LOGO-Fachbroschüre „Die schwarze Szene- Populäre Jugendkulturen und ihr Verhältnis zur Spiritualität, Satanismus & Rechtsextremismus“ wurde überarbeitet

In Österreich erschien die LOGO-Fachbroschüre „Die schwarze Szene- Populäre Jugendkulturen und ihr Verhältnis zur Spiritualität, Satanismus & Rechtsextremismus“, die von Dr. Roman Schweidlenka und Veronika Strauß 2011 überarbeitet wurde.

Ich stelle sie an dieser Stelle nicht nur bei der Aufklärungsgruppe Krokodil ein, weil in der Broschüre auf einen Beitrag der Aufklärungsgruppe Krokodil/EBIS e.V. Bezug genommen wird. Es betrifft den Beitrag über „Taste of Black“ ( Seite 108 ), sondern weil LOGO auch informativ die Verbindungen in der Schweiz und in Österreich aufzeigt.

Die Fachbroschüre ist ein pdf-Dokument.

Die Schwarze Szene LOGO 1

 

 

 

 

 

 

 

Die Schwarze Szene LOGO 3 Inhaltsverz

 

 

 

 

 

 

 

Zur Broschüre: hier klicken:

Schwarze-Szene_2Auflage_druckpdf

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Statistische- und demographische Merkmale zur Scientology-Organisation und deren Mitglieder.

Ein Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

  1. Mai 2017

 

Welchen Beruf haben Scientologen, wo sind sie besonders aktiv?

An welchen sozialen und gesellschaftlichen Aktivitäten sind sie beteiligt?

In welchem Alter ist man besonders gefährdet mit deren Ideologie in Verbindung zu kommen?

Wie kommt man eigentlich zu Scientology?

Wie lange verbringen Mitglieder in ihrer Organisation?

 

Fragen über Fragen werden täglich zu diesem Thema gestellt und es ist nicht leicht diese erschöpfend zu beantworten.

Aber auch die Scientology-Organisation hatte Interesse an so mancher Statistik, natürlich nicht um die oben genannten Kritikerfragen zu beantworten, sondern um einen Einblick zu bekommen, wie ihre Organisation aufgebaut ist.

So wurden an Scientologen auf der ganzen Welt Fragebögen verschickt welche die „Einstellungen“, den „Lebensstil und beruflichen Hintergrund von Scientologen“, deren „Einstiegsalter“ u.v.m. aufzeigen sollten.

Die Organisation gibt zu den von ihnen erhobenen Daten an, dass eine Abweichung von +/- 3% aufgrund von statistischen oder Stichprobenfehlern möglich sei. (1)

 

Aufgrund der nachfolgend aufgezeichneten Statistiken (und ich stelle hier nur einen Auszug dar) ist es natürlich auch möglich einzelne kritische Aspekte aus den Texten zu ziehen bzw. durch die von Scientology selbst erhobenen Angaben eine Antwort zu bekommen.

 

  • Beginnen wir mit dem Beruf.

Laut der, von Scientology selbst veröffentlichten Statistik, findet man Scientologen in folgenden Berufen:

 

Gegenwärtig ausgeübter Beruf

 

Leitende Position 16,5%
Kunst, Technik und Ingenieurwesen 15,6%
Inhaber oder Mitinhaber einer Firma 14,0%
Verkauf 10,2%
Computerbranche 8,1%
Lehrer 6,2%
Medizinische Berufe 5,8%
Baugewerbe 5,5%
Student 4,8%
Werbung und Marketing 4,6%
Büroarbeit 4,5%
Sekretärin 4,0%
Verkehrs-/Nachrichtenwesen 2,7%
Rechtswesen 1,3%
Sport 0,9%
Öffentlicher Dienst 0,8%
Militär 0,5%

 

Wie man immer wieder auf den Seiten der Organisation erfährt, hilft Scientology einem dabei, sein Leben zu verbessern. Für Scientologen ist es wichtig, sich aktiv dafür einzusetzen, Wie aus der folgenden Darstellung ersichtlich wird, sind Scientologen an verschiedenen sozialen und gesellschaftlichen Aktivitäten beteiligt.

 

  • Soziale Aktivitäten der Scientologen


 Beteiligung von Scientologen 1

 

 

 

 

 

 

Screenshot oben: aus dem Orginalbericht von Scientology

 

 

  • Wie ist das Alter von Scientologen?

 

Unter 20 Jahre =   7,2 Prozent

21 –  30 Jahre   = 24,3 Prozent

31 – 40 Jahre   = 44,6 Prozent

41 – 50 Jahre   = 17,8 Prozent

51 – 60 Jahre   =   3,6 Prozent

61 – und älter   =  2,5 Prozent

 

Scientology zieht Menschen aller Altersstufen an. Viele werden in Scientology geboren. Scientology meint  Annähernd 70% ihrer Mitglieder sind über 30 Jahre – etablierte, produktive und aktive Mitglieder ihrer Gemeinden.

 

  • Wann war der Erstkontakt zur Organisation?

Irgendwann fand ja der Neugierige mal zur Organisation und diese Zahlen zeigen, dass der größte Anteil bei den unter 20-Jährigen bis ca. 30-Jährigen liegt.  

 

Unter 20 Jahre =   27,1 Prozent

21 –  25 Jahre   =   36,6 Prozent

26 – 30 Jahre   =   19,5 Prozent

31 – 40 Jahre   =   12,4 Prozent

41 – und älter   =    4,3 Prozent

 

  • Wie kam es zum Erstkontakt zur Organisation ?

Man glaubt es nicht, aber die Vorsicht zur eigenen vertrauten Umwelt ist hier am höchsten geboten um nicht in die Scientology-Organisation zu geraten. Auch die Bücherstände werden unterschätzt.  

 

 

Durch einen Freund oder Verwandten                                          = 52,6 Prozent

 

Durch das Lesen eines Dianetik- oder Scientology-Buches   = 20,6 Prozent

 

Durch einen Persönlichkeitstest                                                     = 18,0 Prozent

 

Durch eine Anzeige                                                                               =   4,8 Prozent

 

Durch einen Vortrag                                                                           =   3,1 Prozent

 

Andere Antworten                                                                               =   0,9 Prozent

 

 

  Wie kamen sie zu Scientology.1JPG

 

 

 

 

Screenshot oben: aus dem Orginalbericht von Scientology

 

 

  • Wie lange bleibt ein Scientologe eigentlich seiner Organisation treu bzw. tritt er auch irgendwann einmal aus?

 

 3,2 Prozent                                                           bleiben weniger wie 1 Jahr

 

29,2 Prozent                                                          bleiben 1-5 Jahre dabei

 

20,6 Prozent                                                          bleiben 6-10 Jahre dabei

 

21,3 Prozent                                                          bleiben 11-15 Jahre dabei

 

13,0 Prozent                                                          bleiben 16-20 Jahre

 

 9.1 Prozent                                                           bleiben über 20 Jahre

 

 3,6 Prozent                                                hatten keine oder eine andere Antwort.

 

Eine wichtige Erkenntnis bringt diese Statistik zu Tage: innerhalb der ersten 5 Jahre verlassen ca. 1/3 der Mitglieder die Organisation wieder.

 

 

Verwendete Quelle:

Was ist Scientology; Demographische -& Statistische Fakten über Scientology 2000-2011

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Wer`s glaubt, wird seelig!? „DER WOLF IM SCHAFSPELZ“ Gefahren erkennen und vorbeugen!

Ein neuer Flyer zur „Information und Beratung zu fragwürdigen Religiös-Weltanschaulichen Angeboten“ ist von der Interministeriellen Arbeitsgruppe zu Fragen sogenannter Sekten & Psychogruppen beim Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg kürzlich herausgegeben worden.

Unter der Überschrift:

„Wer`s glaubt, wird seelig!? – „DER WOLF IM SCHAFSPELZ“ Gefahren erkennen und vorbeugen!“

Wers glaubt, wird seelig

 

 

 

 

 

 

 

 

heißt es u.a.

Religiös-weltanschauliche Sondergruppen sind immer  wieder Thema in den Medien und ein bleibendes Problem in unserer Gesellschaft. Viele Menschen haben den Wunsch nach religiöser Zugehörigkeit und sinnstiftenden Beziehungen. Dieses verständliche Bedürfnis kann leicht ausgenutzt werden. Entsprechende Gruppen treten unter den verschiedensten Namen und Bezeichnungen auf und lassen ihre eigentlichen Ziele oftmals nicht auf Anhieb erkennen.

Gleichzeitig gilt: Nicht jede Gruppierung ist von vornherein gefährlich.

Vorsicht ist aber immer dann geboten, wenn es zu einer ungewöhnlich starken Bindung des Einzelnen an eine Gemeinschaft oder an Personen kommt, die ein hohes Maß an Sozialkontrolle ausüben und große persönliche, zeitliche oder fi nanzielle Investitionen fordern.

VORBEUGEN IST BESSER ALS HEILEN!

Jeden Menschen bewegen im Verlauf seines Lebens Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt:

Warum gibt es Krankheit, Krieg, Leid und Tod auf der Welt?

Wie geht es mit mir weiter? Hat die Menschheit eine Zukunft?

Worauf kann ich in meinem Leben bauen? Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Wer oder was hilft mir bei wichtigen Entscheidungen?

Existiert Gott? Nach welchen Werten soll ich mich im Leben richten? …

Radikale religiöse und weltanschauliche Lehren setzen häufig an solchen Sinnfragen an und versprechenvermeintlich „sichere“ Antworten. Nicht selten ist damit aber eine echte Gefahr für Leib und Leben verbunden, wie z.B.:

  • Einengung der Lebensgestaltung,
  • Aufgeben der persönlichen Freiheit
  • Verlust eines realistischen Urteilsvermögens
  • Persönlichkeits- und Verhaltensveränderungen
  • Depressionen und Psychosen
  • suchtähnliches Verhalten, psychische Abhängigkeit
  • Zerstörung familiärer Bindungen,
  • Kindeswohlgefährdung
  • Verlust des Arbeitsplatzes, finanzieller Ruin
  • (politische, religiöse) Radikalisierung
  • soziale Isolation
  • Entstehung von Parallelgesellschaften
  • Vernachlässigung schulischer, familiärer oder gesellschaftlicher Pflichten
  • Einschränkung der körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklung
  • Kriminalität und Suizid

Im Flyer ist auch der „Holzweg“ gezeichnet.

Danach folgen folgende Tipps:

„WENN ALLE STRICKE REISSEN“

Wie kann Betroffenen geholfen werden?

Wer bei einer vereinnahmenden Gemeinschaft landet, muss dort nicht gleich unglücklich sein. Gerade am Anfang ist die Begeisterung oft groß. Deshalb: Keine Hilfe aufdrängen!

Das löst nur Abwehr, Rückzug und ein Gefühl von Unverstandensein aus.

Hilfreicher dagegen ist es, Kontakt zu halten , für den oder die Betroffene/n da zu sein, nicht zu belehren, nicht zu beschämen, sondern ernst zu nehmen, gemeinsame Erlebnisse und Perspektiven zu schaffen.

Denn es ist leichter in die Realität zurückzufinden, wenn noch Menschen da sind, denen man sich anvertrauen kann.

Kein Geld geben!

Sie würden damit höchstens eine fragwürdige Organisation auch noch unterstützen und die Eigenverantwortlichkeit des Betroffenen schwächen.

Das Selbstwertgefühl stärken, die Kritikfähigkeit schärfen!

Informationen über die Gruppe oder Lehre müssen nicht zurückgehalten werden. Vielleicht erscheinen einem begeisterten Mitglied zu Anfang alle kritischen Einwände als staatliche, wissenschaftliche oder kirchliche Propaganda. Aber sie bleiben dennoch im Gedächtnis haften und können dabei helfen, eines Tages selbst Fragen zu stellen.

Sie sollten auch die Motive bedenken: Warum gehen Leute, die Sie kennen, überhaupt zu einer Sekte?

Vielleicht weil sie Gemeinschaft, Zuneigung, Geborgenheit oder auch Autorität suchen; weil ihnen ein Sinn im Leben fehlt; weil die ganze Welt so unübersichtlich und bedrohlich wirkt; weil sie gerne eine Alternative zu ihrem bisherigen Leben kennenlernen möchten; weil sie nicht ohnmächtig sein, sondern sich für eine vermeintlich gute Sache einsetzen wollen; weil sie sehr neugierig sind, oder auch weil sie sich Hilfe bei körperlicher Krankheit, seelischem Leid oder existentiellen Problemen wünschen.

Diese Motive sind nicht unbedingt nur das Privatproblem der Betroffenen. Sie können auch ein Signal dafür sein, dass wir uns „zwischenmenschlich“ mehr kümmern müssen und dass unsere moderne Gesellschaft heute offenbar manche menschlichen Grundbedürfnisse nicht (oder nicht mehr) für alle befriedigend erfüllt.

Zeigen Sie betroffenen Angehörigen oder Freunden deshalb Alternativen auf, die ihnen helfen können, Sinn im Leben zu finden und sich selbst zu verwirklichen.

Letztlich braucht es ein gemeinsames Wertefundament, auf dem unsere Beziehungen aufbauen, damit diese von Akzeptanz, Freiheit und gegenseitiger Verantwortung geprägt sind, und dies über weltanschauliche und religiöse Grenzen hinweg!

 

Wers glaubt, wird seelig.2JPG

 

 

 

 

 

 

 

Wir stellen diese Broschüre hier unten zum Download ein.

Sie enthält zwei Seiten, die entsprechend gefaltet werden.

Flyer_Sekten und Psychogruppen

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Der „Field Disseminator“ (übers. „Feldverteiler“) im neuen Zeitalter der Expansion der Internationalen Vereinigung der Scientologen (IAS).

Ein Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

21.02.2017

 

Robert Willette ist der Director of Field Dissemination der Internationalen Vereinigung der Scientologen (International Association of Scientologist / IAS). (1)

Nach 25 Jahren „beispielloser Expansion und Errungenschaften“, so die Eigendarstellung, sah sich  die IAS in der Pflicht, „weiterhin ihre Zielsetzung und die Zukunft der Scientology zu garantieren und die Technologie von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard auf jeder Ebene der Gesellschaft zu verbreiten- und so den Traum von einer besseren Welt Wirklichkeit werden zu lassen“. (2)

 Die scientologischen „Feldverteiler“ spielen eine wichtige Rolle für diese Expansion.

Ein Field Disseminator ist ein IAS-Mitglied, das anderen hilft, ebenfalls Mitglied in der IAS zu werden oder eine höhere Ehrenstatusstufe in der Internationalen Vereinigung der Scientologen zu erreichen.

Sie sind praktisch die Leute an der Frontlinie, welche die Kampagnen der Scientology an den Mann bzw. die Frau bringen.

Hierfür erhalt ein Field Disseminator 10 Prozent Provision auf alle Mitgliedbeiträge und Spenden, die gesammelt werden. (1)

„Der Planet muss gerettet werden! Eine Neue Zivilisation muss erschaffen werden!“ So die Zielsetzung der Internationalen Vereinigung der Scientologen (IAS). (2)

 Robert Willette richtete sich daher schriftlich an die Mitglieder der IAS.

Auch er erinnerte erst einmal daran, dass für die IAS nun ein völlig neues Zeitalter der IAS-Expansion eingetreten ist und teilte weiter mit:

„Mit Bewilligung der IAS wird die größte Scientology-Verbreitungskampagne in unserer Geschichte finanziert- mit TV und Internet-Anzeigen, die Millionen von Menschen mit dem Weg zur Freiheit bekannt machen.

Gleichzeitig finanziert die IAS Ideale Orgs in den strategisch wichtigsten Städten der Erde- von denen jede eine einschneidende Bedeutung für planetarisches Clearing hat.

Des Weiteren werden mithilfe der IAS neue Fortgeschrittene Organisationen in kontinentalen Gebieten errichtet, um sicherzustellen, dass jeder die Chance bekommt, den Zustand OT zu erreichen.

Aufgrund der IAS ist Scientology heute präsent- stärker und erfolgreicher als je zuvor. (..)“ (1)

 Das Ziel, so teilt es Robert Willette in seinem Schreiben mit, sollte es sein, „dass jeder Scientologe gleichzeitig Mitglied der IAS sein sollte und seinen IAS-Mitglieds- oder Ehrenstatus kontinuierlich erhöhen sollte“.

 

 Wir sind die IAS 2010 1

 

 

 

 

 

 

Wir sind die IAS 2010 2

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben: Schreiben von Robert Willette; IAS

Die sogenannte „Honor Roll“ (Ehrenliste) der IAS hat eine lange Tradition und geht in die Gründerzeit der IAS zurück.

In den sogenannten IMPACT-Hochglanzbroschüren, herausgegeben von der IAS, sind namentlich und manchmal auch bebildert, die Scientologen aufgeführt, welche ihren Ehrenstatus erreicht bzw. erhöht haben.

Der „Feldverteiler“ kann sich dem „ultimativem Spiel- die Größe und Stärke der IAS zu erhöhen“ anschließen und sich per E-Mail an den Director of Field Dissemination der IAS Administration wenden, so steht es im Schreiben. (1)

Wenn er loslegt und 25 neue IAS-Mitgliedschaften an Scientologen „erspielt“ hat, dann erhält er zu seinen 10 Prozent den Mitglied- und Ehrenstatus: „Mitglied der Ehrenliste“.

Es ist der kleinste Titel der erreichbar ist.

Für 100 neue IAS-Mitgliedschaften (oder Ehrenstatus) heißt der Titel „Senior Honor Roll“.

Für 250 neue IAS-Mitgliedschaften (..)  „Ruby Senior Honor Roll“.

Bringt der fleißige „Feldverteiler“ 500 Personen zur IAS dann erwirbt er den Status „Saphir Senior Honor Roll“.

 Wenn Sie als Leser meinen, dass dies unwahrscheinlich sei so viele Leute dazu zu bringen der IAS beizutreten, dann denken sie nicht positiv genug, denn das „ultimative Spiel“ das die Administration der IAS sich ausgedacht hat, geht viel weiter:

 „Senior Field Disseminator wird für 1.000 neue IAS-Mitgliedschaften (oder Ehrenstatus) verliehen.

„Lead Field Disseminator“ wird für 1.500 neue IAS-Mitgliedschaften (..) verliehen.

„Master Field Disseminator“ nach 2.000 und „Elite Field Disseminator“ nach 2.500.

Im absoluten Idealfall wird der „Feldverteiler“ den Status „Legendary Field Disseminator“ erreichen und damit in die Annalen der Internationalen Vereinigung der Scientologen eingehen.

Diesen erhält er für 3.000 neue IAS-Mitgliedschaften.

 

Erweiterung der IAS Ehrenliste

 

 

 

 

 

Erweiterung der IAS Ehrenliste.1JPG

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben: Auszüge aus der Beilage des „Ultimativen Spiels“ der IAS

 

 

Im Jahre 2010 wurde das „ultimative Spiel“ eröffnet. (2)

 

  1. Ron Hubbard, der Gründer der Scientology-Organisation erklärte zu Dianetik & Scientology folgendes: „WENN ALLE KRÄFTE zu einem gemeinsamen Vorstoß ausgerichtet werden, kann sich eine riesige Macht entwickeln.“

 

Unterschätzen Sie die „Spielchen“ zur Klärung des Planeten und zur Schaffung einer Neuen Zivilisation nicht, die Scientology sich ausdenkt.

Die Expansion der Organisation läuft vor unserer aller Augen meist unmerkbar ab.

Wir dürfen den Fehler nicht machen und die schleichende Expansion von Scientology zu unterschätzen.

Vergleicht man die Anfänge der Scientology-Organisation mit Heute, so hat sie sich enorm gesteigert. Es wäre falsch sich nur immer an den Mitgliedszahlen der Organisation in Deutschland oder in den einzelnen Bundesländern zu orientieren.

Es gibt zu jedem Scientologen auch ein ihm zugeneigtes Umfeld.

Diese Personen müssen nicht gleich unbedingt Scientology beitreten, es reicht schon wenn sie mit der Organisation sympathisieren, sich Verhaltensmuster aneignen oder an der Organisation verdienen  usw.

Und denken sie auch an Situationen in denen ausländische Scientologen Deutschland besuchten um hier „interne Probleme“ zu lösen.

Robert Daniel Willette hat sich selbst in der IAS hochgespendet, vom Crusader (mindestens 10.000 US-Dollar gespendet) zur Honor Roll. (3)

Im Jahre 2010 fand sich sein Bild in der Hochglanzbroschüre IMPACT. Hier überreichte er Anstecknadeln an Teilnehmer der Höheren Ehrenliste. (4)

 

Verwendete Quellen:

 

  • Unterschriebenes Schreiben von Robert Willette „Wir sind die IAS! Spielen Sie das ultimative Spiel für IAS-Mitglieder – indem Sie als Field Disseminator anderen Scientologen helfen, ihren nächsten IAS-Status zu erreichen.“ von 2010.
  • Ankündigung des Ultimativen Spiels-Die Ehrenliste.
  • Impact 96/2001 und Impact 97/2001: Status Crusader; Impact 114/2006 Honor Roll.
  • Impact 123/2010, Seite 67 mit Bild von Robert Willette
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Scientology-Gründer L. Ron Hubbard: „Zwei Arten von Menschen !“

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

18.02.2017

Scientology-Gründer L. Ron Hubbard stellte fest, dass die Gesellschaft mehr oder weniger nach dem Prinzip organisiert ist, dass es nur zweierlei Arten von Menschen gibt- gute und schlechte Menschen. Von denen sind einige erfolgreich und andere nicht und manche kennt man gerne und andere nicht.

Schon in den Fernsehwestern habe man die Cowboys mit schwarzen- und die mit den weißen Hüten. Es würde auch keine Geschichten geben, wenn es nicht Helden und Scheusale gäbe.

Laut L. Ron Hubbard gibt es „Forschungsergebnisse“, an denen der Leser interessiert sein müsse, „und diese zeigen klar; dass es zwei Arten von Verhalten gibt – jenes, mit dem beabsichtigt wird konstruktiv zu sein, und jenes, mit dem beabsichtigt wird, katastrophal zu sein.“

Und dies, so der Scientology-Gründer, sind die zwei vorherrschenden Verhaltensmuster!“ (1) (2)

Die Quelle dieser Forschungsergebnisse wird nicht mitgeteilt.

„Es gibt also Menschen, die versuchen, Dinge aufzubauen, und andere, die versuchen die Dinge niederzureißen. Und es gibt keine anderen Arten. Es gibt tatsächlich nicht einmal Grauschattierungen“, so der Ideenlieferant der Scientology-Organisation. (1) (2)

Man kann aber keiner Person Macht gewähren, ohne dass sie gute Absichten hat. Somit ergibt sich der einzige Weg, wie einer Person entscheidende und machtvolle Fähigkeiten wiedergegeben werden können, sie besteht darin, sie von „verborgenen Zwängen“ zu befreien, ihn aus der Krankheit zu befreien.

Ein Scientologe ist befähigt, diese andere kranke Art der Menschen zu heilen.

  1. Ron Hubbard dazu:

L. Ron Hubbard

 

 

 

 

 

„Durch das Unterdrücken der schädigenden Motive eines Wesens, das gegenwärtig zur Katastrophe hin geneigt ist (wie beim Militär), kann man dieses Wesen dazu bringen das es sich „benimmt.“ (..)

Die grundlegende Qual der Menschen ist, dass sie in diejenigen unterteilt sind, die aufbauen, und  in diejenigen, die vernichten. Und in diesem Konflikt von Absichten ist ihr Ringen, egal auf welcher Seite sie stehen, immer verloren. Oder war verloren, bis der Scientologe daherkam.“ (1)

 Für Scientology-Gründer Hubbard bleiben diese kranken Leute in Abwesenheit von Scientology fixiert und unveränderlich. Und „wenn man Scientology nicht hätte, so würde das nicht nur nicht beobachtet werden, sondern könnte niemals verändert werden.“ (2)


Verwendete Quellen:

 

  • Magazin der Church of Scientology- Neue Zivilisation, Ausgabe 172/2003: „Zwei Arten von Menschen“- ein Artikel von L. Ron Hubbard, Seite 4, 5.
  • Buch „Die Einführung in die Ethik der Scientology“ von L. Ron Hubbard; 1989 New Era Publications International., Seite 109-112
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Gefundene Statistiken über Mitgliederzahlen von Scientology und über die sogenannten Sekten & Psychogruppen.

Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

03.02.2017

 

Immer wieder wird man in unserer Beratungsarbeit nach Statistiken zu unserem Thema gefragt.

In unserer Anfangszeit, vor 20 Jahren, hatten wir noch für jeden Beratungsfall eine Strichliste gefertigt, um ggf. nachvollziehen zu  können, wieviel Fälle es, zu welcher Bewegung gab. Früher war dies für die Presse, für Schulen und Politiker besonders wichtig, um damit andere leichter einschätzen könnten, wie wichtig man in seiner Beratungsarbeit war.

Es interessierte dabei keinen, wie umfangreich die Beratung in den Einzelfällen war.            Ob man zum Beispiel stundenlang mit Recherche oder mit den Gesprächen beschäftigt war, oder ob telefonisch eine kurze Antwort oder Vermittlung möglich war und ausreichte.

Es war auch völlig unwichtig, ob sich ein örtlicher Schwerpunkt zu einer bestimmten sogenannten Sekte oder Psychogruppe gebildet hatte und man deshalb vermehrt Anfragen bekam.

Unwichtig war auch, wenn man den Aussteiger oder Geschädigten in eine Langzeitbetreuung durch die Eltern- & Betroffeneninitiative übernahm.

Strichlisten waren wichtig!

Nur die Striche bewiesen: Hier wird gute und wichtige Arbeit geleistet!

Also hatten wir das sinnlose Spiel mal über mehrere Monate mitgespielt.

Andere Beratungsstellen, teilweise inzwischen dem allgemeinen – oder systematischen (Ehrenamt)-Sterben zum Opfer gefallen, taten es uns damals gleich.

Der Nutzen lief gegen Null, der Aufwand eine anständige und faire Statistik zu erstellen war erheblich bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit, welche normalerweise ja hinter dem Beruf ansteht.

Nun bin ich bei meinen Recherchen zufällig auf die Seite von „Statista“ gestoßen und fand dort auch zwei Statistiken, die sich mit unserem Thema befassen.

Diese möchte ich an dieser Stelle dem Leser nahebringen ohne eine Wertung abzugeben, denn mir ist nicht bekannt, wie diese Zahlen zustande kamen.

Informativ sind sie zumindest und die Plattform von dem Internetstatistiker bietet zudem auch zu anderen Themen für Interessierte Statistiken an. Aber Achtung, nur bestimmte „Basisdaten“ sind kostenlos.

Hier also die beiden Statistiken, welche sich mit den Mitgliederzahlen befassen:

 

  1. Zu den Scientology-Mitgliederzahlen von 2003-2015 in Deutschland

Scientology Mitglöiederzahlen 2003-2015.3 JPG

 

 

 

 

 

 

  1. Zu den Mitgliederzahlen zu sogenannten Sekten & Psychogruppen (im Jahr 2001)

Sektenanzahl der Sekten in Deutschland.1JPG

 

 

 

 

 

 

 

Sektenanzahl der Sekten in Deutschland. 2001PG

 

 

Quelle:

http://www.statista.com

 

Kurze Eigendarstellung:

Die Statista GmbH betreibt mit Statista.com eines der weltweit führenden Statistik-Portale. Sie hat ihren Sitz in Hamburg, Berlin, Frankfurt, New York, London und Madrid und beschäftigt rund 350 Mitarbeiter, darunter Datenbank-Experten, Redakteure und Statistiker. Statista wurde 2008 zum Start-up des Jahres gewählt, erhielt 2008 den renommierten Gründerpreis der Financial Times Deutschland, wurde 2010 zum Ort der Innovation auserkoren und schließlich als Europäischer Gewinner des Red Herring Preises 2010 ausgezeichnet. 2012 zählte Statista zu den Finalisten des Deutschen Gründerpreises.

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Gerichtsurteil: Scientologe ohne Zugang zu Betriebsgeheimnissen. Wegen Sicherheitsbedenken Zugriff auf Verschlusssachen verweigert !

Eingestellt durch die

Aufklärungsgruppe Krokodil

Jörg Stolzenberger

am 14.01.2017

 

  1. Januar 2017 [ Verwaltungsgericht Berlin ]

 

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Brandenburg Berlin

 

 

 

 

 

Beschäftigte, die der Scientology-Organisation (SO) angehören, dürfen von Betriebsgeheimnissen ausgeschlossen werden – das hat das Verwaltungsgericht Berlin mit dem Urteil VG 4 K 295.14 entschieden.

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„Colonia-Dignidad“- Ein Abriss vom Beginn bis zum Prozess gegen drei deutsche Sekten-Anführer in Chile Ende 2016

 

Eine Zusammenfassung von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

11.01.2017

 

 

Ein Abriss des Geschehens

Die Colonia Dignidad spanisch für „Kolonie Würde“, offiziell Sociedad Benefactora y Educacional Dignidad / „Wohltätigkeits- und Bildungsgemeinschaft Würde“, und seit 1988 Villa Baviera / „Dorf Bayern“) war ein befestigtes Siedlungsareal in Chile, das von einer sogenannten christlichen Sekte auch von Auslandsdeutschen bewohnt wurde.

Die 300 km² umfassende Colonia Dignidad wurde 1961 von dem Deutschen Paul Schäfer gegründet. Sie liegt ca. 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile im Gemeindegebiet von Parralin der VII. Region.

Die Colonia Dignidad wurde durch die u. a. während der Pinochet Diktatur begangenen Menschenrechtsverletzungen weltweit bekannt. (1) Weiterlesen

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Scientology und die Kritiker! Aus dem „Scientology Archive for category: Kritiker“!

Ein Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

07. Januar 2017

 

Scientology sammelt „Fakten“ und so baut sie, Tag für Tag, in ein Informationsportal der Scientology Kirche Deutschland e. V. im Internet aus, dass angebliche „Falschinformationen, Gerüchte und Spekulationen über Scientology richtigstellt“.

Zusätzlich findet jeder im Internet vorgenommene „Korrekturen und Stellungnahmen zu Filmen, Dokumentationen und Presseberichte über Scientology in Deutschland, sowie über humanitäre Projekte von Scientology Mitgliedern.“ Weiterlesen

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Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Baden-Württemberg teilt mit: 20 Jahre Beobachtung von Scientology !

Scientology-Organisation     11 | 2016

 

Seit 1996 beobachten die deutschen Verfassungsschutzbehörden die „Scientology-Organisation“ (SO) – Anlass genug für eine Rückschau, eine Bestandsaufnahme und eine Betrachtung langfristiger Entwicklungen. Die SO hat mit gewachsenen Problemen zu kämpfen. 20 Jahre Beobachtung haben bestätigt, dass zu Recht vor Scientology gewarnt wird. 

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