In eigener Sache !

Sehr geehrte Leser und Leserinnen unserer Seite,
liebe Freunde der Aufklärungsgruppe Krokodil und der EBIS e.V. Baden-Württemberg,

20 Jahre präventive- & ehrenamtliche Aufklärungsarbeit zu sogenannten Sekten- & Psychogruppen hat die „Aufklärungsgruppe Krokodil“ in der zurückliegenden Zeit geleistet.

Das „Krokodil“, welches ich als Impressum im Jahre 1995 gewählt hatte und welches mir zunächst in der Aufklärung im behördlichen und kommunalen Bereich diente, wurde auch im Jahre 1996 das Symbol für die Gründungsmitglieder der „Aufklärungsgruppe Krokodil“ und Anfang 1997 für die Präventionsarbeit der Eltern-& Betroffenen-Initiative des Landes Baden-Württemberg (EBIS e.V..)

Seit vielen Jahren haben wir an dieser Stelle im Internet, sozusagen als „präventiver Arm“ unserer Eltern- & Betroffenen-Initiative, versucht über die Machenschaften bestimmter Gruppierungen zu berichten. Wir haben auch behördliche und themenbezogene Publikationen eingestellt, die dem Suchenden einen schnellen Zugriff bieten.
Weiterhin haben wir die Abklärung zu Anfragen getätigt um sicher zu stellen, ob sich hinter der vermuteten Sekte oder Psychogruppe überhaupt eine gefährdende Gruppe verbirgt und haben, je nach Bedarf, dem Ratsuchenden die für ihn nötige individuelle Hilfe angeboten.

Nicht alle Anliegen konnten wir erfüllen, das ist klar. Weiterlesen

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Ein Scientologe schult in aller Seelenruhe die Klein- und mittelständischen Betriebe im und außerhalb des Rems-Murr-Kreis, als sogenannter „Effizienztrainer“ und mit dem Prädikat „Anerkannter Coach vom Bundesamt für Wirtschaft“.

Ein Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

  1. April 2016

Er wirbt mit Sätzen wie  „Arbeit schneller erledigen“; „Mehr Zeit“; „Freier Schreibtisch“; „Verbesserung interner Kommunikation“.

 Auf seiner Webseite hat der „Effizienztrainer“ viele „Empfehlungsschreiben“ eingestellt, die er von bekannten Firmen im Rems-Murr-Kreis und andere Firmen, für seine Tätigkeit, erhalten hat. Diese sind aus den Jahren 2011 bis 2015.

Darunter ist eine bekannte Firma die sich mit Heizungstechnik beschäftigt und in Fellbach ansässig ist, eine Schreinerei aus Kaisersbach, eine Möbel Werkstatt aus Korb-Kleinheppach, eine  Haustechnik-Firma aus Weinstadt, eine Schreinerei mit Schlüsseldienst in Kaisersbach, eine Bettenfirma in Schorndorf u.a.

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Scientology Basel und die Ahmaddiyya Muslem Yamat – eine „Interreligiöse Sonntagsandacht“ !

Ein Bericht von

Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

21.04.2016

Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr, dass sich Scientology stehts bemüht, sich mit anderen Glaubensgemeinschaften zu zeigen, sich auszutauschen und ggf. deren Mitglieder zu Scientologen zu machen.

Warum nur fallen immer wieder neue Glaubensgemeinschaften auf die Scientology-Organisation herein? Weiterlesen

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Scientologen-Aktion in Kirchheim/Teck vor dem CDU Stand des Abgeordneten Zimmermann am 05. März 2016

Ein Bericht von Jörg Stolzenberger

Aufklärungsgruppe Krokodil

05. März 2016

Am 05. März 2016 gegen 12.15 Uhr gab es in Kirchheim-Teck, im Bereich des Marktplatzes, eine kabarettistische Aktion der Scientologen vor dem CDU-Werbestand anläßlich der Landtagswahl von Baden-Württemberg.

Viele der vorbeilaufenden Bürger werden es vermutlich gar nicht mitbekommen haben, dass hier der Landtagsabgeordnete Zimmermann Ziel einer Scientology-Aktion gewesen ist.

Wir wollen daher über diese Aktion aufklären. Gestatten sie mir daher, den Hauptakteur in einem Rückblick vorzustellen. Er heißt Hans (Johann) Bschorr und kam bereits in einem Interview der Süddeutschen Zeitung im Jahre 1997 zu Wort, nachdem er als Scientologe enttarnt worden war. Weiterlesen

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Eine umstrittene Organisation Scientology. Die neue Offensive !

Ein Film von Markus Thöß und Harriet Kloss
Eine umstrittene Organisation Scientology. Die neue Offensive !

Das bekannteste Scientologen-Gesicht gehört Tom Cruise. Doch so sympathisch wie den amerikanischen Schauspieler stufen Staatsschützer die öffentlich als Kirche auftretende Organisation nicht ein. „Die Scientology-Organisation strebt unter dem Begriff „neue Zivilisation“ eine gesellschaftlich-politische Ordnung an, die einem totalitären System entspricht“, warnt der baden-württembergische Verfassungsschutz in seinem jüngsten Jahresbericht. Weiterlesen

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Bekennender Scientologe und CLEAR nahm Ehrenpreis von der Firma NIKON England entgegen.

Ein Bericht von
Jörg Stolzenberger
Aufklärungsgruppe Krokodil
Januar 2016

Gray Levett ist 1948 in England geboren, er lebt in London und hat ein Fotogeschäft.
Bereits im Jahr 1979 findet sich sein Name auf einer Scientology-Liste, der sogenannten Source, unter dem Status „CLEAR“. (1)

Mehrmals steht er auf Spenderlisten als sogenannter Patron der IAS und hat somit mindestens 40.000 US-Dollar in die sogenannte „Kriegskasse“ der Scientologen einbezahlt. (2)

In einer „Goldenen Gedenkbeilage“ zur scientologischen Hochglanzbroschüre Impact steht er zusammen mit Gill Levett unter den Meilenstein-Patrons with Honors (100.000 Dollar gespendet). (3)

Zudem ist er ein bekennender Scientologe, welcher auch eine eigene Scientology-Seite im Internet hat. (4)

 

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Bilder oben: Screenshots von der Bekennerseite von Gray Levett / DL 27.01.2016

 

 

Nikon-Logo

 

 

 

 

 

Durch eine weitere Scientology-Zeitschrift war zu erfahren:

„Nikon UK bestätigt Scientologen Gray Levett anerkennend.

Nikon UK verlieh dem langjährigen Scientologen Gray Levett in Anerkennung seiner Rekordverkäufe in seinem Nikon-Kamerageschäft, Grays of Westminster, kürzlich eine Trophäe.

Die Inschrift lautet: „Ihre Herangehensweise an den Service und die Unterstützung der Kunden führt weiterhin zu Höchstverkäufen, und es ist uns eine Ehre, dieses Resultat anerkennend zu bestätigen.“

Jetzt, da Gray Grundlagen studiert, ist er aufgrund seines größeren Verstehens von Menschen sogar noch ursächlicher über Expansion seines Unternehmens.

„Mein Ziel besteht jetzt darin, weiter alle Materialien des Goldenen Zeitalters des Wissens zu studieren und das Geschäft als Beispiel für die Funktionsfähigkeit der LRH-Tech in meinem Gebiet weiter zu expandieren.“ (5)

 

 

Neuigkeiten vom Goldenen Zeitalter des Wissens, Jahrgang III, Ausgabe III aus 2010

Levett Gray sc

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben: Scientology-Zeitschrift „Neuigkeiten vom Goldenen Zeitalter des Wissens Ausgabe III aus dem Jahr 2010 Deckblatt und Seite 2 Auszug

 

 

Verwendete Quellen:

(1) Source 160/1979 Status CLEAR
(2) Impact 111/2005, Seite 69: Patrons der IAS United Kingdom: 40.000 Dollar gespendet. Impact 114/2006, (Gründungs-Patron der IAS, United Kingdom: 40.000 Dollar gespendet u.a.
(3) Impact 123/2010, Goldene Gedenkbeilage zum Impact 123/2010 zum 25. Jahrestag der IAS, Seite 23. Meilenstein-Patrons with Honors Großbritannien (100.000 Dollar). Unter: Gray & Gill Levett
(4) Bekennerseite im Internet „I am a Scientologist“ unter: http://www.our-home.org/graylevett/myself.html DL 27.01.2016
(5) Neuigkeiten vom Goldenen Zeitalter des Wissens“ Jahrgang III, Ausgabe III aus 2010 CSI: „Endziel: Spirituelle Freiheit mit den Routen zum Wissen.“ (Übergroße sw Zeitschrift), Seite 2 mit Bild.

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Scientology sucht nicht nur den Draht zur Polizei: Am Beispiel von „geleakten“ Emails: sogenannte „Meinungsführer“ aus Polizei; Öffentlichem Dienst & Politik gesucht !“

Ein Bericht von
Jörg Stolzenberger
Aufklärungsgruppe Krokodil
18.01.2016

 

Vorgeschichte wegen der „geleakten E-Mails“:

Wie der WebStandard Anfang Juli 2012 berichtete, hatte Scientology Österreich den Ex-Scientologen und Blogger Wilfried Handl wegen der Veröffentlichung interner Scientology-Mails verklagt. Der Streitwert beträgt 31.000 Euro. (1)

Die E-Mails wurden Anfang Juni 2012 zuvor von Anonymous Austria veröffentlicht.
Der österreichische Anon-Ableger ist nach eigenen Angaben an E-Mails von Scientology Österreich aus den Jahren 2010 und 2011 gekommen.                                                                    Die E-Mails wurden in mehreren Downloadpaketen mit insgesamt 2,8 Gigabyte Größe veröffentlicht.

Als Begründung gegen Scientology nennt AnonAustria sein Vorgehen:
„They are evil. They are dangerous. Everyone must know.“(2)
(Anm. deutsch: „Sie sind böse. Sie sind gefährlich. Jeder muss es wissen.“)

Anonymous Austria

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Anonymous Board Austria mit oben genannter Begründung.

 

Zudem hatte Scientology eine einstweilige Verfügung beantragt, die Handl daran hindern sollte, weitere Mails in seinem Blog zu veröffentlichen.

Die einstweilige Verfügung wurde 2012 in zweiter Instanz vom Oberlandesgericht Wien abgelehnt. Als Begründung der Ablehnung gab das Gericht an, dass keine ausreichende Begründung für den Unterlassungsanspruch vorliege und die Gefährdung von Scientology dadurch nicht überprüft werden könnte. Die Hauptverhandlung, in der es um den besagten Streitwert von 31.000 Euro gehen wird, stand allerdings noch aus. (1)

Der ehemalige Chef von Scientology Österreich, Winfried Handl, hat anhand der E-Mails verschiedene finanzielle Probleme der Sekte beleuchtet und unter anderem herausgefunden, dass versucht wurde, „die Polizei in Österreich zu unterwandern“ – so der Falter in seiner Ausgabe vom 29. August 2012. Der nach dem Leak innerhalb von Scientology geführte Mailverkehr lässt zudem vermuten, dass man Handl den Wind aus den Segeln nehmen wollte. Doch damit dürfte Scientology nun gescheitert sein. (1)

Johannes Öhlböck, Rechtsvertreter von Handl, sah dies als Etappensieg.                                In seiner ersten Klagebeantwortung vom Juli kritisierte er auch den Streitwert, der seiner Meinung nach laut Tarifen für zivilrechtliche Angelegenheiten und Mediensachen nicht 31.000 Euro sondern 8.720 Euro betragen dürfte. Der hoch angesetzte Streitwert sollte einen einschüchternden und mundtotmachenden Effekt haben.                                              Die Berechtigung Handls zur Veröffentlichung der Mails sei zudem durch die Kommunikationsfreiheit, Informationsfreiheit, Pressefreiheit und der freien Meinungsäußerung gegeben, weiter gebe es ein öffentliches Interesse an der Veröffentlichung, die von Handl mit „journalistischer Sorgfalt kritisch kommentiert“ werde. (1)

In erster Linie erfolgte die Veröffentlichung zudem nicht durch Wilfried Handl, sondern durch die Netzaktivisten von Anonymous Austria. Die E-Mails konnten laut Öhlböck erst durch die Außerachtlassung der Sorgfalt an die Öffentlichkeit kommen.                              Die beiden klagenden Parteien – der Verein Scientology Kirche Österreich und die Scientology Mission Wien – sind mit dem Begehren, die Veröffentlichung zu stoppen, vor Gericht jedenfalls abgeblitzt. (1)
Die Berufung in nächster Instanz ist ausgeschlossen.

Der Ausgang der Hauptverhandlung blieb abzuwarten.

Am 04.04.2013 berichtet die Krone.at über den Ausgang der Hauptverhandlung im Fall der geleakten Mails. Darin heißt es:

„Ein von Scientology geklagter Aussteiger darf weiterhin gehackte interne E-Mails veröffentlichen. Das hat das Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen am Donnerstag entschieden. Ein Prozess, den die umstrittene Religionsgemeinschaft gegen den Mann angestrengt hatte, endete mit einem unbedingten Vergleich.Der Angeklagte, ein ehemaliges Mitglied und nunmehriger strenger Kritiker von Scientology, hatte in seinem Blog interne E-Mails verbreitet, die von der Hacker-Organisation „Anonymous“ veröffentlicht worden waren.
Scientology hatte bereits vor dem aktuellen Verfahren versucht, die Veröffentlichungen der E- Mails per Unterlassungsklage zu verhindern. Eine gleichzeitig eingereichte sofortige Verfügung wurde jedoch in zwei Instanzen abgelehnt. Mit dem am Donnerstag erreichten Vergleich stehe nun endgültig fest, dass der Mann weiterhin kritisch über Scientology berichten und die internen E- Mails verwenden dürfe, teilte sein Anwalt Johannes Öhlböck mit.(3)

Sein Mandant habe sich allerdings dazu bereit erklärt, die in den Mails vorkommenden Namen vollständig zu schwärzen – freiwillig, wie der Anwalt betonte. Die Prozesskosten müsse Scientology zur Gänze übernehmen. Die Akte sei damit geschlossen.„Ein Kritiker konnte nicht mundtot gemacht werden“, fasste Öhlböck das Ergebnis der Verhandlung zusammen. (3)

Auch Scientology Österreich kann dem Vergleich Positives abgewinnen.     „Für die Zukunft ist dadurch die Wahrung der religiösen Privatsphäre unserer Mitglieder wiederhergestellt“, meinte die Pressesprecherin der Kirche in einer Aussendung. (3)

 

Kronen Zeitung at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Kronen-Zeitung.at berichtete über das Ende der Hauptverhandlung im „geleakte Mail“-Prozess

 

Ich berichtete bereits in einem ersten Teil über „geleakte E-Mails“ welche zwischen einem österreichischen Polizeibeamten und einer Scientologin stattfanden.

In diesem zweiten Teil korrespondieren Scientology-Mitarbeiter(Innen) untereinander um eine positive Meinungsbildung über Scientology bzw. deren Begründer L. Ron Hubbard in der Aussenwelt zu erreichen.

Es geht um einen Vorschlag  sogenannte „Meinungsführer“  zu gewinnen und in der Gesellschaft zu etablieren, welche entsprechenden Einfluß haben und die notwendige Überzeugungskraft.

 

sprechende-menschen-

 

 

 

 

 

Wichtig ist, wo die Scientologen diese „Meinungsführer“ her bekommen wollen….

Und deshalb hier die „geleakte“ E-Mail:

„Lieber xxxxx [Scientologe]! Es geht weiter!
Nach einem wirklich erfolgreichen PR Seminar, das von Meister xxxx xxxxxxx [Name eines Scientology-Mitarbeiters] persönlich gehalten wurde, mit spannenden Erfahrungsberichten und tollen Neuigkeiten, wollen wir gemeinsam dieses Wissen auch selbst hier in Wien, bzw. in Österreich umzusetzen, stimmt’s?

LRH [L. Ron Hubbard] sagt in „Der Weg zur Unendlichkeit“, im Vortrag „
Wellenlängen von ARK“:

„Wenn Sie also in Bezug auf Realität in eine Minderheit geraten, werden die Leute beginnen, Sie wirklich zu bekämpfen. Sie sagen: „Er muss verrückt sein. Er stimmt nicht mit uns überein.“ Und später sagt er: „Und Sie können einfach rundheraus sagen, dass so viel Kommunikation stattfinden wird, wie Affinität vorhanden ist; dass es so viel Übereinstimmung geben wird, wie Kommunikation vorhanden ist; es wird so viel Affinität geben, wie es Kommunikation gibt.“ Dementsprechend habe ich eine kurze theoretische Rechnung gemacht: Angenommen, nur 200 Scientologen aus Österreich würden ab jetzt beginnen, jede Woche mit zwei Menschen über Scientology zu sprechen (Gespräch, Non Ex, Assist, sonst irgendwas), sodass diese Person danach eine gute Meinung darüber hat; Angenommen, es bilden sich wöchentlich nur 100 Leute durch den Buchstand eine positive Meinung über Scientology (was tatsächlich geschieht!) Dann würden schon nach nur 6 Monaten 12’000 Menschen wissen, dass Scientology eine wertvolle Sache ist. Und wenn jeder dieser 12’000 Menschen sich jeweils nur einmal in diesen 6 Monaten jemandem anderen gegenüber positiv über Scientology äußern würde, Dann wären es schon 24’000 Menschen innerhalb von 6 Monaten, die darüber positiv denken.

Und wenn unter diesen 200 anfänglichen Scientologen nur 20 Leute jeweils mit 1 Meinungsführer (der angenommen von nur 100 Menschen als Meinungsführer angesehen wird) pro Monat sprechen würden, dann wären es nach 6 Monaten 120 Meinungsführer, die eine positive Meinung über Scientology und LRH haben würden, und potentielle 120’000 zusätzliche Menschen, die in Zukunft darüber erfahren werden.
Und was dies für eine exponentielle Auswirkung für die Verbreitung dieser Nachricht haben würde, brauche ich Dir nicht zu erklären!

xxxxxxxx [Name einer Scientology-Mitarbeiterin] und ich haben für diejenigen, die sich dazu bereit erklärt haben, einige PR Besuche zu machen, eine Liste vonStellen und Personen gemacht, die besucht werden sollten. (4)

Hier sind sie: 

Polizei

Feuerwehr

Bezirksvorsteher

Religionsführer großer und kleinerer religiösen Gruppierungen

Karitative Organisationen

Minister

Parlamentarier

Stadtschulrat Schuldirektoren, Lehrer

Sportler

Künstler

Meinungsführer im Bereich von Wirtschaft & Management etc.

Die Liste kann beliebig noch verlängert werden. Bitte schreibe uns zurück, für welchen Bereich Du Dich interessierst. Wir helfen Dir dabei, bzw. koordinieren die Besuche, je nach Interessen und Erfahrung. Und halte uns auf alle Fälle am Laufenden, mit wem Du sprichst, was Du so Woche für Woche an Übereinstimmung kreierst!                                    

Wir erschaffen eine neue Zivilisation…

Jeder kann etwas tun, und bald werden wir schon unsere Ideale Org & Celebrity Centre in Wien haben! Melde Dich bei mir oder bei xxxxxxxx [Name einer Scientology-Mitarbeiterin] unter xxxxxxxxxxxx [E-Mailadresse] oder xxxxxxxxxxxx [E-Mailadresse]! Mit ARK, xxxxxxxxxxxxxxxx, xxxxxxxxxx [Name einer Scientology-Mitarbeiterin](4)

 

 

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Screenshots oben- Auszug aus der geleakten E-Mail

 

 

Verwendete Quellen:

(1) iw, der Standard.at, 29.8.2012: Scientology Österreich klagt gegen Verbreitung von Anonymous-Leaks. Scientologys Versuch, die Veröffentlichung der Mails durch Wilfried Handl zu unterbinden, ist gescheitert.
(2) Anonymous Board Austria: http://www.anonamegame.net/forum/thread-815.html
(3) Kronen Zeitung .at http://www.krone.at/Oesterreich/Wien_Scientology-Aussteiger_erreicht_in_Prozess_Vergleich-Gehackte_E-Mails-Story-357038

(4) Geleakte E-Mail SO-Österreich: http://de.scribd.com/doc/221755278/Scientology-Osterreich-Mailanhang-PR-Area-Control

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Gibt es „Unternehmensverbindungen“ zwischen Microsoft und dem Hubbard College of Administration?

Ein Bericht von
Jörg Stolzenberger
Aufklärungsgruppe Krokodil
14. Januar 2016

 

Er ist ein smarter junger Mann und tritt oft im dunklen Anzug auf.
Im Internet hat er einen „Blog über den Vertrieb, Business, Technologie und manchmal sogar über das Leben“. (1)

Er sieht sich als einen freigeistigen, ehrgeizigen Macher, der mehr Sachen als andere erledigt um seine Ziele zu erreichen. Sein Blog kümmert sich nur für Ideen, die funktionieren. Eine Idee ist wertvoll und wen kümmert es, wenn sie gegen Konventionen verstößt? (1)

Er hatte schon immer ein Händchen dafür den Dingen auf den Grund zu gehen.
„Ich bin derjenige, der die Dinge herausfindet“, so zeigt er voller Stolz auf, als wenn er der Einzige wäre. (1)

„Egal, ob als Lehrer, Verkäufer oder als Führungskraft,… durch meine Berufserfahrung und zusätzliche Studien, habe ich es geschafft, auf den Boden viele Dinge in Vertrieb, Business, Technologie zu sehen und sogar am Leben zu erhalten!“, so ähnlich schildert es Kerushan GOVENDER. (1)

Sein Blog ist ein Mittel, um diese Ideen zu teilen und vielleicht noch weiter zu entwickeln.

„Ich bin einfach ein Hausierer von praktikablen Ideen.“
Seine Schilderungen im Original:

„About this blog
This is a blog about sales, business, technology and sometimes even life. It is intended for free-thinking, ambitious go-getters who care more for getting stuff done and achieving goals than for seeking society’s permission. It provides simple, obvious and sometimes controversial ideas. This blog cares only for ideas that work. An idea is valuable if it produces desired results. Who cares if it violates convention?
A little about me
I’ve always had a knack for getting to the bottom of things. I’m the one who figures things out. Back in university, I studied with the intention of figuring things out so I could teach others. I was hardly concerned about putting my studies into use myself.
I wound up teaching several classes in Coding and Statistics as a result, both for the university and privately. My ideas about these subjects were in big demand and I was always credited for finding workable solutions to big problems. Then I moved into the world of professional sales at a global multinational. To me, sales was another means to teach. I’ve always thrived on getting to the bottom of my client’s complex business problems and then educating them on a valid solution.
Over the many years in my career, one thing became very apparent. As long as I kept getting to the bottom of things, I always did well. Whether as a teacher, a seller or an executive, unraveling the real why always made things easier for me and others.
Through my career experience and additional study, I have managed to get to the bottom of many things in sales, business, technology and even life! I have accumulated a bunch of tricks that I count on to work – always. This blog is a means to share these ideas and perhaps, with a contributing community, to develop them even further.
I remain steadfast that the measure of a good idea is its ability to produce a desired outcome. Otherwise it is meaningless. Don’t use my ideas because of who I am or what I may have achieved… or even because I say they work. Use them because you’ve tested them and you’ve found they work.
I don’t strive for mainstream approval and you really shouldn’t either. Just because an idea appeared in a prominent business school publication doesn’t necessarily make it correct. If an idea works and gets you what you want, use it. If it doesn’t toss it aside.
Finally, I am an amateur blogger doing this because I love sharing my ideas. I love to figure out and teach! I do not purport to be an authority. I am simply a peddler of workable ideas. I hope you enjoy my blog.”

 

Govender Kerushan sc Homepage 1

 

 

 

Govender Kerushan sc Homepage 2

 

 

 

 

 

 

Bilder oben: Sceenshots von der Internetseite des Kerushan Govender

 

 

Bei Scientology hat der junge Mann es schnell in den Status eines sogenannten „CLEARs“ gebracht. (2)

Auf einer Tagung des World Institute of Scientology Enterprises (WISE), dem weltweiten Verband von Scientology-Unternehmen, mit dem Titel „Strategie für Wohlstand“ im Jahr 2015 nahm auch Kerushan GOVENDER teil.

Der Tagungsort lag auf der Freewinds, dem Schiff der Scientologen.

Die Redner sprachen über Marketing; Umsätze, Finanzen und mehr.

Mit dabei auch Devora Lindeman, eine Partnerin bei einer Kanzlei für Arbeitsrecht, der Greenwald Doherty LLP. Sie sprach über die rechtlichen Aspekte der Einführung der Hubbard-Verwaltungstechnologien in Betrieben. Sie richtete ihr Seminar auf die Beschäftigten aus.

Aus dem Inhalt: „Legen Sie Erwartungen an die Mitarbeiter mithilfe einer Tätigkeitsbeschreibung fest. Dies lässt sich am besten mit einem Mitarbeiterhandbuch erreichen, dass Mitarbeiter hinsichtlich der Erwartungen berät, wenn sie nicht erfüllt werden und eine Möglichkeit zur Verbesserung, Unterweisung und Ausbildung gibt. Dieses Handbuch muss auch beschreiben, was geschied wenn keine Verbesserung stattfindet, sowie die Gründe für eine Kündigung aufzeigen.“

Timothy Bowles, der Inhaber der gleichnamigen Kanzlei, richtete sein Seminar auch auf diese Problematik aus, jedoch ausschließlich auf die Rechtsaspekte.

Aus dem Inhalt: „Die steigenden Kosten für Kraftstoffe und Krankenversicherung, Einkommenssteuern sowie sich ständig ändernde Bestimmungen lassen Geschäftstätigkeiten selbst für die klügsten Unternehmer zu einer Herausforderung werden.“

Nick Terrenzi ist Leitender Direktor des Hubbard College of Administration International. Auch er war einer der Redner, er richtete sein Augenmerk auf die „Strategie mit echten Kompetenz-Verbindungen“.

Bei einem Vortrag mit dem Titel „das Eingehen von Kompetenz-Verbindungen“ sprach die langjährige Geschäftsführerin Lisa Terrenzi vom World Institute of Scientology Enterprises (WISE) als altgedientes WISE-Mitglied über ihre Erfahrungen hinsichtlich der Arbeit und Verbindung mit Microsoft, sowie ihre Verbindungen zu anderen Unternehmen. (3)

Lisa Terrenzi ist bei Scientology ein Operierender Thetan (OT) mindestens der Stufe VII und somit schon relativ hoch auf der „Brücke“ der scientologischen Freiheit. (5)

Danach stellte sie Kerushan GOVENDER vor, welcher eine Microsoft-Führungskraft und auch ein Lizenzinhaber des Hubbard-College of Administration von Südafrika ist. Nachzulesen ist alles in einer Ausgabe der Zeitschrift PROSPERITY, herausgegeben von WISE-International.  (3)

Prosperity 76 aus 2014 seite1Herr GOVENDER informierte die Anwesenden WISE-Mitglieder über seine Verwendung der Hubbard-Verwaltungstechnologie, um seine Funktion in Microsoft selbst zu expandieren, wobei er neunmal vom Marketing-Leiter für Südafrika bis hin zum Leiter für ganz Afrika und den Mittleren Osten – mehr als 70 Länder – befördert wurde. (3)

Kerushan GOVENDER ist – nach Darstellung der Scientologen – Verbindungen mit mehreren Unternehmen eingegangen und erhielt Microsofts Hauptauszeichnung für herausragende Leistungen. (3)

 

 

Auf einer Web-Reference-Seite erfährt man über Kerushan GOVENDER, dass er mehr als 15 Jahren auf dem Gebiet der IT verbracht hat, als Entwickler, Trainer, Berater, Produktmanager und Exekutive, in kleineren Unternehmen und auf multinationale Ebenen.

 

 

Microsoft

 

 

 

 

 

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Bild oben: Web-Referenzseite Zoominfo

 

Er war angeblich auch als Investmentbanker für Vermögensbewertungen und Fusionen und Übernahmen tätig. Derzeit ist er als Business Development Manager bei Microsoft in drei afrikanischen Ländern verantwortlich. Er ist Träger zahlreicher lokaler und internationaler Auszeichnungen für innovative Arbeit in der grundlegende Wasser- und Sanitärversorgung für Gemeinden in Südafrika. (4)

 

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Kerushan GOVENDER hat einen Bachelor of Science-Abschluss in Volkswirtschaft und Statistik, und ein Nachdiplomstudium in Statistik, zusammen mit einigen Geschäfts Qualifikationen aus verschiedenen renommierten Institutionen.
Weiterhin hat mit vielen Unternehmen gearbeitet, darunter: Cura Software, Microsoft, Standard Bank (größte Investmentbank in Afrika), der Universität von Stellenbosch und der Universität von Natal. (4)

 

Welchen Einfluss also kann Scientology bzw. Leute wie Kerushan GOVENDER auf Unternehmen wie MICROSOFT nehmen? Jeder kann seine „Karriere“ im Internet verfolgen, seine Scientology-Karriere und die genannten Verflechtungen schienen noch keinen seiner Chefs zu interessieren.

Vieles liegt im Internet so offen auf dem Tisch, man braucht manchesmal nur die richtigen Suchbegriffe miteinander zu verknüpfen.

 

 

Govender Kerushan sc KUrse und Abschlüsse

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bilder oben: KURSE und Abschlüsse auf der Internetseite: truthaboutscientology.com

 

Verwendete Quellen:

(1) Blog im Internet von Kerushan Govender unter: http://www.kerushan.com/
(2) Scientology-eigene Ausgabe der Source 222/2012 mit „State Of CLEAR“; “Sunshine-Rundown” u.a.; auch im Internet unter: truthaboutscientology.com einsehbar.
(3) Prosperity, Ausgabe 76/2015, Seite 41 mit Bilder von Lisa Terrenzi und Kerushan Govender
(4) Web-Reference-Site: http://www.zoominfo.com/p/Kerushan-Govender/1624567225
(5) Source 184/2006, Lisa Terrenzi als “Operierender Thetan” (OT VII) auch im Internet unter: truthaboutscientology.com einsehbar.

 

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„Scientology hautnah“- „Der Blog der Scientology Gemeinde am Rande der Schwäbischen Alb“ und eine kleine Geschichte vom Polizeipräsidium Karlsruhe.

Ein Bericht von
Jörg Stolzenberger
Aufklärungsgruppe Krokodil
05. Januar 2016

 

Zu meiner Rubrik „Scientology und Polizei“ gehört auch diese „Kleinigkeit“.

Scientology bedient sich hierbei einer kleinen, tränenanmutenden Geschichte, welche das Polizeipräsidium Karlsruhe ihrem Leserkreis bot, um die „Auto-Raser“ an angepasste Geschwindigkeiten heranzuführen.

„Von unseren Freunden und Helfern“ heißt die Überschrift, unter der die Geschichte auf der Seite der „Scientology-Gemeinde am Rande der Schwäbischen Alb“ eingestellt ist.  Gemeint ist die Ortschaft Kirchheim-Teck.

Und es wird darum gebeten: „Bitte denkt bei eurer nächsten eiligen Fahrt mal an diese Geschichte“:

„Andi schaute kurz noch einmal auf seinen Tacho, bevor er langsamer wurde:
79 km/h innerhalb einer Ortschaft. Das vierte Mal in ein paar Monaten.
Wie konnte ein Typ denn so oft erwischt werden?
Während er sein Auto auf 10 km/h abbremste fuhr Andi rechts ran. Der Polizist, der ihn angehalten hatte, stieg aus seinem Auto aus, mit einem dicken Notizbuch in der Hand.
Christian? Christian aus der Kirche? Andi sank tiefer in seinen Sitz. Das war nun schlimmer als der Strafzettel. Ein christlicher Bulle erwischt einen Typen aus seiner eigenen Kirche. Einen Typen, der etwas angespannt war, nach einem langen Tag im Büro. Als er aus seinem Auto sprang erblickte er den Polizisten, den er jeden Sonntag in der Kirche sah. Er hatte erst nur den Mann in Uniform gesehen.
“Hi Christian. Komisch, dass wir uns so wieder sehen!”
“Hallo Andi.” Kein Lächeln.
“Ich sehe Du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen, um meine Frau und Kinder zu sehen.”
“Ja, so ist das.” Christian, der Polizist schien unsicher zu sein.
“Ich bin die Tage erst sehr spät aus dem Büro gekommen. Ich denke auch, dass ich die Verkehrsregeln nun mehr als einmal gebrochen habe.” Andi war nervös und ungeduldig. “Verstehst Du, was ich meine ?”
“Ich weiß, was Du meinst. Ich weiß auch, dass Du soeben ein Gesetz gebrochen hast.”
Aua. Dies geht in die falsche Richtung. Zeit die Taktik zu ändern. “Bei wie viel hast Du mich erwischt?”
“Siebzig. Würdest Du Dich bitte wieder in Dein Auto setzen?”
“Ach Christian, warte bitte einen Moment. Ich habe sofort auf den Tacho geschaut, als ich Dich gesehen habe! Ich habe mich auf 65 km/h geschätzt!” Andi konnte mit jedem Strafzettel besser lügen.
“Bitte Andi, setz Dich wieder in Dein Auto.”
Genervt quetschte Andi sich durch die noch immer offene Tür. Ein Knall. Tür zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett. Christian schrieb fleißig auf seinem Notizblock. Warum wollte Christian nicht Führerschein und Papiere sehen? Was auch immer der Grund war, es würden einige Sonntage vergehen, bis er sich in der Kirche wiederneben diesen Polizisten setzen würde. Christian klopfte an die Tür. Er hatte einen Zettel in der Hand. Andi öffnete das Fenster, maximal 5 cm, gerade genug, um den Zettel an sich zu nehmen. Christian gab ihm den Zettel durch.
“Danke.” Andi konnte die Enttäuschung nicht aus seiner Stimme halten. Christian setzte sich wieder ins Polizeiauto ohne ein Wort zu verlieren. Andi wartete und schaute durch seinen Spiegel zu. Dann faltete er den Zettel auf.
Was würde ihn dieser Spaß wieder kosten? Hej! Warte mal! War das ein Witz? Dies war kein Strafzettel.
Andi las: “Lieber Andi, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre alt war, starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ ist zu schnell gefahren. Einen Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate Knast und der Mann war wieder frei. Frei um seine Töchter wieder in den Arm nehmen zu dürfen. Alle drei konnte er wiederlieb haben. Ich hatte nur eine und ich werde warten müssen, bis ich in den Himmel komme, bevor ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausend Mal habe ich versucht diesem Mann zu vergeben. Tausend Mal habe ich gedacht, ich hätte es geschafft. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muss immer wieder an sie denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich. Und sei bitte vorsichtig, Andi.
Mein Sohn ist alles was ich noch habe.
Gruß Christian”
Andi drehte sich um und sah Christians Auto wegfahren. Er fuhr die Straße wieder runter. Andi schaute, bis er nicht mehr zu sehen war. Erst ganze 15 Minuten später fuhr er langsam nach Hause. Er betete um Verzeihung und zu Hause angekommen nahm er seine überraschte Frau und Kinder in den Arm und drückte sie ganz fest.
Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt. Dies ist eine sehr wichtige Nachricht, bitte gib sie weiter. Fahr vorsichtig und mit Verständnis anderen gegenüber. Vergiss nie, Autos kann man wieder kaufen – so viele man will. Menschenleben nicht.
(Polizeipräsidium Karlsruhe)

Passend wählt die Scientology-Organisation den Text indem auch noch beide, Polizist und Raser, sich aus derselben „Kirche“ kennen.
Indem man den Text auf die heimische Seite einstellt könnte der Beitrag auch suggerieren, dass sich beide aus der „Scientology-Kirche“ kennen.
Weiter spricht sich Scientology ja nicht gerade in ihren Programmen gegen „Auto-Raser“ aus, sondern füttert andere Belange ab.

Rechts neben dem Text der Polizei Karlsruhe finden sich Schlagworte wie:

Dianetik Drogen Drogenaufklärung Energie Entgiftung Erfolg Erlösung Fluorid Freude Fähigkeiten Führungskraft geld Hilfe Internet Karslruhe Kinderaugen Kirchheim/Teck Kommunikation Kontrolle L.Ron Hubbard Leben Lieben Polizei Prävention Raum Reinigungsprogramm Sauna schnell fahren schuldenfalle Schule Scientology Spaß Sterbebegleitung Strafzettel Studieren stärke Technologie Tod Universum Vortrag Weg zum Glücklichsein Weisheit

 

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Bilder oben: Screenshots von der Internetseite „Scientology-Hautnah“

 

Meines Erachtens ist diese kleine Geschichte gut gewählt um Scientology/Dianetik/L. Ron Hubbard und deren Ziele und Praktiken harmlos darzustellen.

Diese Geschichte wurde schon im Jahre 2003/2004 über E-Mail in einer Art Kettenbrief verbreitet. Es gibt verschiedene Familienseiten welche den Inhalt abgepostet haben. (2)
Was war also der Grund sie im Jahr 2012 neu auf der Scientology-Missions-Seite einzustellen? Vielleicht waren ja wieder Raser unterwegs.

 

 

Verwendete Quellen:
(1) Von unseren Freunden und Helfern, Veröffentlicht am 11. November 2012 im Internet unter: https://teckmission.wordpress.com/2012/11/11/von-unseren-freunden-und-helfern/
(2) http://www.schnullerfamilie.de/gedichte-and-gedanken/17086-nachdenkliches-print.html von 2004

Veröffentlicht unter Scientology, Scientology - Diverses, Scientology und Polizei | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für „Scientology hautnah“- „Der Blog der Scientology Gemeinde am Rande der Schwäbischen Alb“ und eine kleine Geschichte vom Polizeipräsidium Karlsruhe.

Was tun wenn der „Reichsbürger“ kommt? Ein Handbuch zum Umgang mit den sogenannten „Reichsbürgern“.

Handbuch für Verwaltungen
Was tun, wenn der ’Reichsbürger’ kommt?

Brandenburger Behörden sehen sich seit mehreren Jahren mit Ideen der sogenannten ’Reichsbürger’ konfrontiert, die die Bundesrepublik nicht anerkennen. Dabei kommt es oft zu schwierigen Situationen. Ein Handbuch zählt einige Argumente der ’Reichsbürger’ auf und bietet den Verwaltungsangestellten im Land Brandenburg Lösungsansätze .

Potsdam. Brandenburger Verwaltungen können sich nun beim Umgang mit sogenannten Reichsbürgern auf ein Handbuch stützen. Diese erkennen die Bundesrepublik nicht als Staat an, sondern behaupten, dass das Deutsche Reich noch besteht.
Kommunen, Landkreise und Finanzbehörden beklagten zunehmend, dass sie Einschüchterungsversuchen und Übergriffen ausgesetzt seien, betonte Verfassungschef Carlo Weber am Sonntag in einer Mitteilung. Auch ideologische Überschneidungen zwischen Reichsbürgern und Rechtsextremisten würden gesehen.
’Reichsbürger’ sprechen dem Grundgesetz, Behörden und Gerichten die Legitimität ab.     Sie weigern sich, amtlichen Bescheiden zu folgen.                                                                    Auch Steuern und staatliche Abgaben sind aus ihrer Sicht illegal.
“Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich Reichsbürger bis in den Bereich der Unzurechnungsfähigkeit in ihre Ideen hineinsteigern“, sagte Dirk Wilking, Leiter der Mobilen Beratungsteams Brandenburg, laut Mitteilung.                                                              Sie könnten Verwaltungen und öffentliche Einrichtungen belästigen und sogar gefährlich werden. Das Brandenburgische Institut für Gemeinwesen (demos) hat das Handbuch herausgegeben.
Schon der heutige brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke hatte vor rund drei Jahren in seiner Funktion als damaliger Innenminister darauf vor den ’Reichsbürgern’ gewarnt. (2)

Das liebe Geld

Vor allem Mitarbeiter in der Finanzverwaltung haben häufig (unangenehmen) Kontakt mit ’Reichsbürgern. Klar, ’Reichsbürger’ wollen keine Steuern an ein Land [die Bundesrepublik] zahlen, das in ihren Augen gar nicht existiert.

Anders sieht es dagegen aus, wenn sie Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch empfangen. Das geht häufig doch ganz gut, schreiben Christa Caspar und Reinhard Neubauer in ihrem Aufsatz „Durchs wilde Absurdistan“. Die Autoren beschreiben, dass sich die ’Reichsbürger’ von den normalen schwierigen Bürgern vor allem darin unterscheiden, dass “der gewöhnliche schwierige Bürger hingegen „nur“ unzufrieden bzw. unter Umständen psychisch krank ist.                                                                                                                                  Der ’Reichsbürger’ hingegen erkennt die Legitimation des Staats gar nicht an.                   Eine rationale Auseinandersetzung mit den ’Reichsbürgern’ sei nicht möglich, so Caspar und Neubauer.
Häufig arbeiten die ’Reichsbürger’ regelrecht einen Fragenkatalog ab, um den Arbeitsaufwand der Verwaltung ins Unermessliche zu treiben.                                             Nicht selten mit Erfolg. (2)

Gerade wenn es sich um geringe Beiträge handelt, knicken viele Mitarbeiter der Verwaltung ein. „Keine gute Idee“, schreiben die Autoren.
Weigern sich Mitarbeiter der Behörde den Forderungen der ’Reichsbürger’ zu folgen, kommt es gar zu massiven Drohungen und Angriffen. So auch in Brandenburg, wie vor drei Jahren das Beispiel einer „Staatsbürgerin der Exilregierung des 2. Deutschen Reiches“ in Luckenwalde zeigte. (2)

Krude Argumente

Viele ’Reichsbürger’ legen Wert darauf, dass „das Deutsche Reich fortbesteht“ – und meinen, dass das „Reich in den Grenzen vom 31.12.1937 oder noch wilder in den Grenzen von 1871 “rechtlich“ bestehen müsste. Kurioserweise begründen sie dies mit der (von ihnen verkürzt wiedergegebenen) Rechtssprechung der Bundesrepublik Deutschland. Argumentativ ist da wenig zu erreichen, so die Autoren. Mitarbeiter der Finanzverwaltung sollten sich darüber bewusst werden, dass „’Reichsbürger’ nicht mit Stringenz und Logik argumentieren“.(2)

Es wird daher empfohlen, dass

– bei Vergehen von ‚Reichsbürgern’ staatliche Stellen schnell und konsequent handeln sollten . Wenn ein ‚Reichsbürger’ beispielsweise Manipulationen am Kfz-Kennzeichen vornimmt, sollte unverzüglich der Betrieb des Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen untersagt und zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung geprüft werden.
– Beleidigungen, Bedrohungen und weitere strafrechtlich relevante Verhaltensweisenvon ‚Reichsbürgern’ sollten unverzüglich den Strafverfolgungsbehörden angezeigt werden.
– dienstlicher Schriftwechsel mit ‚Reichsbürgern’ sollte auf das absolut notwendige Mindestmaß beschränkt bleiben. Insbesondere Widersprüche oder ähnliche Schriftsätze, in denen die Rechtmäßigkeit der Bundesrepublik Deutschland angezweifelt wird, sind schlicht als unbegründet zurückzuweisen.
– Materialien von ‚Reichsbürgern’ mit rechtsextremistischen Inhalten sollten dem Verfassungsschutz übermittelt werden.“(2)

 

Hier ist das Handbuch für Verwaltungen Brandenburg zu den Reichsbürgern eingestellt (bitte anklicken /pdf-Format)

Handbuch Reichsbuerger.16220426

 

Lest bitte auch den Beitrag im Tagesspiegel:

Klagewelle in Brandenburg Reichsbürger fluten Gerichte mit Klagen

05.10.2015 08:15 Uhr Von

Justiz Potsdam

 

 

 

 

Quellen:

(1) Handbuch zum download: URL: http://www.maz-online.de/Brandenburg/Was-tun-wenn-der-Reichsbuerger-kommt

(2) Märkische Allgemeine vom 3.1.2015

(3) Der Tagesspiegel unter: http://www.tagesspiegel.de/berlin/klagewelle-in-brandenburg-reichsbuerger-fluten-gerichte-mit-klagen/12405188.html#

 

 

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Führend im Bereich der Gerichtsstenographie: Firmenimperium aufgebaut mit der Verwaltungstechnologie vom Scientology-Gründer L. Ron Hubbard.

Ein Bericht von
Jörg Stolzenberger
Aufklärungsgruppe Krokodil
Dezember 2015

„Unter den führenden Köpfen dieser Zivilisation sind jene, deren Taten sie von anderen unterscheiden. Die International Assoziation of Scientologists (IAS) erklärt diese Individuen zu solchen führenden Menschen beim Erreichen des sternhohen Ziels der Scientology.“ (1)

Diese warmen Worte sind für Personen bestimmt, welche an die International Assoziation of Scientologists (IAS) mehr als eine Million US-Dollar gespendet haben.

Als „Meilenstein-Diamant Meritorious“ für die USA sind auch Alan und Sheila Atkinson-Baker gemeint. (1)

Im Laufe der Jahre ihrer Zugehörigkeit zu Scientology haben sie sich langsam aber kontinuierlich für die sogenannte Kriegskasse von Scientology hochgespendet, vom „Patron“ mit einer Spende von 40.000.- US-Dollar (Beginnend ab 1992), über den Status eines „Patron with Honors“ (100.000 US.Dollar), bis hin zum „Patron Meritorious“ (250.000 US-Dollar), bis hin zum „Meilenstein-Diamant Meritorious“, eine Ehrenauszeichnung die jemand verliehen wird der mindestens 750.000 Dollar gespendet hat.

Alan Atkinson-Baker hat sich mit der Hubbard-Verwaltungstechnologie ausgerüstet um eine Firma aufzubauen, welche in der Gerichtsstenografie führend ist.

Angefangen hatte das Ganze in einem bescheidenen Häuschen mit einem Telefon und einem Schreibtisch in Südkalifornien. Mittlerweile entstand daraus ein Imperium.

In dem hoch technisierten multinationalem Unternehmen haben sie über 100 Mitarbeiter.

Mittels auf Kundenwünsche angepasster Software, die nach Alan Atkinson-Bakers Anweisungen entwickelt wurde, erstellt die Firma pro Woche Terminpläne für über 1.100 Gerichtsstenographen, die von Los Angeles bis in die Savanne Kenias im Einsatz sind. (2)

Sheila Atkinson-Baker hatte Jahre lang als Gerichtsstenographin gearbeitet, bevor sie zusammen mit ihrem Mann die Atkinson-Baker, Inc. (ABI)-Firma gründete.                 Sie ist Präsidentin und Alan Atkinson-Baker ist „Chief Executive Officer“ (CEO), Geschäftsführer und Unternehmer. (2)

Die Aktivitäten von Atkinson-Baker sind genau nach der Hubbard-Managementtechnologie ausgearbeitet und folgen dem Modell für Verwaltungs-Know-how-Programm.

 

Prosperity 76 aus 2014 seite1Auf diese Idee kamen die Atkinson-Bakers als ihnen ein Artikel aus dem Jahre 1965 mit dem Titel „Kommunikationsrichtlinien des Leitenden Direktors“ (von L. Ron Hubbard) in die Hände fiel. In dem stand: „kein Weltreich steht still. Sie expandieren oder schrumpfen. Sie expandieren mittels 1) intelligenter Werbung, 2) guter Verwaltung und 3) zweckmäßiger Sparsamkeit, – in dieser Reihenfolge.“

Also beschloss Alan Atkinson-Baker alles über die Leitung eines Unternehmens zu lernen. Er las eine Anzeige für das Hubbard College of Administration und belegte einige Kurse. (2)

Bild oben: Hochglanzbroschüre Prosperity von WISE herausgegeben, Ausgabe 76/2014 mit Alan Atkinson-Baker auf dem Cover. Dieser meint:

„Ein Geheimnis unseres Erfolges ist die Verwendung des „Modell für Verwaltung-Know-How- Programms von WISE“ (WISE =Welt-Verband der Scientologen)“, das hilft, die Grundlagen der Hubbard-Verwaltungstechnologie einzuführen. Wir haben seit 20 Jahren alljährlich die Auszeichnung dafür bekommen.“

In der Geschichte der Gerichtsstenographie sieht sich das Ehepaar Atkinson-Baker als Nachfahren bekannter berühmter Gerichtsschreibern wie Marcus Tullius Tiro, Sklave des berühmten römischen Philosophen, Anwalts und Redners Cicero, welcher ein Kurzschriftsystem, das auf 4000 Zeichen und Abkürzungen in tiro tonischer Kurzschrift beruhte verwandte und auch der erste bekannte Gerichtsschreiber 63 vor Christus war.

Oder auch Thomas Becket, Erzbischof von Canterbury, welcher anordnete, Tiros Kursschrift zu erforschen.

Ende des 12. Jahrhunderts entwickelte John of Tilbury, ein Lehrer aus Oxford und Bewunderer von Becket eine Kurzschrift für Englisch, die sich frei nach den Tironischen Noten richtete. Dieses System bestand einige Jahrhunderte lang.

Isaac Pitmann war 1837 unzufrieden mit der Methode und entwickelte eine Kurzschrift nach phonetischen Gesichtspunkten, die bis heute als internationale Standardschrift für Stenographen in Gebrauch ist.

1879 begann eine neue Ära als der Gerichtsschreiber Milen Bartholomew die Patentrechte für die erste amerikanische Stenografiermaschine erhielt und damit das Maschinenzeitalter für die Branche einläutete.

1893 war es der Ire John Robert Gregg der ein neues Kurzschriftsystem nach Amerika brachte, dass die Pitman-methode ersetzte. Es orientierte sich ebenfalls an der Aussprache, kommt aber ohne Verdickungen aus und kann deshalb in einheitlicher Linienstärke geschrieben werden.

Die Gerichtsstenografie, wie sie in Rom mit Schreibfeder auf Pergamentpapier begann, weicht heute einer Art computergestütztes Aufzeichnungsgerät mit einer Geschwindigkeit von 350 Wörtern pro Minute, wie sie von der Firma Atkinson-Baker Inc. vertrieben wird. (3)

 

Prosperity 76 Seite 23

 

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Prosperity Seite 23, der Schöpfer mit seinem Stenograph.

 

Alan Atkinson-Baker ist ein Bekennender Scientologe.

Auf seiner Scientology-Webseite im Internet erklärt er unter anderem:

„Scientology hat mir ermöglicht, ein produktives glückliches Leben zu führen. Ich habe keinen Zweifel, ohne das Wissen und die geistige Freiheit von Scientology , wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Durch die Anwendung von L. Ron Hubbards Ethiktechnologie bin ich in der Lage, die richtigen Dinge zu tun im Leben, ich bin in der Lage, andere um mich herum zu behandeln. Mit Verwaltungstechnologie von L. Ron Hubbard habe ich die Werkzeuge, um ein profitables Unternehmen zu führen. Mit Scientology Ich bin in der Lage, meine Ziele zu erreichen. Für mich hat Scientology die Antworten und Lösungen für jedes Problem oder eine Situation, die sich in das Leben stellt. “ (4)

 

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Sheila Atkinson-Baker hat es bereits im Jahr 2005 zu einem „Operierenden Thetan“ der Stufe OT 8 gebracht. (5)

Die Hubbard-Verwaltungstechnologie umfasst über 2000 Artikel, Essays und Richtlinien, alles in allem mehr als 3 Millionen Wörter. Genug um dem Leser auf Scientology-Kurs zu bringen.

In dem Artikel von dem Scientology-Gründer L. Ron Hubbard „Wie man einen Arbeitsplatz besetzt“ heißt es (auszugsweise) zum Bereich Führungskräfte:

Es gibt zwei Arten, Leute von Posten zu entfernen – die eine ist, sie in der Apathie zu ertränken, erkennen zu müssen, dass sie die Arbeit niemals schaffen können; die andere ist, ihnen nur kritische Mitteilungen zu schicken und keine wirkliche Aufmerksamkeit zu schenken.“ (6)

 

Verwendete Quellen:

(1) Scientologische Broschüre Impact 123/2010, Goldene Gedenkbeilage zur Impact 123/2010 zum 25. Jahrestag der IAS „Meilenstein-Patrons der IAS“, Seite 41 „Meilenstein-Diamant Meritorious“: USA zu Alan und Sheila Atkinson-Baker, Craig und Sally Jensen.
(2) Scientologische Broschüre Prosperity, herausgegeben von WISE-International Nr. 76/2014, Seite 15-23
(3) Scientologische Broschüre Prosperity, herausgegeben von WISE-International Nr. 76/2014, Seite 23
(4) Bekennerseite im Internet: „Ich bin ein Scientologe“ unter: http://www.our.home.org/alanatkinson-baker/
(5) Freewinds Ausgabe 59/2005
(6) L. Ron Hubbard: “Wie man einen Arbeitsplatz besetzt“; nachzulesen in Prosperity 76/2014, Seite 32

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