirklichkeit Scientology verbirgt. Berichten zufolge „mauern“ die Betreiber selbst bei Nachfragen von Passanten, welche Organisation hinter der Aktion stehe. (4)

Den Erfahrungen zufolge verbirgt sich hinter vermeintlichen Hilfsangeboten von Scientology grundsätzlich das Ziel, zu expandieren und neue Anhänger in unterschiedlichen Zielgruppen anzuwerben. Es muss daher einkalkuliert werden, dass es bei der angeblichen Anti-Drogen-Kampagne vor allem darum geht, neue Interessenten für Scientology zu gewinnen. Darüber hinaus wird der Inhalt der angebotenen Broschüren oder Medien von kritischen Betrachtern durchaus zwiespältig oder skeptisch beurteilt. Es wird bezweifelt, dass das, was Scientology offenbar unter „wirksamer Drogenausbildung“ [DVD- und Broschürenmappe „Fakten über Drogen“] versteht, zumindest in Teilen ein angemessener Beitrag ist, um vor den Risiken von Drogen zu warnen. So enthält die scientologische „Drogenaufklärung“ z. B. den Hinweis, dass Cannabis Getränken oder Lebensmitteln beigemischt werden könne. Derartiges kann kontraproduktiv wirken, denn es stellt sich die Frage, ob manche neugierige Jugendliche solche Hinweise nicht auch noch als Anregung verstehen können. Zudem mangelt es den Broschüren immer wieder an konkreten Informationen oder Quellenhinweisen in Bezug auf Statistiken, Zahlen oder Studien, die ständig bemüht werden. So heißt es etwa: „Gemäß dem Europäischen Schulprojekt über Alkohol und andere Drogen haben 20 % aller 12- bis 16-jährigen Jugendlichen bereits Schnüffelstoffe ausprobiert.“ [Broschüre „Fakten über Schnüffelstoffe, 2009, S. 13]. Hier und an zahlreichen anderen Stellen in den Broschüren bleibt offen, um welches „Projekt“ es sich konkret gehandelt hat, wann es wo durch wen durchgeführt wurde und wie groß der untersuchte Personenkreis war. (4)

In einem Internetblog von Scientology wird unter anderem behauptet, dass während einer Straßenaktion in Kirchheim unter Teck/Kreis Esslingen mehrere Lehrer ganze Klassensätze an Broschüren mitgenommen hätten. Zwar sind öffentliche Erfolgsmeldungen von Scientology grundsätzlich erst einmal vorsichtig zu bewerten –Behauptungen wie diese müssen jedoch ernst genommen werden. Berichten zufolge weckt die Straßenwerbung „Sag NEIN zu Drogen“, bei der es erst einmal nicht um Scientology geht, teilweise durchaus Interesse bei Passanten. Vor diesen Aktionen, bei denen es sich um eine verdeckte Werbemethode handeln kann, muss daher gewarnt werden. (4)

 

Scientology News Pressedienst SC-Kirche Berlin e.V2 www.presse-scientology-berlin.de

 

Drogenpräventionstour

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben: „Sag NEIN zu Drogen lädt ein“ eine Presseankündigung der Scientology-Kirche Berlin im Juni 2015 von Sabine Weber mit Werbeplakat für die Drogenpräventionstour 20.-27. Juni 2015 

Im Juni 2015 wies die Sabine Weber von der Scientology-Kirche Berlin im Internet und im Namen der Scientology-Berlin auf die Drogen-Präventions-Tour vom 20.- 27. Juni 2015 „Powered by Sag NEIN zu Drogen, Sag JA zum Leben“ hin. Die Tour sollte von München über Nürnberg, Chemnitz; Dresden; Leizig und nach Berlin führen.                                        Als „Promi“ wurde u.a. der Czeche und BMX-Weltmeister Dominik Nekolny gewonnen. (5)

 

Im Juli 2015 lief ein Beitrag auf dem Bayrischen Rundfunk Kontrovers:                                  “Die Story: Miese Tour von Scientology”. In diesem Filmbeitrag berichtet die Reporterin
Anne Hinder über Scientologys Miese Tour oder wie Scientology mit ihrer Tarnorganisation “Sag nein zu Drogen, Sag ja zum Leben zum Leben” (auch in Schulen) auf Menschenfang gehen.

Frau Hinder berichtet erst über ihre Eindrücke an den aufgebauten Ständen und am Aufbau bzw. bei der Flyer-Verteilung sind auch Scientologen zugegen bzw. mit beschäftigt.

Später im Beitrag wird der BMX-Weltmeister gefragt ob er weiß wer hinter der Tour steht und ob er bezahlt wird. Er macht ausweichende Angaben.

Auch wird im Beitrag aufgezeigt, dass es Schulen gibt, die sich die Scientologen mit der Aufklärungstour unwissentlich „ins Haus“ gelassen haben. Der BMX-Weltmeister trat zusammen mit anderen Leuten in den Schulen vor Schülern u.a. in Turnhallen auf und sprach mit ihnen über Drogen. Auch die Berufsschule in Chemnitz hatte im guten Glauben eine solche Veranstaltung an der Schule zugelassen. Der Schulleiter selbst war nicht anwesend, aber eine Lehrerin und ein Schüler wurden interviewt.(6)

 

Schule

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Etwa wie bei der Selbstdarstellung von Scientology sah es auch in der Schule in Chemnitz aus.

 

 

Weber Sabine sc

 

 

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Bilder unten: in dem Filmbeitrag des BR Kontrovers sprach die Reporterin auch mit Sabine Weber von der Scientology-Kirche Berlin, sie hat das gleiche T-Shirt an wie man sieht als sie wegläuft. (6)

Man sieht an diesem Beitrag, dass man nicht genug über die Kampagnen berichten kann welche mit Scientology in Verbindung stehen.

 

 

Wir legen dem Leser ans Herz den Filmbeitrag des Bayrischen Rundfunk Kontrovers:   “Die Story: Miese Tour von Scientology” unbedingt zu schauen. In diesem Filmbeitrag berichtet die Reporterin Anne Hinder über Scientologys Miese Tour oder wie Scientology mit ihrer Tarnorganisation “Sag nein zu Drogen, Sag ja zum Leben zum Leben” (auch in Schulen) auf Menschenfang gehen.

 

Verwendete Quellen:
(1) Internetseite des Schweizer Verein „Sag NEIN zu Drogen, Sag JA zum Leben“ unter: http://scientologyschweiz.ch/soziale_aktivitaeten_neinzudrogen.html
(2) Internetseite des Deutschen Verein „Sag NEIN zu Drogen, Sag JA zum Leben“ unter: http://www.sag-nein-zu-drogen.de DL 25.09.2015
(3) Internetseite der Foundation for a Drug Free World / Polizisten unter: http://www.drugfreeworld.org/takeaction/law/enforcement-officials.html
DL 25.09.2015
(4) Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg 2013 “Scientology wirbt verstärkt mit angeblicher Anti-Drogen-Kampagne“ unter: http://www.verfassungsschutz-bw.de/,Lde/Startseite/Arbeitsfelder/Scientology+wirbt+verstaerkt+mit+angeblicher+Anti_Drogen_Kampagne DL 26.09.2015

(5) http://www.presse-scientology-berlin.de/2015/06/sag-nein-zu-drogen-ladt-ein/

(6) Fernsehbericht Bayrischen Rundfunk Kontrovers: “Die Story: Miese Tour von Scientology”. In diesem Filmbeitrag berichtet die Reporterin
Anne Hinder über Scientologys Miese Tour oder wie Scientology mit ihrer Tarnorganisation “Sag nein zu Drogen, Sag ja zum Leben zum Leben” (auch in Schulen) auf Menschenfang gehen.

*Die Namen Jürgen Heise, Isabella Hartl und Anett Fischer finden sich auf mehreren Kurs- und/oder Spenderlisten von Scientology.

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